szmtag

Zombies! Zombies everywhere!


(Vimeo Direktzombiewalk, via KFMW)

In ein paar Stunden ist offizielle Premiere der ersten Folge von The Walking Dead, dann werden wir wissen, ob die geleakte Folge (hier mein Review) ein Rohschnitt war und das Netz läuft über mit Zombie-Content, hier ein paar der hübschesten Fleischstücke davon.

Hier erstmal der Link zum TWD-Dingsspiel, dessen Preise ich (sollte ich da in den Top 15 auftauchen, was locker machbar ist) hier verlosen werde, sollte nicht vorher wirklich eine Zombieseuche ausbrechen. Echte Outbreaks kann man auf der Website Zombiereports (via Dvice) melden, die Meldungen untoter Übergriffe sind in den letzten Tagen sprunghaft angesprungen. Wundert mich jetzt nicht so richtig.

Derweil hat das Discovermag seine Zombiescience-Reihe weitergeführt: Everything You Ever Wanted To Ask About Zombies, Answered, Delay the Decay: How Zombie Biology Would Work, Zombies: Can You Kill the Undead?, Zombies: Ethics of the Undead! und Newsweek hat auch was zu den lebenden Toten: What We Mean When We Talk About Zombies – They just won’t die: a look at the social significance of the greatest monsters of all time.

Ganz oben das Video eines Zombiewalks in Santiago in Chile, hier noch ein Video eines Zombiewalks in Paris und hier die Website Hollywood is dead mit zombifizierten Filmpostern von Indiana Jones über Star Wars bis E.T., die ich schonmal irgendwann hatte. Ich sag’s ja: Zombies! Zombies everywhere!


(Dailymotion Direktparis, via DrLiMa)

Organ Trail (via MeFi) ist eine Zombifizierung des Games Oregon Trail, das ich nie gezockt habe, aber Flashportierungen von Retrogames mit Untoten gehen immer, auch wenn ich das Original nicht kenne und wo wir grade bei Games sind: AMC hat einen Zombie-Test am Start, in dem herausgefunden wird, welche Art von Überlebender man wird. Ich bin sowas wie ‘ne Vater-Figur. Passt bei dem Thema.

Hero Complex hat kurz vor der TWD-Premiere ein längeres Interview mit Regisseur Frank Darabont gepostet und hier nochmal die Opening-Titles, gefolgt von IGNs Hollywood Zombie Survival Guide, in dem sie alles mit Rang und Namen danach fragen, was sie im Falle eines Zombie-Outbreaks machen würden. Milla Jovovich wins big time, Morgan Freeman auch, Helen Mirren wäre sofort in Stücke gerissen. Zombies! Zombies everywhere!


(Youtube Direktdead, via Topless Robot)


(Youtube Direktundead, danke Marco!)

ZDF-Dokus: True Horror – Die Wurzeln klassischer Horror-Figuren

Christina schreibt mir: „Ich arbeite seit diesem Jahr bei ZDFneo und ich habe es, nach vielem Hin und Her, endlich geschafft, einen Horror-Eventtag durchzusetzen. Besonders am Herz liegt mir unsere „True Horror-Trilogie“, die die Ursprünge von Frankenstein, Werwolf und Dracula untersucht.“

Die Sendungen liefen zwar bereits gestern und am Freitag, sind aber noch für ein paar Tage in der ZDF-Mediathek zu sehen und zwar wegen Online-FSK erst ab 22 Uhr, da ab 16 Jahren beziehungsweise: Die Folge über Dracula läuft erst ab 23 Uhr da ab 18… ich habe kurz überlegt, ob ich das überhaupt bringen soll, weil solcher Schwachsinn ja auch im JMStV (Jugendmedienschutz-Staatsvertrag) diskutiert wird, dann sind mir die Dokus heute aber zu wichtig, vor allem da sie ziemlich gelungen sind und die geschichtlichen Wurzeln der ikonographischen Monster zeigen.

True Horror: Ursprünge der Alptraum-Mythen, hier die Links zur Mediathek: Graf Dracula (ab 23 Uhr), Werwolf (ab 22 Uhr), Frankenstein (ab 22 Uhr)

Graf Dracula
Rumänien im 15. Jahrhundert. Drei Mönche liegen in einem feuchten Kerker in Ketten. Es ist das Verlies von Vlad dem Pfähler, Fürst der Wallachei – einem psychopathischen Massenmörder.
Die Qualen der Mönche steigern sich stetig bis sie zu Vlad Dracula gebracht werden. Sie sollen ihm ehrlich antworten, ob auf ihn nach seinem Tod das Himmelreich wartet. Eine falsche oder gelogene Antwort bedeutet für die Drei einen langsamen, grausamen Tod – durch die Pfählung.

Werwolf
Die Dorfbewohner Bedburgs in Deutschland fürchten den dunklen Wald, der ihre Hütten umgibt. Besonders, als im 16. Jahrhundert reihenweise Mädchen aus dem Dorf verschwinden. Fußspuren im Schnee führen zu Spuren von Blut. Abergläubige vermuten die Tat eines Wolfs, oder schlimmer, eines dämonischen Wesens – halb Mensch, halb Wolf. Die Bewohner Bedburgs suchen die Kreatur im Wald. Doch das Monster, das sie jagen, ist mitten unter ihnen.

Frankenstein
Im London des 19. Jahrhunderts, zwei Jahrzehnte bevor Mary Shelley ihren berühmten Roman Frankenstein schreibt, experimentiert der italienische Professor Giovanni Aldini damit, tote Tiere mit Hilfe von Elektrizität zum Leben zu erwecken. Es gelingt ihm scheinbar. Doch er will mehr. Ein kürzlich gehenkter Mörder soll reanimiert werden und Aldini so zum ganz großen Durchbruch verhelfen. Aldini spielt Gott und bringt großes Unheil über sich und seine Mitstreiter.

John Carpenter Soundtrack-Mixtape by Alan Howarth

The Awesomeness: Jetzt, wo es dunkel ist und die Geister und die Schatten nach den Lebenden greifen, die Nebel über die Gräber wallen, in denen die Toten an den Deckeln ihrer Särge kratzen und sich dafür bereit machen, sich durch die Erde zu scharren und ihre modrigen Zähne in das Fleisch der lebenden zu jagen, ist das hier der perfekte Soundtrack. Jetzt, wo es dunkel ist.

[audio:Alan_Howarth_Carpenter_Mix.mp3]

Der Resident Advisor-Podcast hat in dieser Woche zu All Hallows’ Even eine absolute Perle am Start, die ich auch ohne den Geiserabend tausendmal am Stück verlinkt hätte: Einen John Carpenter-Soundtrack-Mix und der stammt nicht von irgendjemanden, sondern von Alan Howarth, der zusammen mit Carpenter die Soundtracks von Escape from New York (Die Klapperschlange), Halloween II und III, Christine, Big Trouble In Little China, Prince of Darkness (Die Fürsten der Dunkelheit) und They Live (Sie leben!) produzierte. Und Tracks aus diesen mischt er da mit seinen eigenen Produktionen für Halloween IV bis VI und The Dentist zum perfekten Soundtrack für die heutige Nacht. Jetzt, wo es dunkel ist…

You may not know the name Alan Howarth, but you’ll surely have heard his music before. He’s been involved with the sound design of movies like Raiders of the Lost Ark, Poltergeist and all of the Star Trek movies. Some of his finest work, though, has come in collaboration with John Carpenter, whose soundtrack to Escape from New York has been beloved, rinsed and re-edited by countless DJs. Renowned for his murky and unstable atmospheres, Howarth’s work is perfect for this time of year, which is exactly why we asked him to delve into his archives to provide a special Halloween mix in honor of his performances at this year’s Unsound festival.

Hier der Link zum Podcast: RA.230 Alan Howarth (muss man sich registrieren für, macht aber nix, denn –>), hier der Link zum MP3 (70MB, via Rebellen), Dressed like Machines hat noch einen weiteren Horrorfilm-Soundtrack-Mix und weil’s grade so gut passt, hier nochmal Zombie Zombies-Video The Thing-Stopmotion-Video:


(Youtube Direktthing)

Vorher auf Nerdcore:
John Carpenter „They Live“-Adbusting

Vorher bei den Filmfreunden:
John Carpenter Teil 1: Von Dark Star zu The Thing
John Carpenter Teil 2: Von Christine zu Masters of Horror

Kids erklären Neo-Nazis


(Youtube Direktnazis, via KFMW)

Schüler der Gesamtschule Mitte und des Gymnasiums an der Hamburger Straße haben mit ein paar Filmemachern diesen Kurzfilm gedreht, der erklärt, dass Nazis Arschlöcher sind und mit Skinheads nicht zwingend etwas zu tun haben. Unbedingt nachahmenswert.

Classic Universal Monster Movieposters

Golden Age Comicbook Stories hat zu Halloween eine sehr schöne Galerie voller High Res-Scans von Postern der alten Universal Monster Movies (und noch ein paar mehr). Ich habe dieses Jahr ne mittelschwere Mumien-Session eingelegt, ich verbringe Halloween traditionell mit alten B-Horrorfilmen aus den 50s, in die ich nur stellenweise neueres Material einstreue. Als ob ich an den anderen Tagen des Jahren was anderes sehen würde.

Dann hätten wir hier noch Googles Halloween-Doodles mit Scooby Doo, The Selvedge Yard mit Vintage Hexen, Arbroath hat einen Mann, der mit seinem Arm in einer Tüte ins Krankenhaus latschte und If we don’t, remember me hat zwei neue Shining-GIFs am Start (hier war das erste, man kann sich aber auch Audrey Hepburn anschauen, wenn man will).

Parkour Basic Training


(Youtube Direktparkour, via KFMW)

Schönes Video aus Russland, das die grundsätzlichen Begriffe des Parkour erklärt. Bei Sport-Dings bin ich ja besonders gut im Noobing.

Bangbabes Boob Hijack for Breast-Cancer-Awareness (NSFW)


(Vimeo Direktboobs, via Dangerous Minds)

Wie macht man Werbung für eine Website namens Coppafeel, die auf Brustkrebs aufmerksam machen will? Man ruft bei einer Sendung namens Bangbabes an (sowas wie Telefonsex, nur live im Fernsehen).

We are hitting home the importance of boob examination in younger women, to reduce the incidence of late detection or misdiagnosed breast cancer. It’s simple, get to know your boobs; the sooner you do, the sooner you’ll notice any changes. Doing so could save your life; as early detection is the key to successfully beating this disease.

Textadventure on a Typewriter


(Vimeo Direktzork, via Interweb3000)

Jonathan M. Guberman hat eine Schreibmaschine so gehackt, dass sie Text ausgeben kann (ach!) aus einer digitalen Quelle (ach so!) und getippten Text lesen und interpretieren kann (what?). Und darauf spielt Guberman im obigen Video eine Runde Zork.

The Automatypewriter is a typewriter that can type by itself. It can also detect what’s being typed on it. It can be used to send text to and/or receive text from a computer via USB. It was designed as a platform for playing interactive fiction games, in particular to play custom software being developed for it by Jim Munroe.

Onedotzero Kurzfilmfestival-Trailers


(Vimeo Direktmotion, via Motionographer)

Im November findet das Onedotzero-Festival in London statt, auf dem ausschließlich digital produzierte Kurzfilmanimationen gezeigt werden. Oben ein Trailer dazu, nach dem Klick noch einer.

Gib mir den Rest, Baby…

You will so hate me for this. Promised. (Update: Geofucked)


(Vimeo Direktcountdown, via Audioporn Central)

„The Final Teen Spirit Mashup“ von Wax Audio, Nirvana vs Europe, hier als MP3.

[update]: „Dieses Video enthält Content von Sony Music Entertainment. Es ist in deinem Land nicht verfügbar.“

[update]: Jetzt bei Vimeo online.

Public Offline-P2P in Betonwänden

Aram Bartholl betoniert USB-Sticks in Wände an öffentlichen Plätzen. Ein Offline-P2P-Netzwerk als Kunst im öffentlichen Raum. Toll, aber leider derzeit nur in New York.

‘Dead Drops’ is an anonymous, offline, peer to peer file-sharing network in public space. I am ‘injecting’ USB flash drives into walls, buildings and curbs accessable to anybody in public space. You are invited to go to these places (so far 5 in NYC) to drop or find files on a dead drop.

“Dead Drops” preview (via Hackaday)

United Monster Talent Agency


(Break Direktmonster, via Peter)

Schöner Kurzfilm von FX-Designer Greg Nicotero (Walking Dead, The Mist, Land of the Dead) um eine Agentur, die die (selbstverständlich echten) Monster der Horrorfilmklassiker vermietet. Das Teil hier hat alles: Riesenameisen, Fahrstühle voller Zombies, Creature from the Black Lagoon, tausend weitere Anspielungen auf olle Horror- und SciFi-Klassiker und Gastauftritte von Eli Roth, Robert Rodriguez und Frank Darabont.

The Walking Dead’s Special FX Make-Up Designer Greg Nicotero’s short film is a faux promo for a fictional Hollywood agency representing monsters from Universal Studios circa 1950′s. The short film features guest appearances by Eli Roth (Cabin Fever, Hostel), Dana Gould (‘The Simpsons’), Robert Rodriguez (Machete) and ‘The Walking Dead”s own Executive Producer and Director Frank Darabont!

Chainsaw Maid 2: Ultraviolent Knetmännchen Zombie-Splatterfest


(Youtube Direktchainsaw, via Martin)

Vor etwas mehr als zwei Jahren hatte ich Takena Nagaos Kurzfilm „Chainsaw Maid“ gebloggt, ein ultrabrutaler Knetmännchenfilm mit einer Dame, die sich mit einer Kettensäge durch Horden von Zombies sägt. Jetzt also der zweite Teil, leider nicht mehr von Nagao und mit ziemlich unpassendem Soundtrack (ich finde tatsächlich, dass sich Metal nur sehr, sehr selten für Zombiefilme eignet), dafür aber mit Braindead-Zitat.

Hier nochmal der etwas charmantere (weil besser animierte und produzierte und ohne Metal daherkommende), erste Teil:


(Youtube Direktmaid, via )

Und weil wir grade dabei sind, hier die Knetmännchenversion von Evil Dead, von denselben Leuten wie Chainsaw Maid 2:


(Youtube Direktevildead)

Raising Real Life-Giant Insects

Wissenschaftler haben Insekten mit erhöhten Sauerstoffdosen aufgezogen, wodurch die gleich ein ganzes Stück größer wurden, als ihre normalsauerstofflichen Artgenossen. (via Dvice)

So fängt das immer an, in jedem einzelnen B-Film. Ein Wissenschaftler erfindet irgendeine Methode, mit der irgendein Viehzeug schrumpft oder wächst oder beides, dann bekommt er Besuch von einem Steuerfuzzi und erleidet einen Herzanfall oder er schneidet sich irgendworan im Labor und mutiert oder beides, kippt irgendeine Soße um, die sich in Verbindung mit irgendwas zu irgendwas verbindet und schwupps übernehmen gigantische Ameisen, Gottesanbeterinnen und Spinnen die Weltherrschaft. Alle drei gleichzeitig.

Und dann rufen sie wieder bei mir an und heulen mir die Ohren voll, woraufhin ich ja nur sagen kann: „Jahahahaha, ich hab’s ja gleich gesagt, nicht wahr, hätten sie das denn mal lieber gelassen, das mit dem Sauerstoff, ich hab’s ja gleich gesagt, dass das nich gutgeht, aber neee, man will ja unbedingt Riesenviehzeug zum rumscheuchen züchten. Ich hol’ mal schnell den Flammenwerfer.“

Und so ist das jedes einzelne mal, oder um Big Bang Theory zu zitieren: „I don’t think that’s gonna happen, Sheldon!“ – „No one ever does. That’s why it happens.“

Neuroscience of Horror-Movies and Fear

Toller Artikel auf Physorg.com über die Vorgänge im Gehirn beim Anschauen eines Horrorfilms (was ich seit gestern mittag praktisch ununterbrochen tue, bislang gesehen: The Mummy, The Hand of the Mummy, Dracula, Draculas Daughter, The Invisible Man, The Invisible Returns, The Fog, The Thing, grade läuft Dawn of the Dead) und die Unterschiede zu realen Gefahren: Why we love to scare ourselves; the anatomy of fright.

Spoiler: Horrorfilme trainieren das Gehirn und Splatterheads haben den besseren Sex. I shit you not.

People who control their fear respond more slowly, giving the cerebral cortex time to take in and process more information. If the cerebral cortex realizes that the spider shape is actually a harmless plastic spider, it tells the amygdala and insula that the threat isn’t real and the calming neurotransmitter gamma-aminobutyric acid (GABA) is produced. The brain and body stand down, and everything goes back to normal.

But even when the threat isn’t real, the threat signal has already gone through the hypothalamus, the part of the brain that communicates with the body’s glandular system. This signal tells the adrenal glands to produce the hormone adrenaline. Adrenaline stimulates the production of opioids, which dull the response to pain (very useful if you are being chased by a lion) and endorphins, which produce pleasure. […]

According to Goosens, adrenaline also increases visual acuity and other sensory thresholds, making the world a more intense and pleasurable place. It speeds up the metabolism and makes people feel more alive. People who see Freddy Krueger sneaking up on a victim become alert and aroused, but in control of the experience, which is a plus. […]

Those who don’t enjoy scary movies, she hypothesized, may either have a weaker hormonal response that provides less pleasure and doesn’t cancel out the negative images, or a stronger response that pushes everything to the next, very uncomfortable step.

Halloween Special: Why we love to scare ourselves; the anatomy of fright (via Digg)