Fuck the motherfucking Pope
(Youtube Direktfuck, via Mister Honk)
[update] Falls Ihr das Video nicht anschauen könnt, Finefin meint in den Comments: „Der youtube link ist nicht tot, du musst nur eingeloggt sein wegen nicht jugendfreiem Content.“
Man nehme eine Portion Southpark, eine handvoll Monty Python-Songs, gebe das zu einem riesengroßen Haufen Fuck und man erhält diesen Song von Tim Minchin, den der anläßlich des Papstbesuchs in England komponiert hat, bebildert von Fraser Davidson. Der gar nicht so dumme Songtext enthält so wahre Zeilen wie „the fact remains if you protect a SINGLE kiddy fucker Then Pope or Prince or Plumber, youre a fucking mother fucker.“ Der ganze fucking Motherfucker-Text nach dem Fuck.
SloMo Cupcake Cannon
(Youtube Direktcake, via Hundertmark)
Schönes Viral für einen Törtchenbäcker Shirtbedrucker. War zwar schon überall, but I don’t give a shit.
Polizeigewalt am 1. Mai
(Youtube Direktfacekick, via Nils)
Ich schätze mal, Ihr habt dieses Video bereits gesehen: Ein Trupp Polizisten stürmt am 1. Mai in den schwarzen Block, ein junger Mann kommt zu Fall, ein Beamter stolpert über ihn und der ihm nachfolgende Polizist tritt ihm ins Gesicht. Gegen den Beamten wird bereits ermittelt, ob er allerdings seiner gerechten Strafe zugeführt wird, ist zweifelhaft. Alles sehr unschön, bemerkenswert finde ich aber etwas anderes.
Nämlich die halbe Sekunde, kurz bevor der Mann zutritt. Man sieht den Jungen auf dem Boden liegen, ganz und gar wehrlos und ohne ein jegliches Anzeichen von gewaltbereitschaft. Man sieht den Polizisten, wie er für einen Bruchteil einer Sekunde zögert und überlegt, wie er mit dem „Hindernis“ umgehen soll, selbst als er das Bein anhebt, scheint er noch keine Entscheidung gefällt zu haben, ob er nun einfach über das Hindernis laufen soll. Er entscheidet sich für den Tritt in die Fresse.
Was wir in dieser halben Sekunde gesehen haben, ist die ganz bewusste Entscheidung eines Menschen, Gewalt gegen Wehrlose anzuwenden. Wir sehen hier „das Böse“ in Reinkultur und ich kenne das aus eigener Erfahrung.
Ich war 13 Jahre alt, ein ziemlich gefrusteter Teenager und werde es nie vergessen: Alleine auf dem Pausenhof komme ich grade vom Pinkeln, da sehe ich einen kleineren Mitschüler den Gang entlangrennen, genau auf mich zu und ich denke: Wenn ich dem jetzt ein Bein stelle, fliegt er gnadenlos aufs Maul. Und ich tat genau das und als ich sah, was ich angerichtet hatte, wurde mir ziemlich kalt und ich habe tatsächlich bis heute ein schlechtes Gewissen. Ich schätze, eine ähnliche Situation erlebt jeder in seinem Leben, trifft genau diese Entscheidung für „das Böse“ und zieht aus dieser Lektion seine Schlüsse. Meine Konsequenz ist, dass ich diese ganz bewusste Entscheidung für „das Böse“ nie wieder getroffen habe. Nie. Wieder. Denn diese Lektion war ganz und gar furchtbar.
Ich verwette meinen Arsch, dass dieser Beamte diese ethische Lehrstunde auch besucht hatte, mit wahrscheinlich einem gewaltigen Unterschied: Der fand’s wohl offensichtlich und im Wortsinn geil.
Heute abend in London: Gorillaz live inklusive Stream und Meinereiner
Falls sich jemand wundert, warum hier heute so wenig los war (hihi, kleiner Scherz), ich bin heute morgen nach London geflogen und werde dort ab 20.30 Uhr auf Einladung der EMI (vielen Dank nochmal an dieser Stelle) das Konzert der Gorillaz im Roundhouse in Camden besuchen, mehr dann nach dem Wochenende. Das Konzert wird heute abend auf der Website der Band gestreamt vielleicht sieht man mich ja irgendwo: Umgedrehte Kappe, adipös, unrasiert, Bier und sehr wahrscheinlich etwas desorientiert… bis dahin: Gorillaz Live in Harlem, full Concert.
Hier noch ein Interview mit den Gorillaz, gestern auf Wired: „Albarn: I haven’t got a computer. But I do like drum machines and keyboards — everything I can get my hands on.“
Animation: Pico
(Vimeo Direktpico, via Beautiful Decay)
Sehr schöne, streng konzeptuelle Animation von Takcom fürs Samurai Jazz Quintet.
Mom spanked the gay out of me…
(Youtube Direktgay, via Schongehört)
Das ganze stammt laut Youtube aus einer evangelikalen Fernsehsendung und das schlimmste ich: Ich glaube, das ist tatsächlich echt.
Johnny Cashs „God’s gonna cut you down“ (GTA IV-Musicvideo)
(Youtube Direktcash, danke Supersonic88!)
Fotografie der Kinderzimmer gefallener Soldaten
Ashley Gilberstson hat in den vergangenen Jahren die Kinderzimmer amerikanischer gefallener Soldaten fotografiert. Eine sehr ruhige Reihe, die ganz leise, dafür aber um so ausdrucksstärker, den Finger in die Wunde legt und alles sagt, was an Krieg falsch ist. Sehr intime, sehr bedrückende Bilder, die – auch wenn sie nur die Zimmer amerikanischer Soldaten zeigen – völlig universal funktionieren.
These bedrooms once belonged to men and women who died fighting in the wars in Afghanistan and Iraq. These fallen men and women were blown up by IEDs, RPGs, hand grenades and suicide bombers. They were shot down in ambushes and by snipers. They died in helicopters, in humvees, and in tanks. It all took place thousands of miles away from home, and the country they fought to defend.
The purpose of this project is to honor these fallen – not simply as soldiers, marines, airmen and seamen, but as sons, daughters, sisters and brothers – and to remind us that before they fought, they lived, and they slept, just like us, at home.
Bedrooms of the Fallen: The Aftermath of War, In Pictures, Website zum Projekt, Ashley Gilbertsons Website (via cpluv)
Drummers Lightpainting

Sehr schöne, nur leider viel zu kleine Fotoserie von Owen Silverwood: Beat Maps. Ein LED an die Drumsticks kleben und mit Lightwriting-Technik Drumpattern fotografieren. Toll! (via Notcot)
How many people are in space right now? Die wahrscheinlich beste Single Serving Site (hä?) im Netz, ever. From Space! (via Doktorsblog)
Toward a science of simplicity: George Whitesides on TED
(TED Direktsimple, via )
Ein sehr kluger, sehr ruhiger und sehr grundlegender Vortrag auf TED von George Whitesides über Einfachheit. Kann ich jedem, der auch nur entfernt etwas mit Design zu tun hat (vor allem den Leuten, die immer wieder Filmposter mehr schlecht als recht remixen), sehr ans Herz legen. Und dem Rest auch.
Simplicity: We know it when we see it — but what is it, exactly? In this funny, philosophical talk, George Whitesides chisels out an answer.
Musicvideos: Moby, Boy 8-Bit, Ash
(Youtube Direktmoby, via KFMW)
Den Anfang macht heute Mobys „Wait For Me“, netter Track, nettes Video und mehr kann man über den Rest heute leider auch nicht sagen. Aber immerhin: Nett.
XKCD ends all Zombie-Movies

XKCD schaut sich an, wie ein Zombie-Outbreak im echten Leben in sehr wahrscheinlich 99% aller Fälle ablaufen würde. Und wenn man einen realistischen Zombiefilm drehen wollte, müsste Jennifer Aniston die Hauptrolle spielen.



