New York Mafiosi totally dig the Sex Pistols
DNAInfo hat angeblich Mitschnitte von Telefonaten New Yorker Mafiosi in die Hände gespielt bekommen, auf denen sie sich als Sex Pistols-Fanboys herausstellen. Die Tapes stammen aus einem Prozess gegen Carmine „Papa Smurf“ Franco, der im Januar festgenommen wurde.
“One of the best rock albums ever f—in’ made,” a Genovese Crime Family associate is heard to say about “Never Mind the Bollocks.” “You got that right, man,” another hood replies in a conversation recorded by a sanitation businessman wearing a wire for the FB I. “You absolutely got that right.” “Man, oh man, ‘God Save the Queen,’” another chimes in, referring to one of the band’s classic songs. “F—in’ great album.”
The revelation that a younger generation of New York hoods has apparently abandoned the likes of Frank Sinatra and Dean Martin for a drug-addled English band could prompt Carlo Gambino to roll over in his grave.
The recorded conversation started when a mobster suggested that one of their cronies looked like Keith Richards, the grizzled lead guitarist for the Rolling Stones. “Actually he looks like the kid from the Sex Pistols, Johnny Rotten,” one of them observes. “The Sex Pistols? Oh my God,” another says incredulously, prompting his cronies to jump all over him with praise for the punk band.
Never Mind Sinatra, Mob Punks Really Dig the Sex Pistols (via Animal New York)
James „Tony Soprano“ Gandolfini, R.I.P.:
James Gandolfini ist heute im Alter von nur 51 Jahren verstorben. Man kennt Gandolfini vor allem für seine Rolle des Tony Soprano, mir wird er aber vor allem als Virgil, den philosophierenden Killer aus Tarantino/Tony Scotts True Romance in Erinnerung bleiben. R.I.P. James.
Kim Thompson, Co-Publisher of Fantagraphics, R.I.P.:
Kim Thompson, einer der Mitherausgeber beim Fantagraphics Verlag, ist heute im Alter von nur 57 Jahren gestorben. Der Mann hat 1978 den Verlag gerettet, in dem er sein Erbe reinsteckte und ohne den Mann hätte ich nicht Joe Saccos Journalismus-Comics und die Peanuts Gesamtausgabe im Schrank stehen. Fantagraphics ist der vielleicht wichtigste Verlag für Comics als Kunstform. R.I.P., Kim!
Terry Gilliams Brazil @ Secret Cinema
Tolle neue Aktion von Secret Cinema, die Terry Gilliams Überwachungs-Dystopie Brazil – diesem anderen Teil, das man Leuten mit „Ich hab’ nichts zu verbergen“-Syndrom vielleicht neben 1984 empfehlen sollte – in einem verlassenen Bürohaus in London auf dreizehn Stockwerken gezeigt haben, das sie in das Informationsministerium aus dem Film verwandelt haben. Wie passend im Sommer 2013. Oben der Clip und ein paar Bilder, mehr Fotos gibt’s auf Flickr.
Secret Cinema presents Terry Gilliam’s ‘Brazil’ in an abandoned office block in Croydon, London. Thirteen floors were transformed into the Ministry of Information, where over 25,000 audience members became employees of the Government Office of Data (G.O.O.D), working in one of the thousands of departments to create a more efficient information retrieval system.
Vorher auf Nerdcore:
Secret Cinema in Berlin: Alien
Secret Cinema did The Third Man
Secret Cinemas Casablanca-Screening
Asylum-themed Screening of One Flew Over the Cuckoo’s Nest
Secret Cinemas Prometheus-Screening
A Screening of La Haine in London
Warum #Neuland gefährliches Neusprech der Kanzlerin ist
Den ganzen Tag läuft Twitter schon mit #Neuland-Memes heiss und der Backlash ließ nicht lange auf sich warten. Am treffendsten hat den wohl Enno auf seinem Blog und Johannes Kuhn in der Süddeutschen formuliert. Die Leute wären arrogant oder spießig oder beides, natürlich wäre das Internet für viele „Neuland“ und überhaupt. Damit schreiben sie am Kern der Sache ein paar Meilen weit vorbei.
Frau Merkel betonte, das Internet sei ein „Neuland“, in dem sich Terroristen dessen Möglichkeiten bedienten. Sie verwendet das Wort „Neuland“ an dieser Stelle als Neologismus für den alten und lange widerlegten Spruch „Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein“, das neue Land als rechtsfreier Raum. Sollte das jemand anzweifeln wollen: Der Regierungssprecher betont auf Twitter noch einmal explizit den regulatorischen Hintergrund von Merkels Spruch:
Zur Neuland-Diskussion: Worum es der Kanzlerin geht – Das Internet ist rechtspolitisches Neuland, das spüren wir im polit. Handeln täglich.
— Steffen Seibert (@RegSprecher) June 19, 2013
Frau Merkel betont hier also, dass in Zeiten, in denen die NSA und der BND Eure und meine E-Mails lesen und auf unsere Grundrechte scheißen, in Zeiten in denen dubiose Agenturen und deren Anwälte Blogger in den Ruin abmahnen können, weil sie ein Ironman-Bildchen posten, in Zeiten in denen Kids tausende Euro bezahlen müssen für eine handvoll Songs einer BRAVO Kuschelrock-CD, die wir früher exakt genauso halbillegal auf dem Schulhof getauscht haben – dass also in solchen Zeiten dieser überregulierte Tummelplatz für Anwälte und Rechtsverdreher, Datenabgreifer und Spione noch nicht genug reguliert und „rechtspolitisches Neuland“ sei. Liebe Regierung, liebe Frau Merkel, lieber Herr Regierungssprecher, wollen sie mich vielleicht verarschen?
Die Dimensionen, die die PRISM-Affäre bezüglich des Bruchs unserer aller Grundrechte im Netz aufgezeigt hat, werden von dem Gefasel eines „Neulands“ ad absurdum geführt: Es ist ein „Neuland“, das bevölkert ist von Bürokraten, die es bereits tausendmal unter sich aufgeteilt haben. Und deshalb sind die Sprüche von Frau Merkel gefährliches Neusprech und Enno und die Süddeutsche liegen ein paar Kilometer daneben.
Ebenfalls zu diesem Aspekt der Meme:
Zeit.de: Die Kanzlerin von Neuland
Wer es weniger gut mit ihr meint, muss diesen Satz als dreisten Versuch des Schönredens ansehen: Das Internet ist Neuland für uns alle, da kann man ja auch mal bei der Überwachung desselben ein bisschen zu weit gehen – denn das ist es, was die Kanzlerin damit sagte. Als ob die jahrelange Überwachung durch einen ausländischen Geheimdienst damit irgendwie akzeptabler würde.
Man kann den Satz zudem als besonders bitteres Beispiel für die jahrelange Weigerung der Bundesregierung ansehen, sich konstruktiv mit der Technik auseinanderzusetzen.
{ths}: Mr. Trash is an eBook now

Thomas Schostock hat sein Buch {ths}: Mr. Trash als digitale Version auf seine Website gestellt und mir netterweise ein Exemplar geschickt. Das Teil gibt’s dort für grade mal 7 Dollar, was für 240 Seiten vollen Cut-Up-Typo, wie man sie sonst nur von David Carson kennt, ein mehr als fairer Deal ist. Ich hab ein paar Seiten aus dem PDF für ein Preview als JPGs gerendert, Thomas wird’s mir bestimmt nachsehen:
Thomas schreibt mir: „Ich hatte {ths}: Mr. Trash vor Jahren als Print version angeboten, jedoch Probleme mit dem Verlag und dem on demand print und den ganzen andren schrägen Heinis der Publisher Welt, so das es nur eine sehr limitierte Auflage des Buches gab. Jetzt, Jahre später ist es Zeit für eine digitale Version, denke ich.“
{ths}: Mr. Trash reproduces the extravagant work of Thomas Schostok aka {ths}. Raw, dirty, irreverent, uncensored, {ths}: Mr. Trash spares no cliche, no absurdity in bringing you what the book’s publisher once called “world’s strangest ejaculation of graphic design”. Not bound to the field of graphic design, the book represents the last 10 years of his work, blurring art and graphic design. Graphic design, typography, paintings, collage, Gluebooks – all his work in one book. {ths}: Mr. Trashh is an independent book, without the help of a publisher and without censorship.
Finally, the original printed version of {ths}: Mr. Trash is available as an extended eBook with additional content. Print is long dead, hail to the King, Baby.
{ths}: Mr. Trash – Digital Edition PDF-eBook (Danke Thomas!)
One does not simply walk into #Neuland: The Tumblr
Ich hab’ einen #Neuland-Tumblr eingerichtet, offen für Submissions, dort sammeln wir alle möglichen Memes, die da draußen zu Merkels Spruch rumfliegen. Weil: One does not simply walk into #Neuland. Haut rein!
The Art Of Punk (2): Crass
Youtube Direktcrass, via We Like That
Hier der zweite Teil der grandiosen Webserie The Art Of Punk vom Museum of Contemporary Art in Los Angeles über Design und Punk. Nach der ersten Folge über Black Flagg widmen sie sich nun ausführlich dem Logo-Design und den Artworks von Crass, nächste Woche dann die Kennedys (hell yeah!)
On the next installment of The Art of Punk, we tear into the art of Crass. From the assaulting black and white photo-realistic paintings of protest, anarchy, and social satire, to their legendary adopted brand and two headed snake and cross symbol. We head up to the Anarchist Book Fair in San Francisco to meet up with Gee Vaucher, and founding Crass member, writer, and activist, Penny Rimbaud.
We discuss the art and the lifestyle stemming from the infamous Dial House, where they have lived, worked, and crated their own brand of anarchistic beauty, for more than 3 decades. We have a sit down with artist Scott Campbell, at his own New York tattoo shop, and talk about how the art of Crass, and one single t-shirt created a fork in his own road of life. Owen Thornton talks some shit. Finally we hang out with British graphic designer Dave King – the creator of the infamous snake and cross symbol, and discuss post war England, hippies, punk, graphic design, and more, that led him to the creation of the symbol made legend by Crass.
Vorher auf Nerdcore:
The Art of Punk (1): Black Flag
News from #Neuland: JDownloader verboten
Noch mehr tolle News auf #Neuland: Die berüchtigte Kanzlei Rasch hat eine einstweilige Verfügung gegen den JDownloader erwirkt und die Software ist damit hierzulande erstmal verboten. Wie sinnvoll das bei einer Open Source-Software ist, weiß ich natürlich nicht. Aber was ist bei deutschen Gerichten in #Neuland schon sinnvoll.
Da es JDownloader2 ermöglicht auch geschützte Streams zu sichern, hat das Landgericht Hamburg im Zuge des Antrags auf Erlass einer einstweiligen Verfügung entschieden, dass der Downloadmanager eine „wirksame technische Maßnahme nach Paragraf 95a Urhebergesetz“ umgehen würde und damit unzulässig sei (Beschluss als PDF-Download). Bei Herstellung, Verbreitung und Besitz zu gewerblichen Zwecken drohen bis zu 250.000 Euro Ordnungsgeld für die Softwareherstellerin.
Bei der Kanzlei Rasch Rechtsanwälte, die für die ProSiebenSat.1 Tochter Myvideo.de die einstweilige Verfügung beantragt haben, freut man sich über diesen Erfolg: „Nachdem 2012 bereits das Landgericht München eine Software verboten hatte, die es ermöglichte, geschützte Videostreams von der Internetseite Myvideo.de herunterzuladen, haben Rasch Rechtsanwälte nun auch gegen die Herstellerin der Software JDownloader2 ein entsprechendes Verbot durchgesetzt.“
Open Source Downloadmanager in Deutschland verboten
[update] Von Golem: „Das Unternehmen Appwork aus Fürth, das die Open-Source-Software anbietet, hat das Plugin, das die vermeintlich illegale Funktion enthält, entfernt. Laut Darstellung des Unternehmens ist die Software damit wieder legal.“
Frau Merkel im #Neuland

Frau Merkel hat in einer Pressekonferenz mit Obama das Internet heute mittag als „Neuland“ bezeichnet, was jetzt rund 40 Jahre nach dem ARPANET, 30 Jahre nach TCP/IP und 20 Jahre nach dem WWW dann doch eher lustig ist. Twitter geht grade steil und ich erwarte Legionen von Memes.
In einem unbekannten #Neuland, vor gar nicht allzulanger Zeit…
War eine Biene sehr bekannt, von der sprach alles weit und breit.
Und diese Biene die ich meine nennt sich Angie…
kleine, freche, schlaue Biene Angie,
Angie fliegt durch ihre Welt,
zeigt uns das was ihr gefällt.
[update] Hier das volle Zitat inklusive Panikmache weil Dings, äh, Terrorismus und sowas:
Occupy Gezi Actionfigures

Metronaut über die ikonischen Figuren der Occupy Gezi-Bewegung und wie die als Actionfiguren funktionieren könnten. Ich will die alle sofort und jetzt als echte Toys mit Protest-Superkräften haben.
Redhack ist die wohl am schwersten zu greifende Action-Figur. Redhack selbst ist übrigens eine linke Hackergruppe, die schon Polizei, Geheimdienste und Armee gehackt hat.
Duran Adam (Der stehende Mann) ist die neueste Protestikone. Er steht, schweigt und protestiert dabei. Das bringt Machthaber zum Verzweifeln, denn sie haben praktisch keine Handhabe gegen ihn. Und zu allem Übel wirkt er ansteckend. […]
Dann gibt es noch den “Talcid Man”. Er ist mit Gasmaske und Bauhelm geschützt und hat einen riesigen Tank mit “Solusyon”, Wasser gemischt mit dem Anti-Sodbrennmittel Talcid, dabei. Die Mischung bindet Tränengas richtig gut und wird von Talcid Man nach Reizgasangriffen in den Augenbereich von Demonstranten gesprüht, um den Scheiss loszuwerden.
The Science of Privacy on public Toilets
Johannes schreibt mir: „In einem Paper (PDF) wird mathematisch aufgearbeitet, welches Urinal man am besten wählen sollte, um möglichst lange Freiraum neben sich zu haben. Es sind tatsächlich nicht immer die äußeren!“
A man walks into a men’s room and observes n empty urinals. Which urinal should he pick so as to maximize his chances of maintaining privacy, i.e., minimize the chance that someone will occupy a urinal beside him? In this paper, we attempt to answer this question under a variety of models for standard men’s room behavior. Our results suggest that for the most part one should probably choose the urinal furthest from the door (with some interesting exceptions). We also suggest a number of variations on the problem that lead to many open problems. […]
Conclusions
Our main conclusion is that when faced with the decision of what urinal to choose upon entering the men’s room, in order to maximize your privacy, you should probably choose the one furthest from the door if it is available and the one next to it is unoccupied. For a vast majority of the (what we consider) natural behaviors that men choosing urinals might follow, this choice is optimal (in the sense dened above). Beyond this observation, we feel that this problem leads to many interesting variations that are worthy of investigating further and we encourage everyone to do more of their thinking while using public restrooms.
The Urinal Problem (PDF, danke Johannes! Bild via Shutterstock)
Z -5 Totally Fucked

Die englischen Zustandsbeschreibungen von Comics gehen von Z10 (Gem-Mint) bis Z0, oder eben wie in diesem Fall bis Z -5 Totally Fucked.
John McAfee explains how to uninstall McAfee Antivirus
Youtube Direktaffee, via Waxy
John McAfee erklärt, wie man McAfee Antivirus deinstalliert. Mit Badesalz, Knarren und Huren.
“One of the best rock albums ever f—in’ made,” a Genovese Crime Family associate is heard to say about “Never Mind the Bollocks.” “You got that right, man,” another hood replies in a conversation recorded by a sanitation businessman wearing a wire for the FB I. “You absolutely got that right.” “Man, oh man, ‘God Save the Queen,’” another chimes in, referring to one of the band’s classic songs. “F—in’ great album.”




Secret Cinema presents Terry Gilliam’s ‘Brazil’ in an abandoned office block in Croydon, London. Thirteen floors were transformed into the Ministry of Information, where over 25,000 audience members became employees of the Government Office of Data (G.O.O.D), working in one of the thousands of departments to create a more efficient information retrieval system.









Da es JDownloader2 ermöglicht auch geschützte Streams zu sichern, hat das Landgericht Hamburg im Zuge des Antrags auf Erlass einer einstweiligen Verfügung entschieden, dass der Downloadmanager eine „wirksame technische Maßnahme nach Paragraf 95a Urhebergesetz“ umgehen würde und damit unzulässig sei (
A man walks into a men’s room and observes n empty urinals. Which urinal should he pick so as to maximize his chances of maintaining privacy, i.e., minimize the chance that someone will occupy a urinal beside him? In this paper, we attempt to answer this question under a variety of models for standard men’s room behavior. Our results suggest that for the most part one should probably choose the urinal furthest from the door (with some interesting exceptions). We also suggest a number of variations on the problem that lead to many open problems. […]



