„NYT interviews penis circus director“

Die New York Times hat ein Interview mit Chatroulette-Erfinder Andrey Ternovskiy, aber darum geht’s hier nur am Rande. Eigentlich geht’s mir nämlich um die beste Headline, die man in dem Zusammenhang bringen kann, und die lautet „NYT interviews penis circus director“ und kommt von der wunderbaren Website TPUTH, sowas wie ein manuell geführtes Rivva: Zehn Links, nur nichtssagende, aber superunterhaltsame und superzutreffende Headlines und noch ein paar Spielereien, mehr nicht.
Sowas hätte ich ja ganz gerne für Deutschland, mit sarkastischen Headlines zu Startup-Bullshit und Tagesgeschehen und das wäre auch wegen der Headline-Only-Struktur sehr unaufwändig zu machen, so ein Dings. Mal sehen, vielleicht komm’ ich ja mal zu irgendwas.
Jedenfalls, die New York Times hat ein Interview mit Chatroulette-Erfinder Andrey Ternovskiy: NYT interviews penis circus director One on One: Andrey Ternovskiy, Creator of Chatroulette
Tron Legacy Videogame-Quiz
Auf Arcade Aid gibt’s ein Game-Quiz als Teil einer Viralkampagne für Tron Legacy in schöner Eboy-Optik. Ich bin mit sagenhaft schlechten 10 von 56 richtigen kläglich gescheitert, vielleicht kriegt ihr ja mehr raus.
Für die Cheater: Alle Lösungen nach dem Klick.
Game-futuristischer Kurzfilm: Play


(Youtube Direktplay, via ZeFrank)
Sehr schöner Kurzfilm von David Kaplan und Eric Zimmerman über eine Zukunft, in der man von Spiel zu Spiel, oder besser: Realitätssimulation zu Realitätssimulation springt und zwischen Game und Wirklichkeit nicht mehr unterscheiden kann. Ist mit 20 Minuten nicht schnell wegzugucken, lohnt sich aber.
Der Film ist Teil einer Kurzfilmreihe auf Futurestates:
Play imagines a not-too-distant future where video games have become indistinguishable from reality. These fully immersive games are nested inside each other like Russian dolls — each new game emerging from another and connecting backwards with increasing complexity. One moment, a player is a Japanese schoolgirl embroiled in a pillow fight with her girlfriends — and the next moment, the player has suddenly morphed into a scandalized state senator defending himself against a throng of angry reporters.
Synthetic experience competes with real experience as dream, fantasy, and memory begin to collapse into each other. Identities become elastic as the players consecutively inhabit completely different genders, ages, and ethnicities. They must confront a new state of “play” where the distinction between the real and the virtual blurs and their true selves are called into doubt.
Doku „Die Reise nach Metropolis“ online
(Youtube Direktmetropolis, Danke Thomas!)
Vor ein paar Wochen zeigte Arte die restaurierte Langfassung von Fritz Langs „Metropolis“, die Jahrezehnte verschollen war, 2008 in Argentinien wiedergefunden wurde und dieses Jahr auf der Berlinale erneut uraufgeführt wurde. Im Anschluß zeigte man noch die Doku „Die Reise nach Metropolis“, die die Geschichte des Films und der Restaurierung schildert und genau die hat ein netter Mensch jetzt bei Youtube hochgeladen.
“Metropolis” gehört zu den wichtigsten Werken der deutschen Filmgeschichte und ist der erste Film, der von der Unesco zum Weltdokumentenerbe erklärt wurde. Doch die Originalversion des 1927 in Berlin uraufgeführten Klassikers war 80 Jahre lang verschollen. Erst im Sommer 2008 spürten Mitarbeiter des Museo del Cine in Buenos Aires ein 16-mm-Duplikatnegativ auf, das einen großen Teil des verloren geglaubten Materials enthält. Die Dokumentation erzählt die spannende Geschichte eines filmischen Meisterwerks und seiner Restaurierung. (Arte-Website zur Doku)
Oben der erste Teil, die anderen fünf Clips und weitere Infos nach dem Klick.
Happy π-Day, everyone!
(Youtube Direktpi, Danke Milch!)
Heute ist internationaler Pi-Tag und die junge Dame in dem Video oben rezitiert 500 Nachkommastellen der Kreiszahl in 90 Sekunden. Happy 3,14159 26535 89793 23846 26433 83279 50288 41971 69399 37510 58209 74944 59230 78164 06286 20899 86280 34825 34211 70679, everyone!
Hier noch zwei Videos mit derselben Dame, die diesmal 2000 Nachkommastellen rezitiert, diesmal aber in 20 Minuten und hier das Posting aus letztem Jahr mit weiteren Videos.
They are Women with Lazer Tits!
Ihr erinnert Euch an „this chick called Kiki, riding this Tron-like bike’n’shooting PewPewLasers from her breasts“, die ich mal in meiner Untitled-Serie gepostet hatte? Nun, jemand hat genau dieses Bild als Anlaß genommen und ein Tumblelog gestartet: Lazer Tits! Und Damen mit Laser-Brüsten bringen welche Kinder auf die Welt? Genau: Babies with Laser Eyes!
Lazer Tits! (Danke Kaerf und alle, die mir das geschickt haben!)
O Children – Ruins
(Youtube Direktruins, Danke Iain!)
Hier das Video zur neuen Single „Ruins“ von O Children, die Band mit dem Sänger aus der Gruft, deren erstes Video zur „Dead Disco Dancer“ so ein mittlerer Youtube-Hit war. Der neue Song kommt zwar nicht an den toten Disco-Tänzer ran, ist aber immer noch anständig und selbstverständlich steht über allem immer noch ganz groß „Sisters of Mercy“ geschrieben. O Children kommen mit ihrem Sound zwar rund vier oder fünd Jahre zu spät, macht aber nix, solange irgendwann vielleicht ein neuer Temple of Love bei rauskommt.
Amazon-Partnerlinks: Ruins – Single (MP3), Dead – Single (MP3), Dead Disco Dancer Remix – Single (MP3)
Flash on the iPhone!

Endlich hat jemand Flash auf dem iPhone zum laufen gebracht, wurde ja auch langsam Zeit. Das Foto funktioniert natürlich am besten mit diesem Soundtrack:
Flash on the iPhone (via Docpop, Ffffound)
Untitled 18

Holy Bantha Pudu, Batman! The force is strong with the Great White! (via Gamefreaks)
[update] Das Bild stammt von Andrew Zubko, der mir, nachdem das Bild jetzt praktisch im kompletten Internet zu sehen war, ‘ne nette Mail geschrieben hatte. Thanks Andrew!
Untitled auf Nerdcore:
01, 02, 03, 04, 05, 06, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17
Hybrids Medical Animations
(Youtube Direktheart, via Dark Roasted Blend)
Das Animationsstudio Hybrid, das sich auf animierte, medizinische Illustrationen spezialisiert hat, ist mir zum ersten mal vor anderthalb Jahren aufgefallen, damals mit ihrem schlagenden Herz aus Glas. Ihre Channels auf Youtube und Vimeo sind voll von dem Zeug und das Video oben ist ihr 2010er Showreel.
Mikal Hameeds Soundsystem-Art


Mikal Hameeds Soundsystem-Kunst hatte ich schonmal vor ein paar Monaten, jetzt hat der Mann eine Tour durch New Yorker Galerien mit einem Event in Brooklyn beendet, Juxtapoz hat ein kleines Interview mit ihm, Snip:
Where are you from, where have you lived and where are you at now?I’m from punk rock, hip hop, early skateboarders, mixed with 80′s b-boyism. I grew up in Los Angeles, drinking Budwiser under age and singing punk rock in back yard pool parties. Later I found myself in San Fran, drinking red wine with Doze Green, during the return of the DJ revolution. Now I’m a working class artist living in Brooklyn and father of three being a good husband.
Muttermilch-Käse
Daniel Angerer, Koch und Restaurant-Besitzer aus New York, hat Käse aus der Muttermilch seiner Frau gemacht und das Rezept dazu auf seinem Blog gepostet. Ich hatte ja mal irgendwo ein Sperma-Kochbuch gesehen, das war mir (mir!) dann aber doch zu eklig.
My Spouse’s Mommy Milk Cheese Making Experiment
(basic recipe using 8 cups of any milk – yields about ½ pound cheese)2 cups mother’s milk
2 cups milk (just about any animal milk will work)
1½-teaspoon yogurt (must be active cultured yogurt)
1/8-tablet rennet (buy from supermarket, usually located in pudding section)
1 teaspoon sea salt such as Baline[Bild: „mommy's milk cheese rolled in dehydrated porcini mushroom powder with burned onion chutney“]
Mommy’s Milk, Story in der New York Post: Wife’s baby milk in chef’s cheese recipe (via MeFi)
Musicvideos: Gorillaz, Dendemann, Evil Nine, Yeasayer and more
(Youtube Direktevil, via Audioporn Central)
Vintage Stripperinnen im Clip für Evil Nines „No Manners feat. Spoek Mathambo“, eins von ein paar Musikvideos, die mir diese Woche untergekommen sind. Der Rest nach dem Klick.
Insekten-Schach

Dieses Schach-Set aus Harz inklusive eingeschlossener Insekten heisst „Amorphous Organic“, kommt von alastair mackie und ist eins von sieben Exponaten auf einer „The Art of Chess“-Ausstellung während der Möbelmesse Milan, was mich jetzt nicht so wirklich besonders interessieren würde, aber hey: Mit Insekten kriegt man mich halt immer. (Danke Hell-G!)
links for 2010-03-12
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One day, we knew, biotech would become so easy and so cheap that two guys in a garage could hack life in the way kids hack code. That day is now here. Exhibit A is this biohacking lab in a garage in Silicon Valley. Assembled from used equipment the kit includes two clean cell-culture hoods, an incubator, two robot sequencers, and lots of software packed into a suburban garage. The guys are screening antic-cancer compounds.
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t's a lousy time to be a record label. Profits are tanking, bands are angry—OK Go just ditched EMI—and YouTube and BitTorrent changed the game. Still, some labels are transforming themselves to help musicians in the digital age.
"Change or Die" may sound like hyperbole, or an idle threat, but for the music business, the two alternatives have never been more real. EMI may very well go extinct in the coming months, and all of the major labels are fighting losing battles. But all is not lost. -
If you are old enough to have seen the original release of The Empire Strikes Back at the cinema in 1980, you almost certainly remember the extraordinary short film that preceded it. Otherwise you won't know a damn thing about it: with not one picture or accurate plot summary anywhere on the web, Black Angel has become a bit of an internet holy grail in itself.
Play imagines a not-too-distant future where video games have become indistinguishable from reality. These fully immersive games are nested inside each other like Russian dolls — each new game emerging from another and connecting backwards with increasing complexity. One moment, a player is a Japanese schoolgirl embroiled in a pillow fight with her girlfriends — and the next moment, the player has suddenly morphed into a scandalized state senator defending himself against a throng of angry reporters.
“Metropolis” gehört zu den wichtigsten Werken der deutschen Filmgeschichte und ist der erste Film, der von der Unesco zum Weltdokumentenerbe erklärt wurde. Doch die Originalversion des 1927 in Berlin uraufgeführten Klassikers war 80 Jahre lang verschollen. Erst im Sommer 2008 spürten Mitarbeiter des Museo del Cine in Buenos Aires ein 16-mm-Duplikatnegativ auf, das einen großen Teil des verloren geglaubten Materials enthält. Die Dokumentation erzählt die spannende Geschichte eines filmischen Meisterwerks und seiner Restaurierung. (
My Spouse’s Mommy Milk Cheese Making Experiment

