The Future of a completely decentralized P2P-Network

Torrentfreak hat einen netten Artikel von David Xanatos (Gründungsmitglied der österreischichen Piratenpartei und Physiker an der Uni Wien) und Ekliptor (P2P-Entwickler aus München), in dem sie die technische Historie von P2P Revue passieren lassen. Wirklich interessant sind dann die letzten Absätze, in der sie eine Zukunft für ein komplett dezentralisiertes Torrent-Netzwerk entwerfen.

Die Magnet-Link-Datenbank von Piratebay wird dezentralisiert, PB (oder ähnliche Seiten) fügen Torrents lediglich Schlüssel hinzu, die auf Userseite vom Client gecheckt werden. Die Suche nach Files findet nicht mehr auf Websiten statt, sondern clientbasiert. Diese Form von P2P wäre nicht abschaltbar, ohne die Infrastruktur des Internets oder die Grundrechte der User selbst anzugreifen.

Und das sind auch so die Gründe, weshalb ich die Urheberrechtsdebatte in Deutschland derzeit maximal mit mittelweniggroßem Desinteresse verfolge. Diese Diskussion ist anachronistisch, alle Argumente sind mindestens zehn Jahre alt und entgegen der Meinung einiger Journalisten und Rechteverwerter ist Urheberrecht im Jahr 2012 eins der langweiligsten Themen überhaupt and this is why:

In nur wenigen Jahren wird das Internet ein Raum sein (ist er praktisch jetzt schon, aber noch sind die Strukturen angreifbar und können ausgeschaltet werden), in dem Kultur dem Rezipienten jederzeit sofort ab Veröffentlichung frei verfügbar sein wird. Und es obliegt den Vertragspartnern (den Urhebern und den Rechteverwertern und den Technologieanbietern sprich Kabelverlegern), dieses Angebot entsprechend zu monetarisieren (oder auf komplett neue Strukturen zurückzugreifen, siehe Crowdfunding), was auch in einer kompletten Neustrukturierung der GEMA bzw. einem ähnlichen Organ münden muss. Oder die Urheber und Rechteverwerter pochen auf ihrem Urheberrecht, weshalb eine Regierung das Netz konsequentermaßen abschalten müsste. Alternativen sehe ich nicht, wenn das Netz zu einem selbsterhaltenden, dezentralisierten Filesharing-Netzwerk wird. Aber ich schätze, wir werden uns noch ein paar Jahre über Politiker und Urheber und ihre Kopf-In-Den-Sand- und “Menno”-Strategie amüsieren können. Oh, u so funny!

We already know that after switching to magnet links only, The Pirate Bay has a total size of about 90 MB. Now think of those 90 MB being stored decentralized. A network with millions of nodes in which each node stores a few hundred Kilobytes means you have thousands of replicas of each torrent entry.

This ensures each entry can be found, even if many nodes leave the network simultaneously. Unfortunately, all previous decentralized search implementations had huge amounts of spam in their search results. This is where we can learn from the torrent community. Sites like The Pirate Bay provide trusted search results.

In a completely decentralized search without any spam they would simply continue to provide this functionality using public-key cryptography to sign torrents. A user relying on his favorite torrent site’s search results would simply add its public key to his torrent client, thus allowing the client to check the signature of each torrent search result and filtering all fakes.

In this completely decentralized future a torrent site such as The Pirate Bay would simply be a laptop with average computing power connecting itself to the internet once every few hours to sign new torrents with its private key. Think about how hard it is just to trace such a “torrent site”. Shutting it down is practically impossible.

eMule: A Decade of File-Sharing Innovations