Fotoband: Deichkind – Eine Prise Mythos

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Vor ein paar Wochen erschien im Gestalten-Verlag ein Bildband von Fotograf Nikolaus Brande, der Deichkind seit 5 Jahren begleitet. Ich und deutscher Hip Hop sind ein noch spezielleres Thema, als ich und Hip Hop. Aber Deichkind mag ich sehr, zumindest seit ihrem Stilbruch Mitte der 00ers und nicht zuletzt deshalb, weil man mit dieser Band einen wirklich schicken Fotoband auf die Reihe kriegt, der dann auch ein bisschen durchgeknallter ist, als herkömmliche Konzert-Fotografie.

“Impulsive Menschen kennen keine Grenzen.” So ungefähr lautet das Motto einer Band, die es schafft sich ständig und maßlos neu zu definieren. Der beim Gestalten Verlag erschienene Bildband Deichkind: Eine Prise Mythos des Fotografen Nikolaus Brade dokumentiert den Werdegang eines der momentan spannendsten und erfolgreichsten Live-Acts Deutschlands. Die Mitglieder präsentieren sich schleierhaft, theatralisch und verkleidet und tragen als feste Einheit das Performance-Phänomen Deichkind durch die ausverkauften Konzerthallen des Landes. Gestalten.tv sprach mit den kontrolliert durchgeknallten Deichkindern über Selbstinszenierung, Anonymität, Größenwahn und Abnehmen. Die limitierte, handsignierte Sonderausgabe des Buchs ist demnächst erhältlich.

Hier der Pressetext zum Buch:

„Deine Eltern sind auf einem Tennisturnier. Du machst eine Party, wie nett von Dir.“ So beginnt Deichkinds Partykracher „Remmidemmi (Yippie Yippie Yeah)“. Wer das Buch Deichkind: Eine Prise Mythos sieht, der ahnt, wie eine Deichkind-Party so verläuft.

Deichkind sind ein Gesamtkunstwerk. Die deutsche Band kultiviert eine eigenwillige Mischung aus Hip-Hop und Electroclash, aus hedonistischer Energie und sarkastischer Provokation. Ihre Konzerte und Kostüme sind legendäre akustische und visuelle Spektakel. Dada trifft auf Baumarkt, und Kraftwerk trifft auf Dead Kennedys. Da bleibt kein Auge trocken.

Der Fotograf Nikolaus Brade hat die Band in den vergangenen fünf Jahren auf Tourneen und im Studio begleitet. Er wurde Teil des Deichkind-Wanderzirkus, fotografierte vor und hinter der Bühne, erlebte Höhen und Tiefen des Banddaseins hautnah mit. Dabei entstand statt der geplanten, klassisch-objektiven Reportage eine anarchische Bildcollage, eine Art Kopfkino für alle, die schon mal auf einem Konzert der Band waren.

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