Dude codes Infinite Monkey Theorem for Twitter

Mein Buddy Marco hat das Infinite Monkey Theorem für Twitter umgesetzt. Unter @5MillionMonkeys twittert da jetzt ein Bot vor allem Buchstabensalat in 140 Zeichen, so etwa:

Allerdings: Irgendwann müsste logischerweise auch folgender Tweet rauskommen: „Deine Mudder kauft Facebook-Like bei Aldi und dazu drölfhundert Bananen for teh lulz. Holla die Waldfee ZOMG Marmeladenbrotsülzequarkbitchx.“ Wenn der Tweet kommt, sag ich Bescheid, und seit grade eben folge ich tatsächlich 5 Millionen Code-Affen. Toll!

Aus Marcos Posting:

[Ich schrieb] ein Skript, das mir alle möglichen Tweets ausgibt und sie dann automatisch tweetet. Allerdings darf man bei Twitter nur 1000 Tweets am Tag schreiben, was dann ja offensichtlich ewig dauern würde, bis man da mal ein paar lustige Ergebnisse hat. Tatsächlich bräuchte es die lange Zahl von eben durch 365000 (1000 Tweets pro Tag pro Jahr) Jahre, bis mal bei der Beschränkung alle Tweets veröffentlicht hätte.

Das sind also 4,75791684 × 10279 Jahre. Ich hab das mal so notiert, weil sogar Wolfram Alpha damit ein Problem hat. Vermutlich gibt es so lange gar kein Internet und ich würde gerne mal einen Server sehen, der solange durchhält. Tatsächlich bräuchte man länger, um alle Tweets, die es gibt, zu veröffentlichen, als das Universum alt ist. […]

Jedenfalls gibt es ja das Infinite-Monkeys-Theorem, das besagt, dass ein Affe nur unendlich lange auf einer Schreibmaschine herumzutippen braucht, bis er die Werke von William Shakespeare (auch die verschollenen) sauber abgetippt hat. Von der Logik her ist das schlüssig, praktisch natürlich schwierig. Darum habe ich mir FÜNF MILLIONEN AFFEN UND FÜNF MILLIONEN SCHREIBMASCHINEN besorgt, sie mit Bananen versorgt (ich meine Koks), und lasse sie nun ordentlich tippen.

5 Million Monkeys and 5 Million Typewriters until the end of time in your Twitter