60 Jahre Peanuts

Gestern feierten Charles M. Schulz’ Peanuts ihren 60. Geburtstag und die Gang ist dabei keinen Tag älter geworden! Herzlichen Glückwunsch, Charlie Brown!
Die Peanuts-Strips kann man sich auf Comics.com komplett online durchlesen, hier der allererste Peanuts-Strip, hier der letzte, erschienen einen Tag nach Charles Schultz’ Tod. In den 50 Jahren dazwischen gab’s ne Menge Football, Baseball, Depressionen und noch mehr Liebe. Hier noch ein typischer Charlie Brown, danach ‘ne Handvoll Links.

CNet hat Bilder aus dem Schulz-Museum (und die haben – natürlich! – einen Baum in dem ein Drache hängt): At home with Charlie Brown and the ‘Peanuts’ gang: „The museum features a series of rotating exhibits, including those that celebrate some of the experiments that Schulz tried–and rejected–in his strips, as well as a group of terrific sculptures, and other memorabilia.“
Das Portrait links wurde gestern vom Smithsonian Museum vorgestellt: ‘PEANUTS’ TURNS 60: Smithsonian pays tribute this weekend with portrait unveiling & Family Day: „This morning at the Smithsonian’s National Portrait Gallery, a photograph of Schulz will be unveiled in a private ceremony. The 1986 portrait and an original comic strip will be on view after the ceremony, in the museum’s New Arrivals exhibit.“
Time Magazine hat eine sehr schöne Story: A Brief History of Peanuts
When Alex Davis was two years old, he pointed to a drawing his father had done and exclaimed, “Snoopy.” The problem: his father was Jim Davis, the creator of Garfield, and the picture was of the cat he made famous. Charles Schulz’s black-and-white dog is so beloved, though, that a lasagna-loving cat can’t even compete. Saturday, Oct. 2 marks 60 years since Schulz’s first Peanuts strip hit newspapers. Since then, Snoopy, Charlie Brown and the gang have become the most recognizable cartoon characters in America — and have left an indelible mark on American culture.
Yet leave it to the man behind Charlie Brown to experience disappointment before success. In 1947, Schulz started a cartoon feature called L’il Folks for the St. Paul Pioneer Press. It was a flop, never achieving a permanent spot in the paper. In 1950, he compiled his strips and sold the series to the United Features Syndicate, which changed its name to Peanuts. Schulz originally resisted the name change. “I wanted to keep Li’I Folks,” he told TIME in 1965. “I wanted a strip with dignity and significance. Peanuts made it sound too insignificant.”
Salon fragt, ob Comic-Strips in Zeitungen tot sind: Good grief! “Peanuts” and the death of comics – Charlie Brown turns 60 today, but it’s a gloomy reminder that no strip will ever be as beloved, or as important
Hero Complex hat ein kurzes Interview mit der Charles Schulz’ Tochter Jill: ‘Peanuts’ at 60? That makes Snoopy 253 years old
SK: I can’t believe Snoopy is going to be 253 years old — in dog years — on Monday.
JS: That’s really old. He’s looking good!
New Duke Nukem Forever Gameplay-Video
(Youtube Direktduke, danke Max!)
Vor einem Monat hatte Gearbox Software den Release von Duke Nukem Forever angekündigt und gestern haben sie auf der Firstlook Gaming Convention in Amsterdam neues Gameplay-Material gezeigt, inklusive Eyeballkicking. Nukem ’till they glow, then shoot ‘em in the dark! Das Gameplay startet bei Minute 2:40.
Your sweet, nice, conservative Uncle from the Neighbourhood

Vom offiziellen Twitter-Stream eines Fans der CDU NRW. Nuff said. (via Fefe)
[update] In den Comments wird bezweifelt, dass der Twitter-Feed ein offizieller CDU-Feed ist und tatsächlich findet sich kein Link zum Twitter-Profil auf der Website der NRW CDU. Die Headline ist deshalb aber nicht weniger korrekt.
10:10 shows exploding Children in the Name of Climate Change
Das englische 10:10-Projekt hat einen Spot zurückgezogen, der zeigt, wie Klimawandelskeptiker hochgejagt werden. Von Dangerous Minds:
There’s been a surprising backlash against Richard Curtis’ short film No Pressure, which was made for the 10:10 campaign, an organization set up to encourage people to reduce their carbon use by 10% in 2010, reports the UK’s Observer newspaper.
The film, which stars Gillian Anderson and has music from Radiohead, was released on the 10:10 website on Friday, only to be pulled hours later amid protest over the 4-minute film’s content. No Pressure shows environmental campaigners blowing-up “recalcitrant members of the public”, including 2 schoolchildren and ex-soccer star, David Ginola, in the style of Monty Python or South Park.
Hier der Artikel vom deutschen Scienceblogs zum Thema, hier der Guardian, ich verstehe die Aufregung nicht so wirklich, weshalb ich den Remix des Videos von NC-Fav Cyriak hier zeige:
(Youtube Direktexplode, via Arbroath)
Deutscher Einigungsvertrag is written by Karl Marx
Vor ein paar Monaten ging ein Tool durch die englischsprachige Blogosphäre, das Texte auf die Ähnlichkeit mit Schriftstellern untersuchte. War für Deutschland nicht wirklich zu gebrauchen, weshalb ich es nicht gebloggt hatte, hier der Link.
Die FAZ hat das Ding jetzt für deutschsprachige Texte abgerippt adaptiert, mein eigener Kram klingt wohl wie Sigmund Freud. Passt.
Noch lustiger: Wenn man den Text des Einigungsvertrags dort eingibt, dann spuckt das Teil das hier aus:
20 Jahre deutsche Wiedervereinigung
Heute jährt sich die deutsche Wiedervereinigung zum zwanzigsten mal und weil ich meinem Text dazu von vor zwei Jahren nichts hinzuzufügen habe, hier nochmal mein Dankeschön an alle Bewohner der ehemaligen DDR. You are beautiful.
Als die Mauer fiel, da war ich 16 Jahre alt und hatte von Tuten und Blasen keine Ahnung und ich interessierte mich für alles andere, als Nachrichten. Ich war aufgewachsen im kalten Krieg, die Russen waren erst böse, dann kam Gorbi. Ganz diffus erinnere ich mich noch an die letzten Tage des deutschen Terrors, an Häuserbesetzungen, an Demonstranten und Wasserwerfer. Wackersdorf. Startbahn West. Nachrichten waren für mich bis dahin immer Gewalt, Krieg und Terror. Und dann stand nach einem Sommer, in dem bereits offensichtlich wurde, dass die DDR bröckelt, Außenminister Genscher auf dem Balkon der Prager Botschaft und sagte: „Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise möglich geworden ist“.
Ich gebe zu: ich hab damals die ein oder andere Träne weggedrückt und mir war glasklar: nichts ist mehr, wie es mal war. Und ungefähr einen Monat später fiel die Mauer. Da habe ich dann noch mehr Tränen weggedrückt. Auf die Probleme, die diese im historischen Maßstab gesehen sehr plötzliche Wiedervereinigung mit sich gebracht hat, will ich hier gar nicht eingehen. Ich will nur mal wieder darauf hinweisen, dass diese Wende damals wie heute kein kleines, sondern einfach nur ein Wunder war und ist. Power to the People in seiner reinsten Form und ich beneide jeden einzelnen, der an diesen Tagen vor Ort dabei sein konnte und seinen Teil zu diesem Wunder beigetragen hat.
In diesem Sommer und dem darauf folgenden Herbst habe ich gelernt, dass Nachrichten auch mehr enthalten können, als Terror, Gewalt und Tod. Mehr als gegeneinander, mehr als Arbeitslosenzahlen oder Wasserwerfer oder explodierende Space Shuttles. Was wir… nein, falsch. Was Ihr da vollbracht habt, war ein Zeichen, eine beeindruckende Demonstration des Konzepts „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“. Die beeindruckendste, die ich in meinem Leben gesehen habe; und es ist hoffentlich nicht die letzte. Und deshalb will ich einfach mal was loswerden:
Danke!
The Asshole Monologues
(Dailymotion Direktanus, via Dangerous Minds)
„With the massage and breathing-techniques demonstrated in this video I have relaxed and healed my asshole.“
Tourette Karaoke-Rickroll
(Youtube Direktrick, via Arbroath)
You know the rules and so do I fuckerfuckerfucker.
Vorher auf Nerdcore:
Tourette-Karaoke: Losing my Religion
Tourette-Karaoke Interviews
Teenage Girl drinks her own Brainfluid to prevent Migraine

Die Story kommt von der Daily Mail, sollte man vielleicht nicht ganz so ernst nehmen, aber für ein WTF zum Wochenende reichts: Melissa Peacock hat eine seltene Krankheit, die dazu führt, dass ihre Gehirnflüssigkeit nicht abgebaut wird, sie sich staut und Druck auf das Hirn verursacht, was zu heftiger Migräne und Sehfehlern führt.
Jetzt haben Ärzte einen Schlauch direkt vom Gehirn in den Magen gelegt, Melissa kann so ihre eigen Gehirnflüssigkeit trinken, die zusammen mit dem Mittagessen verdaut wird.
A 17-year-old girl who suffered crippling migraines due to a rare brain condition has finally found relief thanks to an unusual operation.
Melissa Peacock has intracranial hypertension that causes a build up of spinal fluid in her skull which pushes down on her brain.
Now the teenager from Bradford has been cured after a tube was attached between her skull and her stomach, allowing her to digest her own brain fluid.
Teenage girl can only control rare brain condition by digesting her own spinal fluid (via Gizmodo)
How Ink is made
(Dailymotion Direktink, via Honki)
Schönes Video über den Herstellungsprozess von Druckerfarbe. Mir persönlich eine Spur zu „erhaben“ darherkommend, wer schonmal in so nem industriellen Prozess selber Farben in riesigen Kesseln angerührt hat, der weiß, dass das ziemlich unromantisch und ein Knochenjob ist. Aber wurscht.
Musicvideos: Wolf Parade, Carl Barat, The Good Natured
(Youtube Direktwolf, via Uli)
Oben erstmal Wolf Parades Clip zu „Yulia“, nach dem Klick noch ein paar weitere.
Ig Nobel Prize 2010
Gestern wurden die Ig Nobel Preise verliehen, ein alternativer Nobelpreis und sowas wie die MAD Mag-Version für Wissenschaftspreise. Unter anderem gabs Auszeichnungen für „eine Methode, um Walrotz mittels eines ferngesteuerten Hubschraubers einzusammeln“, Abhilfe bei Asthma durch Achterbahnfahren, Schleimpilzverkehrsplanung der U-Bahn in Tokyo, Bugbeards und Fledermaus-Fellatio. Der Wirtschaftspreis ging übrigens an „Goldman Sachs, AIG, Lehman Brothers, Bear Stearns and Magnetar, for their bold work with new and innovative financial products“.
Hier ein Snip über Bugbeards:
“A scientist who had never given us any problems grew a beard when he was working in containment lab,” Barbeito explains. The scientist refused to shave, because there was no evidence that his facial fuzz posed a hazard. So Barbeito and three volunteers grew their own beards for 73 days, then sprayed them with harmless bacteria and demonstrated that it was harder to wash the germs out of a beard than off clean skin.
Not content with that, they put a fake beard on a mannequin, sprayed it with pathogenic bacteria, and exposed it to hapless chickens and guinea pigs, some of which in due course got sick. Their bearded colleague capitulated, and shaved.
Best of the Ig Nobel prizes 2010, Fledermaus-Fellatio, die Gefahr durch bärtige Männer und ‘The Big Bank Theory’, Funny Boston Brainiacs Hand Out ‘Ig Nobel’ Prizes, Winners of the Ig® Nobel Prize – For achievements that first make people LAUGH then make them THINK
3,1km, walkable Solar-System-Replica


Ihr kennt noch die Sprüche von früher: „Wäre die Sonne so groß wie ein Tennisball, wäre die Erde ein Sandkorn und 500 Meter davon entfernt“ oder so ähnlich. Louise O’Connor hat genau das als Installation umgesetzt, die Sonne war ein 75cm-Yogaball in einem Laden namens Afroworld, die Erde eine Erbse in ‘nem Laden für Handtaschen, die Venus eine kleine Metallkugel. Solarsystemkunst! Hach!
Despite many a primary school drawing or text book illustration, a true scale model of our Solar System is unfeasible on paper.
To get a sense of its true vastness, artist Louise O’Connor invited people to walk the Solar System.
A walkable scale model was installed, which began at Kingsland Road in Dalston and finished in Stamford Hill, London; running along part of one of Britain’s most historic and longest Roman roads.Local shopkeepers at appropriate points on the route acted as guardians to the planets – hosting models represented by everyday objects, at their correct sizes on this 3.1 km scale.
The portraits formed part of Louise’s MA Design Interactions degree show at the Royal College of Art .
Walking the Solar System, Seite von Louise O’Connor zum Projekt
Fantastic Film Festival-Left4Dead-Mod
(Youtube Direktl4d, via Mondo Tees)
Super! Jemand hat das South Lamar Alamo Drafthouse-Kino, in dem das amerikanische Fantastic Film Festival stattfindet, in Left 4 Dead nachgebaut. Sehr passend!
Oil Spill Halloween-Costume
Scariest Halloween-Costume, ever: Plus Size Bad Planning Jumpsuit (via Miss Cakehead)
Despite many a primary school drawing or text book illustration, a true scale model of our Solar System is unfeasible on paper.

