Musicvideos: Amon Tobin, Squarepusher, We are Scientists
(Vimeo Direktsquare, via Testspiel)
Hier erstmal das neue Video von Squarepushers Band Shobaleader One zu „Megazine“. Ansonsten haben mich die meisten der neuen Videos musikalisch eher genervt, deshalb die drei gefundenen Perlen gleich hinterher: ein neues Video zu Wax Audios Mashup-Klassiker „Whole Lotta Sabbath (Led Zeppelin vs Black Sabbath Mashup)“, das neue Video von Amon Tobin von Chuck Eklectric mit Motorrad-Samples und ‘nem sehr schicken Mutanten-Roboter und schließlich die immer wunderbaren We are Scientists beim Taxifahren. Toll!
(Youtube Direktsabbath, via Audioporn Central)
Amon Tobin – Esthers
(Vimeo Direktamon, via Uli)
We Are Scientists – I Dont Bite
(Youtube Direktscientists, via Cinematze)
When Popeye married Olive…

1939 haben die Synchronstimmen von Popeye und Olive tatsächlich geheiratet. Und zum Frühstück nach der Hochzeitsnacht gab’s natürlich Spinat. Was auch sonst. Das Hochzeitsbild von Jack Mercer (Popeye) und Margie Hines (Olive Oyl) kann man noch für ein paar Stunden auf Ebay ersteigern.
The Voice of Popeye weds the Voice of Olive Oyl.
New York… „I yam what I yam, cause I yam.“ Those beautifully gravel-toned Words of Popeye, the famous Sailor Man of the Comic Strip and animated Cartoon, came over the Movie Recording Machines via Jack Mercer, and if Jack was the Voice of Popeye, Margie Hines was the voice of the other famous Character, Olive Oyl.
What could be more natural then, then that the two should be married in real Life, which is what actually happened at Fr. Lauderdale, Florida, last Friday. The event was followed by a Wedding Breakfast of Spinach. Here we bee the Bride and Groom back at the Fleischers Studio in Long Island City, ready to begin work on a new Release.
Popeye and Olive get Married (1939)

Tourette-Karaoke: Losing my Religion
(Youtube Direktoifuckerfucker, via Arbroath)
Daniel Francis ist „funktionierender Autist“ mit Frau, drei Kids und Tourette-Syndrom und hat in seinem Youtube-Channel ein paar tolle Covers von Elvis bis zu den Crash Test Dummies. Von seiner Tourette-Karaokeversion von Erasures „Give a little Respect“: Today, I felt a particularly large tic session coming on, so I figured the best thing to do was record a song.“ Oi, Fuckerfucker!
3Sat-Portrait des CCC
(Vimeo Direkttxt, via Netzpolitik)
Netzpolitik.org hat ein spannendes Portrait vom Chaos Computer Club, das 30 Jahre der Geschichte des CCC beleuchtet, auf Vimeo hochgeladen. Läuft heute um 16:30 Uhr auf 3Sat, hier das MP4.
Noch bis in die 80er Jahre galt der Chaos Computer Club als ein Haufen verrückter Freaks – von vielen belächelt, teils als kriminell verschrien. Die Zeiten haben sich geändert: Heute legen die obersten Richter des Bundesverfassungsgerichts wert auf ihre Expertise, sie sind Teilnehmer bei Hintergrundgesprächen in Berlin und sorgen mit spektakulären Aktionen für Öffentlichkeit. Sie haben heute den Ruf wachsamer Streiter für Demokratie und Datenschutz in der Informationsgesellschaft.
Die Bedeutung des CCC ist weltweit einmalig. Zwar gibt es beispielsweise auch in Holland, Österreich, der Schweiz oder den USA Zusammenschlüsse von Hackern – doch diese sind weit weniger vernetzt als der CCC, weniger politisch und bei weitem nicht so präsent und aktiv in der Öffentlichkeit wie hierzulande. In den USA ist das Image der Hacker zudem äußerst schlecht, man sieht sie primär als Kriminelle, die Millionenschäden anrichten. In Deutschland dagegen ist der CCC ein bei der Bundesregierung eingetragener Lobbyverein, dessen Stimme ernst genommen wird.
Currywurstlabyrinth teaches Wurst Risks: Its a giant Labyrinth that looks like Wurst!
That’s what it is!
Knallerheadline auf Reuters für Wurstfreunde: „Curry sausage maze to teach wurst risks: German officials have created a labyrinth in the shape of a giant sausage to help people learn about the health risks associated with the popular fast food currywurst (curried sausage).“
Es geht um das „Currywurstfeld“ des Bundesinstituts für Risikobewertung in Berlin:
Auf rund 2,5 km langen Wegen und Irrwegen durch einen Dschungel aus verschiedenen Kulturpflanzen und Blumen können Kinder und Erwachsene Wissenswertes über das beliebte Gericht Currywurst mit Pommes Frites, Ketchup und Mayonnaise lernen. Im Labyrinth, das in Form einer übergroßen Currywurst gestaltet ist, geht es dabei um Fragen der Herstellung, der Inhaltsstoffe und der Zubereitung.
(via OMGunmen)
LSD-Freakout at a 2001-Screening: Space Odyssey gone bad!
(Youtube Direkt2001, via Reddit)
In dem Video erkennt man leider nicht viel, aber man ahnt, was da passiert: Ein Typ lutscht ‘nen LSD-Trip während einer Vorstellung von Stanley Kubricks „2001 – A Space Odyssee“ im Egyptian Theater in Los Angeles, rastet komplett aus, kommt auf einen sehr schlechten Film (während einem sehr guten Film) und muss rausgetragen werden, wo er schließlich von Cops in Empfang genommen wird. Ausnahmsweise sind die Kommentare auf Youtube mal ganz hilfreich:
I hope the guy is OK. He is probably a Kubrick fan that just wanted to augment the experience and it went too far. I was one of the many that helped pull the guy out. I agree though, it was one of the best screenings of 2001 – beautiful print, enthusiastic crowd, and interactive!
Heavy. Und 2001 auf LSD zu schauen ist sowieso eine eher schlechte Idee. Wahrscheinlich hatte er das hier erwartet:
RC-Poo hunts in London
(Youtube Direktpoo, via Copyranter)
Schöne Aktion für das Projekt „Dig Toilets – Not Graves“ von Water Aid.
2.6 billion people worldwide live without toilets. So they have to go wherever they can. Poo is everywhere, getting into their water and food. This causes diarrhoea killing 4,000 children each day.
Three young lives are cut short every minute. But it’s easy to stop the suffering by digging safe pit toilets.
Mosquito Rave Advertising
(Vimeo Direktmosquito, via Notcot)
Für einen schwedischen Outdoor-Laden haben sie im Geschäft eine Mosquito-Party veranstaltet, eine Art Terrarium voller Stechmücken, begehbar durch die Kunden, ausgestattet mit Anti-Schnaken-Zeug aus dem Laden. Für jeden Stich gabs Prozente.
Vorher auf Nerdcore:
Supertimor Mosquito Disco
Pew Pew: Mosquito killed by a Laser
How to be a Dickhead-Hipster
(Youtube Direktdickhead, via Stylespion)
Dieses Video geht mit einem schönen Gruß an alle Hipster, die ich jemals ausgelacht habe. Ich mag Euch und ihr seid mir lieber, als Businesskasper… aber c’mon: „Dressing like a nerd although i never got the grades“. Learn your fucking Maths!
Ist das erste Video von The Grand Spectacular aus London, hier auf Twitter.
Wie man eine 66kg-Python putzt
(Youtube Direktpython, via Arbroath)
Die Wanne ist voll, mit ner Riesenpython… uh, uh, uuuh!
Musicvideos: Weezer, Golden Ages, The Sheepdogs, Cathy Davey
(MTV Direktweezer, via Testspiel)
Den Anfang muss natürlich erstmal Weezers neuer Clip machen und dass ich den Knoxville heute zweimal im Blog habe ist echt reiner Zufall. Nach dem Klick noch ein paar weitere Musikvideos, alle wie immer super.
Iraq-Wikipedia-Editwar als Print-Edition

James Bridle hat die Edit-Wars im Wikipedia-Eintrag zum Irakkrieg als Buch rausgebracht. Das Teil umfasst 12 Bände, „12.000 changes and almost 7,000 pages“. Wikipedia-Bürokratiewahn illustriert oder transparente Online-Geschichtsschreibung, ich kann mich da grade nicht entscheiden. Wahrscheinlich beides.
This particular book—or rather, set of books—is every edit made to a single Wikipedia article, The Iraq War, during the five years between the article’s inception in December 2004 and November 2009, a total of 12,000 changes and almost 7,000 pages.
It amounts to twelve volumes: the size of a single old-style encyclopaedia. It contains arguments over numbers, differences of opinion on relevance and political standpoints, and frequent moments when someone erases the whole thing and just writes “Saddam Hussein was a dickhead”.
This is historiography. This is what culture actually looks like: a process of argument, of dissenting and accreting opinion, of gradual and not always correct codification.
On Wikipedia, Cultural Patrimony, and Historiography (via Waxy)
Vorher auf Nerdcore:
Wikipedias Featured Articles als rund 5000 Seiten dickes Buch

This particular book—or rather, set of books—is every edit made to a single Wikipedia article, The Iraq War, during the five years between the article’s inception in December 2004 and November 2009, a total of 12,000 changes and almost 7,000 pages.

