CCC hacks Bundestrojaner

Ich verfolge grade ziemlich amüsiert die Story um den vom CCC gehackten Bundestrojaner, in der Infografik zum Artikel auf FAZ.net sieht man auf einen Blick, dass das Teil zu 80% mit grundgesetzwidrigen Funktionen ausgestattet wurde und das wird den Verantwortlichen nächste Woche dermaßen um die Ohren fliegen, da freue ich mich jetzt schon drauf. Viel mehr Infos bei Fefe inkl. Updates, aus Schirrmachers Artikel dazu:

Die staatliche Überwachungssoftware verfügt nicht nur über illegale Fundamentalfunktionen, sie scheint auch so fahrlässig programmiert zu sein, dass jeder, der den Trojaner entschlüsselt hat, alle anderen gleichartigen knacken und fernsteuern kann. Welche Beweiskraft sollen Erkenntnisse der Überwachungssoftware jetzt eigentlich in Gerichtsverfahren noch haben? Und vor allem: Was heißt es, wenn, wie die Hacker zeigen, „Beweise“ von jedermann, der die IP-Adresse kennt, auf befallenen Computern installiert und fingiert werden können, ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen, ohne die Chance der Rehabilitation? Der Fall HSH-Nordbank, wo von Privatschnüfflern kinderpornographisches Material auf einen Rechner plaziert wurde, ist ein Vorzeichen der neuen Vernichtungsstrategien in der digitalen Welt. […]

In Zeiten einer „Piratenpartei“ kann der Fund des Chaos Computer Clubs die politische Geographie nachhaltig ändern.

CCC: Chaos Computer Club analysiert Staatstrojaner, FAZ: Chaos Computer Club – Der deutsche Staatstrojaner wurde geknackt