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Interview with a Dead Man

Der New Scientist hat sich eine neue Kolumne über kuriose Neuroscience-Stories angeschafft, sowas wie Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte von Oliver Sacks, nur regelmäßig. Right up my alley. Der erste Fall handelt von einem Mann, der davon überzeugt war, dass sein Gehirn nicht mehr existierte.

Nine years ago, Graham woke up and discovered he was dead. He was in the grip of Cotard’s syndrome. People with this rare condition believe that they, or parts of their body, no longer exist. For Graham, it was his brain that was dead, and he believed that he had killed it. Suffering from severe depression, he had tried to commit suicide by taking an electrical appliance with him into the bath.

Eight months later, he told his doctor his brain had died or was, at best, missing. “It’s really hard to explain,” he says. “I just felt like my brain didn’t exist anymore. I kept on telling the doctors that the tablets weren’t going to do me any good because I didn’t have a brain. I’d fried it in the bath.”

Doctors found trying to rationalise with Graham was impossible. Even as he sat there talking, breathing – living – he could not accept that his brain was alive. “I just got annoyed. I didn’t know how I could speak or do anything with no brain, but as far as I was concerned I hadn’t got one.”

Mindscapes: First interview with a dead man

The Big Book of Vintage Magic

Im wahrsten Sinne des Wortes fantastisches neues Buch vom Taschen Verlag über Vintage Zauberer und ihre Poster. Werde ich mir sowas von zulegen müssen, ich hab’ schließlich nicht umsonst vor drölf Jahren bereits ein Flickr-Set mit über 100 alten Magic-Postern online gestellt.

Seit Jahrtausenden sind die Menschen von der Magie fasziniert, und seit jeher lehrt die Zauberei sie das Fürchten und Lachen, das Zittern und Staunen. Die einst als Häretiker und Hexenmeister verfolgten Zauberer verkörperten schon immer die Verbindung zu einer Parallelwelt, in der praktisch nichts unmöglich war – ob sie nun Geister beschworen, Gedanken lasen oder mit Taschenspielertricks die Gesetze der Natur auf den Kopf stellten. Als Science-Fiction, Virtuelle Realität, Computerspiele und das Internet noch in ferner Zukunft lagen, gab es keine mächtigere Fantasiewelt als die der Zauberkunst. Könige rauften sich die Haare, Baronessen fielen in Ohnmacht und das gemeine Saalpublikum fand sich reduziert auf „Ah!“ und „Oh!“, wenn die wahren Väter der special effects ihre Künste präsentierten.

Anhand von mehr als 1000 seltenen Plakaten, Fotografien, Werbezetteln, Stichen sowie Gemälden von Hieronymus Bosch, Caravaggio und anderen Künstlern zeichnet Magic die Geschichte der Zauberkunst von 1400 bis in die 1950er Jahre nach. Spektakuläre Abbildungen und fachkundige Essays beleuchten die Entwicklung des Zauberhandwerks von den Straßenkünstlern des Mittelalters bis hin zu jenen Großmeistern der theatralischen Inszenierung, die dem frühen Film zu seinen ersten Spezialeffekten verhalfen, vom goldenen Zeitalter der Zauberkunst im 19. Jahrhundert bis zu den Vaudeville-Künstlern des 20. Jahrhunderts und wegweisenden Draufgängern vom Schlage eines Houdini.

Taschen Verlag: Illusionen, Zauberei und Wunder – Die größten Magier der Welt vom Mittelalter bis in die 1950er

Amazon-Partnerlink: The Big Book of Magic

Vorher auf Nerdcore:
Vintage Magic and Circus-Stuff
Inside the Magicians Library
Vintage Magic-Posters
Vintage Spookshow-Flyer
Vintage Magic- und Hypnotist-Poster
Vintage Magier-Poster und Geister-Fotografie

Pinky and the Brain-Rap

Awesome! (Thanx Sense!)

Vorher auf Nerdcore:
Pinky And The Brain School in Nigeria

Siggraph 2013 Tech-Preview

 Youtube Direktsiggraph

Hier ein Preview-Clip der kommenden Siggraph und den neuen, dort vorgestellten Technologien. Alles mindestens toll bis awesome, mein Favorit ist aber der Algorithmus für balancierende 3D-Prints, mit dem man in Zukunft ziemlich gehirnverknotende Skulpturen drucken kann.

Besucherstromanalyse via re:publica W-LAN:

Nice: Open Data City haben die Besucherströme der re:publica per WLan visualisiert: „Wie haben sich die Besucherströme der re:publica 2013 von einem Vortrag zum nächsten bewegt? Der Konferenzplan zeigt die mit dem dortigen W-LAN verbundenen Geräte – mit gedrückter Maustaste/ per Touch lassen sich Punkte markieren.“ (via Spreeblick)

3D-Printed Gun sucks and explodes

Die New South Wales Police hat die Handfeuerwaffe von Defense Distributed auf einem 3D-Drucker ausgegeben und getestet. Das Ding ist denen im ersten Versuch bereits komplett um die Ohren geflogen.

The NSW Police […] has created and tested two 3D-printed firearms. The police used the Liberator pistol blueprints produced by US-firm Defense Distributed. The original plans for the gun were downloaded more than 100,000 times before the company pulled them from its site under pressure from the US State Department. The commissioner said that a Liberator pistol had experienced a catastrophic misfire during testing. The failure would have been capable of seriously injuring the person using the firearm, the police chief said.

“We think it’s only a matter of time before we see one of these weapons used in a serious crime in NSW,” Scipione said. The commissioner said that it is “incredibly difficult” to stop distribution of the files, drawing an analogy with the illegal downloading of software, movies and music.

NSW Police issues warning on 3D printed guns (Danke Luis!)

Light-Juggling-Thingy now updated with LED-Display-Awesomeness

 Youtube Direktlight, via Adafruit

Tolles Update für diese Lichtjonglierdingsbumse, mit denen Hippies auf Festivals immer ihre Show abziehen. Diesmal mit LED-Display-Funktion, auf dem man unter anderem Nyan-Cat rumkreiselpixeln kann. Toll! Kaufen kann man den Kram hier.

Luke Skywalkers used Pants sold for 36k

Jemand hat Luke Skywalkers olle 501 aus A New Hope für 36.000 Dollar ersteigert. Nicht schlecht für so ‘ne dreckige, olle Jeans und dann auch noch in Weiß, wobei nach wie vor gilt: Männer in weißen Hosen sind grundsätzlich suspekt.

Screen-worn ”hero” costume pants worn by Mark Hamill in his career-defining role as Luke Skywalker in the 1977 epic film ”Star Wars”, the first in the groundbreaking trilogy. As one of the top-grossing films of all time, George Lucas’ first film in the successful series won six Oscars, among many other awards. In a galaxy far, far away, Hamill donned these iconic pants as the Jedi Knight of all Jedi Knights, wearing the costume pants throughout much of the film. Sand-colored ”cotton drill” Levi’s pants are purposely distressed to display wear, with dirt to back right pocket and in spots to front of pant legs. In fact, in an accompanying article, Mark Hamill said of the pants, ”By the way, those pants I wore were just bleached Levi’s with the tag still in them.”

Someone Paid $36,000 for Luke Skywalker’s Pants

It’s not about the Nail

 Vimeo Direktnail, via Waxy

Von Vimeo: „’Don’t try to fix it. I just need you to listen.’ Every man has heard these words. And they are the law of the land. No matter what.“

Bended Realities – Festival für spielerische Digitalkultur

Ab heute steigt in Offenbach das Bended Realities-Festival von den Machern des „Waggon am Kulturgleis“, an dem mein alter Kollege und Buddy Fred – wir haben damals vor dreitausend Jahren zusammen bei einer Zeitung rumgestaltet – mitgearbeitet hat und wo unter anderem Alan Shapiro und Ossi Urchs Sachen erzählen, obendrauf gibt’s Chiptunes, Circuit-Bending und DIY-Kultur. Heute Mittag kann man sich an der HfG unter anderem die Installation Papercomputers ansehen, über die ich hier vor ein paar Wochen gebloggt hatte. Hier der Flyer zum Festival als PDF, das Online-Programm steht hier.

 Youtube Direktpaper

Bended Realities ist ein Festival, das sich mit den kulturellen, sozialen und politischen Veränderungen unserer Gesellschaft durch eine DIY-geprägte Netzwelt beschäftigt. Circuit Bending, das experimentelle neuverdrahten von Schaltkreisen zur Erzeugung nie gehörter Töne ist dafür ein namensgebender Ausgangspunkt.

BR2013, PLAYING FOR REAL wirft einen Blick auf das sich verwischende Verhältnis von Spiel und Realität. In einer zunehmend virtuell angereicherten Wirklichkeit buhlen gamifizierte Strategien in Wirtschaft und Politik massiv um unsere Teilnahme als potenzielle Mitspieler. Die Weisheit, dass man sich im Leben immer entscheiden muss, welches Spiel man mitspielt, ist vermutlich schon älter als das digitale Zeitalter. Seit den ersten Heimcomputern ist allerdings kaum eine Generation vorstellbar, die besser auf all die spielbaren Extraleben vorbereitet wäre. Wer da mit wem spielt, scheint eine ebenso wichtige Frage zu sein, wie die, woher die Entwicklung kommt und wohin sie führt.

(Kom-)Positionen, Spiele, Projekte, Vorträge & Diskussionen, die das Verhältnis von Spiel und Wirklichkeit in Zeiten der Vollvernetzung reflektieren.

Drosselkom-Petition knackt 50.000, 100k next:

Die Drosselkom-Petition von Johannes Scheller hat grade die 50.000 geknackt und damit muss das Thema der gesetzlichen Verankerung der Netzneutralität im Bundestag debattiert werden. Dankeschön! Und jetzt machen wir die 100k voll. Spread the Word!

Conversations With My 2 Year Old

 Youtube Direktkids, via Dangerous Minds

Großartige erste Folge von hoffentlich noch sehr vielen Episoden der neuen Webserie Convos With My 2 Year Old: Dialoge mit dem Kind, nachgespielt mit einem Erwachsenen. Genauso creepy wie lustig. Toll!

Lifesize, giant Lego-X-Wing made from 5 Million Lego-Bricks

Whoa! Ein X-Wing-Fighter in Lebensgröße als Legomodell… aus 5,3 Millionen Legosteinen! FÜNFKOMMADREIMILLIONEN! Das Teil wurde grade aus Tschechien nach New York verschifft, wo Gizmodos jede Menge Bilder geschossen hat. Am Ende landet das Ding im Legoland Kalifornien und es ist erdbebensicher. Ein ERDBEBENSICHERER LEGO-X-WING AUS LEGO! Sorry für Capslock, aber das ist Wahnsinn.

This is truly unbelievable: Lego has built a 1:1 scale model of the X-Wing fighter using an astounding 5,335,200 bricks! It’s as big as the real thing, capable of fitting the real Luke Skywalker—and Porkins. […] it reproduces the official $60 Lego 9493 X-Wing Fighter. But instead of being 560-pieces and a few inches long, this model uses more than five million pieces and it’s 11-feet tall and 43 feet long, with a 44-foot wingspan. Just like the real X-Wing—and 42 times the size of the commercial Lego set. […]

The model was heavily engineered to withstand all the transportation, setup/break down and to ensure it was safe for Times Square given the subway system below and California’s seismic requirements for the Legoland California Resort installation.

Here are all details about the model:

Contains 5,335,200 LEGO bricks
Weighs 45,979.61 pounds (including bricks and steel infrastructure)
Height: 11 feet / 3.35 meters
Length: 43 feet / 13.1 meters
Wingspan: 44 feet / 13.44 meters
32 builders spent 17,336 hours (about 4 months) to construct

Gizmodo: This Incredible Full Scale Lego X-Wing Is the Largest Model In History
PopSci: The World’s Largest Lego Model Is A Life-Size X-Wing

Life-Size Lego Facehugger

Großartiger Lego-Facehugger in Lebensgröße von Deviant Artist Al13n163na. (via Obvious Winner)

Vorher auf Nerdcore:
Lego. Alien.
Lego-Space Jockey

XBox Livestream kills itself:

Großartig: Während der Präsentation der XBox One schalteten die Sprachbefehle im Livestream bei Leuten, die das Ding über ihre XBox360 schauten, das Kinect an und das schaltete den Livestream ab: „Whenever he uses Kinect commands my connect listens and turns off the stream. #xboxreveal Go home Kinect, you’re drunk.“ Sowas wie ‘ne seltsame RealLive-Livestream-Voice-Recognition-Verschachtelung oder auch eine rekursive Version der Most Useless Machine mit XBox und Kinect, irgendwie sowas. Toll!