szmtag

Happy 30th, Return of the Jedi!

Return of the Jedi wird heute 30 Jahre alt, der einzige Star Wars, den ich auf der großen Leinwand gesehen habe – die Prequels zählen selbstverständlich nicht. Ich war damals mit meiner Cousine im Kino und was der Film mit meinem damals 9jährigen Gehirn angestellt hat, kann man hier im Blog jeden Tag nachlesen.

Zur Feier des Tages hier dreitausend Links und Items rund um RotJ, unter anderem die Concept-Arts von Ralph McQuarrie, einen Kurzfilm, den sie damals dort am Set gedreht haben, ein zweieinhalbstündiges Making Of, Ewok Karaoke, das neue Buch von J. W. Rinzler, ein paar Bilder-Galerien und tausend Sachen mehr: Gib mir den Rest, Baby…

Happy Towelday 2013, everyone!

Ich bin dann trotz Pisswetters nach draußen auf die Straße gelatscht und hab’ mein Handtuch mitgenommen, denn heute ist internationaler Handtuchtag, wie jeder weiß – auch wenn ich auf dem Bild eher wie ein Sith aussehe. Hier unsere offene Facebook-Gruppe, da die offizielle Flickr-Gruppe und dort die Website zum Handtuch. Eigene Handtuchbilder bitte in die Kommentare.

Hier noch ein Auszug aus dem Hitchhikers Guide to the Galaxy, dem vielleicht bemerkenswertesten Buch, das die großen Verlage von Ursa Minor jemals herausgebracht haben und das sich besser verkauft, als “53 neue Sachen, die man bei Schwerelosigkeit machen kann”. Außerdem hat es an den äußeren Rändern der Galaxis die große Enzyklopedia Galaktika als Standardwerk über alles Wissenswerte längst abgelöst, da er ein bisschen billiger ist und noch dazu auf seinem Einband die Worte „KEINE PANIK“ in großen freundlichen Buchstaben gedruckt sind. „Ein Handtuch“, heißt es da, „ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann.“

Einmal ist es von großem praktischem Wert – man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; man kann unter den so rotglühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen, bedächtig strömenden Moth-Fluß hinuntersegelt, und naß ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe; man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen – bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig); bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist.

Was jedoch noch wichtiger ist: ein Handtuch hat einen immensen psychologischen Wert. Wenn zum Beispiel ein Strag (Strag = Nicht-Anhalter) dahinter kommt, daß ein Anhalter sein Handtuch bei sich hat, wird er automatisch annehmen, er besäße auch Zahnbürste, Waschlappen, Seife, Keksdose, Trinkflasche, Kompaß, Landkarte, Bindfadenrolle, Insektenspray, Regenausrüstung, Raumanzug usw., usw. Und der Strag wird dann dem Anhalter diese oder ein Dutzend andere Dinge bereitwilligst leihen, die der Anhalter zufällig gerade »verloren« hat. Der Strag denkt natürlich, daß ein Mann, der kreuz und quer durch die Galaxis trampt, ein hartes Leben führt, in die dreckigsten Winkel kommt, gegen schreckliche Übermächte kämpft, sich schließlich an sein Ziel durchschlägt und trotzdem noch weiß, wo sein Handtuch ist, eben ein Mann sein muß, auf den man sich verlassen kann.

Daher der Satz, der in den Anhalterjargon übernommen worden ist: »He, hast du den Hoopy Ford Prefect gesasst? Das ist ‘n Frood, der weiß echt, wo sein Handtuch ist.« (Sassen = wissen, durchblicken, treffen, Sex haben mit; Hoopy = echt irrer Typ; Frood = total echt irrer Typ).

Vorher auf Nerdcore:
Happy Towel Day 2012, everyone!
Male Pornstar Towel Day-Celebration
International Towel Day 2011 at the eG8
Larry Lessig celebrating International Towel Day 2011 at eG8
Happy Towel Day!
Towel Day 2009
Towel Day
Handtuch

Japanese Government ain’t afraid of no Ghosts:

„A delay in Japanese Prime Minister Shinzo Abe and his wife moving into their official residence, the site of past assassinations, has revived talk of ghosts in the corridors, prompting the government to deny any knowledge of hauntings.“

Discoblobs

Von Rotganzen. (via JWZ)

Joy Divisions Unknown Pleasures printed in 3D

Michael schreibt mir: „Ich wollte Joy Divisions Unknown Pleasures als 3D Druck sehen, habe das Cover als SVG nachgezogen, die Vektoren mit Processing extrudiert, exportiert und auf unserem Replicator gedruckt, alle Daten habe ich unter Creative Commons veröffentlicht und hoffe ich auf spannende Remixes.“ Toll!

Ich persönlich hätte mir den Print ja etwas sauberer gewünscht, aber Michael schrieb mir auf Nachfrage zurück, dass er diesen rohen Print ziemlich gerne mag, was ich auch wieder nachvollziehen kann. Da die Daten alle offenliegen, könne ja mal jemand eine Regenbogenversion davon drucken oder irgendwas mit Silber… Schickes Ding!

After watching Grant Gee’s documentary “Joy Division” i decided i have to print the iconic cover of their first album “Unknown Pleasures” in 3D. Unfortunately i could not find a single vector graphic or 3D model anywhere.

There are articles about the history of the graphics, Peter Saville’s artwork and PSR B1919+21. I even tried to visualize PSR B1919+21′s waveforms. But in the end i spend an evening tracing the waves by hand while watching ESC. The resulting SVG file was extruded and rendered in Processing with Richard Marxer’s Geomerative and my RExtrudedMesh extension.

M05: Joy Division’s Unknown Pleasures printed in 3D (Danke Michael!)

Thingiverse: Joy Division’s Unknown Pleasures

WiFi-hacking Motorcycle

Ein Motorrad mit eingebautem Raspberry Pi und Hacking Tools, einem Display im Helm und WiFi-Cracker? Count me in.

Kitted out with a miniature Raspberry Pi computer for a heads-up display (HUD) integrated in an external helmet, two Mikrotik routers, wireless sniffing and attack tools, GPS and a netbook, the motorcycle is able to detect wireless access points and plot them on Google Maps.

It can also wreak havoc by kicking users off Wi-Fi networks on the fly by sending out what’s called “deauthentication packets”. When Andzakovic gets home he can then attempt to crack the security of protected access points using data collected while passing them.

The fly-by, Wi-Fi hacking machine (via Adafruit)

Tons of great Webcomics:

Eins meiner Lieblingscomicblogs The Beat hat seit gestern morgen 24 Hours of Webcomics am Start. Tons of great stuff there…

Call 1-888-711-BSTE: Beastie Boys’ 1998 Hello Nasty-Infomercial

 Youtube Direktbeasties

 Youtube Direktboys

I had no idea this exists: Ein halbstündiges Infomercial, das die Beasties damals zur Veröffentlichung von Hello Nasty produziert hatten. Der dritte Teil ist leider wegen Bullshits copyrightgefickt.

Taking a less traditional avenue to drum up sales for Hello Nasty, the Beastie Boys have begun airing a half-hour parody of infomercials on cable stations […] The infomercial, directed in low-budget splendor by Tamra Davis (director of the feature films “Gun Crazy” and “CB4″), is a parody of various well-known, half-hour commercials that appear on late-night television. It features Beasties Mike D (a.k.a. Mike Diamond), MCA (a.k.a. Adam Yauch) and Ad-Rock (a.k.a. Adam Horovitz) taking on roles to shill everything from the services of phone psychics to get-rich-quick scams to a food processor that plays songs from their upcoming LP, Hello Nasty (July 14).

Calling the number displayed throughout the parody leads viewers to Grand Royal’s ordering line, allowing them to buy Hello Nasty and have it delivered to their door on July 14. […] The Beastie Boys’ infomercial was placed on local-access stations around the country by On Tour Video, a company that has done similar work for such bands as Megadeth, Tonic and Blur.

Network Awesome: Beastie Boys Infomercial For Hello Nasty

MIDI-controlled Drummachine-Lego-Bots: The Toa Mata Band

 Youtube Direktbots, via Make

Vor ein paar Wochen bloggte ich über Joseph Acitos Lego-Bots, die per MIDI-Sequencer auf Drummachines rumhauten, hier der zweite Teil. Den Track gibt’s hier auf Soundcloud, hier ein paar Bilder auf Flickr.

Toa Mata Band is back and for the first time they perform live! In this video some various drum-synth and glockenspiel keys are played by each robot and I’m jam together them.The performance was recorded live in four takes in early May 2013, and after edited and mixed in studio.

The gear used for this performance are: Coron DS-8 Drum Synth, The Kit — Clap, Amdek PCK 100, Boss PC-2, Korg Kaossilator, Korg R3, Alesis Mod-FX Philtre.

Musicvideos: Boards of Canada, Palma Violets, Charlie XCX, Shit Robot, Thao & The Get Down Stay Down

 Youtube Direktboards

 Vimeo Direktviolets

Oben erstmal der erste Clip zu Reach For The Dead aus dem neuen Album der Boards Of Canada, gefolgt von der grandiosen Hymne Best Of Friends von den Palma Violets.

Nach dem Klick das wunderbare, 80s-durchtränkte Take My Hand von Charlie XCX, noch mehr Neo-Disco von Shit Robot, die Starlight Girls spielen auf ‘nem Dach Kill Bill nach, Thao & The Get Down Stay Down mit tollem Indierock, Victory spielen knackigen Rockabilly und als Rausschmeißer machen People Get Ready und The Last Sound komischen Pop.

Gib mir den Rest, Baby…

Celine Dion dancing to Daft Punk on a Soul Train

 Youtube Direktdance

 Youtube Direktdisco

Most fabulous.

Don’t Say GIF – A Song about the JIF

 Youtube DirektGIF, via AnimalNY

Gestern hat sich GIF-Erfinder Steve Wilhite einen Webby-Award abgeholt und hat dabei klargestellt, das Ding würde angeblich wie JIF mit einem weichen G ausgesprochen und meinte dazu „End of story“, was natürlich Bullshit ist: 1.) es gibt bei Sprachen niemals ein „End of story“ 2.) Das Dictionary erlaubt beide Aussprachen und Dictionary sind sprachlich das Maß der Dinge 3.) GIF ist die Abkürzung für „Graphics Interchange Format“ und „Graphics“ wird mit hartem G gesprochen, weshalb GIF die korrekte Aussprache ist. Wie auch immer: Jonathan Mann hat dem Unsinn einen seiner Song-A-Day gewidmet. Nice!

Steve Soderberghs obscure Movie-Shirts feat. Sybil the Soothsayer from Network

 Youtube Direktnetwork

Steven Soderbergh hat keinen Bock mehr auf Filmedrehen (not really), also verkauft er jetzt fantastisch-obskure Shirts mit Anspielungen auf Filmklassiker von Citizen Kane bis Psycho. Mein Favorite ist mit Abstand das Sybil the Soothsayer-Shirt – Sybil moderiert ein Segment einer fiktiven Sendung namens News Hour aus dem fantastischen Network von Sidney Lumet – weshalb ich mir mal wieder den fantastischen Rant daraus ins Blog kleben kann, heute aktueller denn je. I WANT YOU TO GET MAD!

Jedenfalls: Der Shirtshop von Soderbergh: Großartig! So ein bisschen wie Last Exit To Nowhere für Serious Nerds. Hier eine Liste der Shirts und der Filme, auf die sie anspielen, auf den Comments von Indiewire gefischt:

New York Daily Inquirer: Citizen Kane (Orson Welles)
Sybil the Soothsayer: Network (Sidney Lumet)
18 LU 13: The French Connection (William Friedkin)
Pacific All Risk Insurance Company: Double Indemnity (Billy Wilder)
Black Pony Scotch Whiskey: Laura (Otto Preminger)
Linnekar Construction: Touch of Evil (Orson Welles)
El Rancho Floor Show: Citizen Kane (Orson Welles)
Fabian Publishing Company: The Best of Everything (Jean Negulesco)
The Parallax Corporation: The Parallax View (Alan J. Pakula)
El Rancho: Citizen Kane (Orson Welles)
El Macondo Apartments: Chinatown
Fly TGA: Airport (George Seaton)
Rutland & Co: Marnie (Alfred Hitchcock)
Perennial Armord Car: The Underneath (Steven Soderbergh)
Sam Loomis Hardware: Psycho (Alfred Hitchcock)
American Newsreel Inc: Saboteur (Alfred Hitchcock)

Extension 765 (via Animal New York)

Light Bulb-powered Ghettoblaster

Dominic Wilcox hat Ghettoblaster erfunden, die man in Glühbirnenfassung reinschraubt: „I’ve created what I call ‘Sound Bulbs’ that combine a light bulb connector with music players so that it’s possible to screw in your music player into any light bulb socket.“ (via Designboom)

Brain Surgery on Vine

Die University of California in Los Angeles hat eine Gehirnoperation mit Vine-Videos getwittert. Alle Clips mit Gitarre und Hirnbohrer (alles unblutig) kann man sich hier ansehen, von CNet:

Surgeons on Thursday implanted a brain pacemaker to counteract the effects of Parkinson’s disease in a patient and sent out Twitter updates using both Instagram and Vine. The procedure has generated such memorable tweets as “Removing the skin and drilling through the skull for electrode placement.” and “Electrode is prepared for implantation. Patient is being woken up at this time.”

The patient was kept awake for part of the procedure. To keep him engaged, he was allowed to play guitar and sing during the process, leading to one of the more interesting and entertaining Vine videos from the day.

Watch a brain surgery over Twitter, Instagram, and Vine