Whitney Houston R.I.P.

Whitney Houston wurde heute morgen tot in einem Hotel in Beverly Hills aufgefunden, die Dame wurde nur 48 Jahre alt. Snip von CNN, mehr bei Reuters, Rolling Stone.

Legendary pop singer Whitney Houston was found dead Saturday at a Beverly Hills, California, hotel, officials said. She was 48. The entertainer, whose incredible talent was discovered at an early age, was pronounced dead at 3:55 p.m. (6:55 p.m. ET) at the Beverly Hilton hotel despite resuscitation efforts, a police spokesman said. Beverly Hills Police Lt. Mark Rosen said there were “no obvious signs of criminal intent” and that the cause of her death is being investigated.

Ich weiß jetzt nicht, ob das pietätlos ist, wahrscheinlich ja. Aber mit der Dame verbindet mich eine sehr persönliche Geschichte.

1986 war ich zwölf Jahre alt und im Sommer fuhren meine Eltern und ich im Sommer an den Balaton-See nach Ungarn, um da zwei Wochen im Wohnwagen rumzulümmeln und Urlaub zu machen. Der Campingplatz war einigermaßen riesig, der war so groß, dass eine Eisenbahn da durch fuhr (nur zu Showzwecken und nur einmal die Woche), das war eine riesige, alte, noch mit Dampf betriebene Lok. Außerdem war nicht weit von dem Platz, auf dem unser Wohnwagen stand, ein Club. Typische Touristendisco und ich war damals noch zu jung, um da reinzugehen. Aber Samstagnachts hörte ich die Musik, die von dort rüberschallte. Whitney Houstons „I wanna Dance with somebody“ war zu der Zeit der Song, der in Mainstream-Klitschen am meisten gespielt wurde.

Unsere Nachbarn auf dem Campingplatz hießen Schulze (keine Ahnung, wie die wirklich hießen, das habe ich schon lange vergessen, aber für die Geschichte jetzt heissen die Schulze). Familie Schulze hatte zwei Kids dabei, Markus war in meinem Alter und für die zwei Wochen hingen wir zusammen rum, lasen Comics und durchkämmten die Gegend auf der Suche nach Abenteuern. Und Markus hatte eine ältere Schwester. Sie hieß Steffi, hatte lange brünette Haare. Mit der hatte ich nicht allzuviel zu tun, ich war zwölf und mit Mädchen hatte ich noch nicht allzuviel am Hut. Dachte ich, bis zu diesem einen Samstag abend.

Die Klitsche spielte wieder Whitney, ich war allein im Wohnwagen, es war spät und meine Eltern waren mit denen von Markus und Steffi irgendwo einen heben. Da bemerkte ich eine Erektion. Ich hatte schon ein paar Erektionen gehabt (ey, ich war 12!), aber die hier war anders. Neugierig wie ich war, machte ich an mir rum und „untersuchte“ dieses neue Gefühl in meinem Körper, als mir nach einer Weile auf einmal heiß und kalt und alles verschwamm und Whoaaaa! Da hatte ich meine erste Ejakulation, während Whitney in der Touridisse vom Tanzen sang und ich an Steffi mit den langen Haaren dachte.

Whitney war bei meinem ersten Orgasmus dabei, ungelogen. Und mit meiner ersten große Liebe hab ich auch zu einem ihrer Songs zum ersten mal geknutscht. In diesem Sinne Whitney: I will always love you. ;-*

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