Doku: Joy Division

Grant Gees Doku „Joy Division“ hatte ich schonmal letztes Jahr gebloggt, allerdings wurde das Video seit dem gelöscht, der Film lief am Wochenende auf Arte (Wiederholung am 11.11. um 2:35 Uhr) und ist jetzt für sieben Tage auf Arte+7 zu sehen.

Der Musikmanager Tony Wilson sagt einmal über die Band: “Alle anderen Bands standen auf der Bühne, um Rockstars zu werden und im Showbusiness dabei zu sein. Nicht so Joy Division – sie hatten verdammt noch mal keine andere Wahl.”

Vor allem Frontmann Ian Curtis fasziniert das Publikum. Er geht deutlich weiter als andere Sänger. Während seiner zuckenden wie ferngesteuert wirkenden Auftritte scheint er wie in einer anderen Welt zu sein. Die Landschaften, die Curtis in seinen Texten besingt, sind seine inneren. Obwohl Joy Division schon nach drei Jahren durch den Selbstmord von Ian Curtis ein trauriges Ende findet, ist ihr Einfluss auf die Musikkultur auch nach über 30 Jahren ungebrochen.

Der Filmemacher Grant Gee setzt der Punkband mit seinem Film “Joy Division” ein dokumentarisches Denkmal. Sein Film ist nicht nur eine beeindruckende Band-Dokumentation, sondern beschreibt auch die Atmosphäre im Manchester der 70er Jahre.

Joy Division (via Ronny)

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