FIDLAR: Fuck It, Dog, Life’s A Risk

Pitchfork hat einen Stream des nächste Woche erscheinenden, selbstbetitelten Debut-Albums von FIDLAR (Abkürzung für „Fuck It, Dog, Life’s A Risk“), ich hab’ mir die Platte meiner derzeitigen Lieblingspunks (neben Iceage) grade komplett angehört.

„Fuck It, Dog, Life’s A Risk“ ist toller, straighter Garage-Punk mit enormen Proll- und Gröhl-Faktor, die Songs sind dann aber eben auch eine ganze Ecke ausgefuchster und haben einen subtilen Classic-Rock Layer unter allem liegen. The Cramps meet Creedence Clearwater Revival, so ungefähr. Die Platte eröffnet mit dem Surf-Sound von „Cheap Beer“, das die angemessene Textzeile „I. Drink. Cheap. Beer. So. What. Fuck. You.“ enthält, was schonmal die Richtung vorgibt. Funpunk im Wortsinn, Garagerock meets The Hives ohne die Hysterie. Toll!

Auf Albumlänge sind FIDLAR allerdings leider nicht ganz die Rettung des Punk, die ich mir nach so sensationellen Tracks wie „No Waves“, „Wake Bake Skate“ oder den ebenso fantastischen Non-Album-Tracks „I just wanna die“, „AA“ oder „The Punks are finally taking Acid“ (grade „AA“ war ein ziemlicher Hit, was weiß ich, warum es das Teil nicht auf’s Album geschafft hat) erwartet hatte.

Wie auch immer, das Album ist dennoch eine unbedingte Empfehlung für jeden, der auf dringliche Gitarrenmucke aus dem Jahr 1976 steht. Hier ‘ne YT-Playlist mit einigen Videos, gefolgt von ein paar Links:

YT Direktfuckit

FIDLAR auf Soundcloud mit einigen Non-Album-Tracks und Downloads, hier sind’se auf Facebook, Bandcamp, Tumblr.

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FIDLAR – Fuck It, Dog, Life’s A Risk (Download)
FIDLAR – Fuck It, Dog, Life’s A Risk (Dead Media Format)