Warum?

Warum tun Arbeitgeber(vertreter) heute in aller Öffentlichkeit so, als ob sie die einzig wahre Perspektive auf die Gesellschaft haben? Man meint ja fast, mit dem Kündigungsschreiben sollte man umgehend vor dem Direktor/Chef/Vorarbeiter auf die Knie fallen und sich für den nun anstehenden Freizeitgenuß bedanken. Und bitte nicht zu knapp.
Da findet es Herr Hundt „unpatriotisch und zum kotzen“ und „hochgradig schädlich“ in Deutschland eine Diskussion um den Werteverfall im Corporate-Anything anzustoßen? Lächerlich! Angesichts stetig steigender Renditeerwartungen und Produktivitätszwängen muss doch von den anzugtragenden Herren erkannt werden, dass sich hier die Katze in den Schwanz beißt… oder vielmehr: schon gebissen hat, denn was anfangs ja noch einen Aufwärtstrend bewirkt erzeugt im derzeitigen Geschehen eine Abwärtsspirale: Profitmaximierung läßt sich nur auf Kosten von (teilweise) hochqualifizierten Arbeitsplätzen realisieren, was eine Liquiditätsminderung in der Breite zur Folge hat. Dadurch sinken die Umsätze und eine Profitmaximierung läßt sich nur auf Kosten von (teilweise) hochqualifizierten Arbeitsplätzen realisieren, was eine Liquiditätsminderung in der Breite zur Folge hat. Dadurch sinken die Umsätze und eine Profitmaximierung läßt sich nur auf Kosten von (teilweise) hochqualifizierten Arbeitsplätzen realisieren, was eine Liquiditätsminderung in der Breite zur Folge hat. Geschnallt, Du Hundt?