FDP kauft mutmaßlich Fake-Follower, benutzt „Hurensohn“ als Ausrede

Die FDP begibt sich in die Kreise von Spammern und Betrügern und hat offensichtlich 30.000 Fake-Follower auf Twitter gekauft. So weit, so schlecht, aber das würde man der FDP natürlich jeden Moment zutrauen. Die Ausrede der BWL-Partei ist allerdings ein bizarrer Knaller: FDP-Sprecher Peter Blechschmidt erklärte gegenüber der Süddeutschen, „fdp“ stünde im Portugiesischen Sprachraum für „filho da puta“ – Hurensohn. Was das mit Followern zu tun haben soll, weiß ich nicht, aber ich möchte Herrn Blechschmidt meinen Dank aussprechen. Besser hat man die Inkompetenz einer Partei noch nie zusammengefasst. Kiss, fdp, ftw!

Über Nacht fast sechs Mal so viele Fans wie zuvor: Die FDP gewinnt im Kurznachrichtendienst Twitter innerhalb weniger Tage fast 30.000 neue Follower, doch der Großteil sind Fake-Profile. Die FDP wehrt sich gegen den Verdacht, Follower gekauft zu haben – und bietet eine skurrile Erklärung an.

Rätselhafter Zuwachs für die FDP auf Twitter

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[update] Es kann natürlich auch sehr gut sein, dass jemand, der der FDP nicht allzu wohlgesonnen ist, die Follower gekauft hat, um schlechte Presse zu erzeugen. Unwahrscheinlich ist das nicht. Die Erklärung der FDP ist trotzdem super.