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Drugs saved my Life: Charity-Raving versus AIDS

Christian von der Wiener Galerie 4e7-Artforum schreibt mir: “Hi René, wir zeigen grad Fotos vom Life Ball in der aktuellen Ausstellung.”

Der Fotograf Markus Morianz, 1965 in Hall in Tirol geboren, begleitet seit mehr als sieben Jahren den Life Ball mit der Kamera und fängt die Stimmung dieses einzigartigen Events ein. Im Zuge dessen hat er sich intensiv mit der Thematik des Balls auseinandergesetzt, unter anderem auch als Fotograf der Stylebible.

In der Ausstellung „Drugs saved my life“ vermittelt der Künstler das ambivalente Verhältnis zwischen dem Life Ball, auf dem exzessiv gefeiert wird und dem zentralen Anliegen des Balls, Geld für nationale und internationale AIDS-Hilfsprojekte zu sammeln.

Durch eine sehr ehrliche Bildsprache konfrontiert der Künstler die BetrachterInnen mit dem noch immer stigmatisierten Thema HIV. Dennoch ermöglicht die glitzernde Hülle des Life Balls Bewusstsein für den Umgang mit und die Prävention von HIV-Infektionen auf zugängliche Art und Weise zu schaffen.

Umso beeindruckender sind die unerwarteten Parallelen zwischen den schillernden Partybildern und den Fotografien, die in einem Waisenhaus für HIV-Infizierte Kinder in Kambodscha aufgenommen wurden, wo der Ausstellungstitel durch den Life Ball Programm wurde und ist.

Die Schau zeigt wie naheliegend es ist, das Leben zu feiern.

DRUGS SAVED MY LIFE: Ums Leben Feiern – photographs by Markus Morianz

Glow-In-The-Dark Cats vs AIDS

Genetisch veränderte Katzen, die im Dunkeln leuchten und Wissenschaftler bei der Bekämpfung von AIDS helfen. Ja, echt!

Genetically modified glow-in-the-dark cats not only make stylish, futuristic pets, but now provide insight into feline AIDS as well. The cats were injected with an antiviral gene from a rhesus macaque monkey that helps them resist feline AIDS, along with one that produces the fluorescent protein GFP. The latter gene, which is naturally produced by jellyfish, is regularly used in genetic engineering as a way to mark cells. If the cats aren’t glowing, then the AIDS-resisting gene might not have made it into the cell either.

PopSci: Glow-In-The-Dark Cats Could Provide Answers About AIDS, MSNBC: Green-glowing cats are new tool in AIDS research, hier die Website der Mayo Clinic, ist aber grade down. (via Martin)

Genital Instruments-Anti AIDS-PSA (NSFW!)

(Youtube Direktwubbel, via MeFi)

Schönes PSA der französischen Anti-AIDS-Orga AIDES, auf der dazugehörigen Website kann man selber per Flash an Möpsen, Pimmeln und Mumus rumspielen. Alles superNSFW.

Sex-Themepark AIDS-PSA

Neue PSA von AIDES („First French association against HIV / AIDS and viral hepatitis“) die bereits den Felix/Fritz the Cat-Mashupcartoon gemacht hatten. Das Poster komplett und in groß gibt’s hier.


(Youtube Direktsex, via Dangerous Minds)

Camera filled with HIV-positive Blood goes to Africa

Vor zwei Jahren hatte ich über Wayne Martin Belgers Kameras gebloggt, die er aus Totenschädeln, Teilen der Twin Towers oder echten Herzen zusammenbaut und die selbstverständlich alle funktionieren.

Eine davon ist die HIV Camera, die mit einem eingebauten Rotfilter versehen ist, der aus HIV-positiven Blut besteht: „4″x5″ camera made from Aluminium, Copper, Titanium, Acrylic and HIV positive blood. The blood pumps through the camera then in front of the pinhole and becomes my #25 red filter. Designed to shoot a geographic comparison of people suffering from HIV.“ Und mit der will er nun nach Afrika reisen um dort das Leben von Menschen zu dokumentieren, die mit dem Virus leben, das Projekt lässt er sich durch Kickstarter finanzieren.

The HIV pinhole camera has three clear cylinders that contain HIV+ blood that circulates through with the help of a pump made from rare earth magnets that slide on titanium rails. The blood then flows between two sheets of Acrylic that are five-thousandths of an inch apart and mounted right in front of the pinhole (the hole that allows light in to create the image on film). Wayne tested with his own blood and a light meter: at five-thousandths of an inch thick, the blood (after mixing with the right combinations of Heparin as an anticoagulant and .9% Sodium Chloride to stabilize has the same light restriction as a #25 red filter used in photography. When he had the combination right, he had a doctor take some of his friend’s HIV+ blood, mixed it, and then inserted it into the camera.

The camera is designed to study people living with HIV and AIDS. All photographs are shot through and altered by HIV positive blood. So far Untouchable has photographed about 14 HIV+ people in San Francisco and 15 in Grand Rapids Michigan.

With the help of Kickstarter Wayne Belger is taking the project to Ethiopia, Uganda, Sierra Leona and Calcutta to photograph a geographic comparison of people living with the virus, and how that geographic or political location makes all the difference in one’s well-being.

The resulting images will be shown around the world in museums and galleries and will also be published in a book entitled Bloodworks.

Superspannendes Projekt und jede Unterstützung wert: Bloodworks: Africa (via BoingBoing)

Fritz the Cat-Style AntiAIDS-Cartoon


(Youtube Direktbang, via Cartoonbrew)

Tolle PSA für AIDES („First French association against HIV / AIDS and viral hepatitis“) mit einem Felix/Fritz the Cat-Mashup, der in einem Cartoon im Stil der 30er Jahre zu Joan Jetts „Bad Reputation“ mit allen möglichen Viechern von Schildkröten bis Delphinen wild durch die Gegend vögelt. Super! Der Clip kommt übrigens von Mike Kazaleh, der vorher unter anderem an Futurama, TMNT, den Simpsons und Ren & Stimpy mitgearbeitet hat.

I wear my brown ribbon…

(Youtube Direktshit)

Wo wir doch momentan mal wieder alle der Tatsache nachtrauern, dass wir George Carlin niemals mehr live erleben dürfen und heute doch Welt-Aids-Tag war, an dem immer schnuckeligen Schleifen verteilt werden:

I got a brown one. You know what it means? EAT SHIT MOTHERFUCKER!

Malte, Teilzeit-Comicverkäufer und Vollzeit-Pseudointellektueller an einer deutschen Universität, verschlingt täglich Massen an populärkulturellen Krimskram in Form von sequentieller Kunst, analogen Tonträgern sowie Telespiele um sie auf Nerdcore in anderer Gestalt wieder zu erbrechen. Malte mag traurige Lieder und glaubt sein Lieblingsessen sei Okonomiyaki.

Das sind Brüste, heiliger Vater!

merkratz

Der Papst hat ja mal wieder hingelangt und erklärt, Kondome würden das AIDS-Problem in Afrika verstärken, was innerhalb der katholischen Hardliner-Logik vielleicht Sinn ergibt, denn schließlich können Menschen dank Kondomen rammeln, wie ihnen grade der Johannes steht und der Papst predigt ja bekanntlich eher etwas anderes. Nun ist die katholische Hardliner-Logik ziemlicher Blödsinn, selbst meine erzkatholische Verwandtschaft redet oft vom Bumsen und was sie in ihren Schlafzimmern anstellen, mag ich mir gar nicht vorstellen.

Und eigentlich wollte ich über das Thema gar nicht schreiben, was ich vom Papst halte, habe ich neulich erst von mir gegeben. Warum ich es dennoch mache: Weil ich Euch die fantastische Illu vom Pantoffelpunk nicht vorenthalten kann. Deshalb.

James Jeans großartige AIDS-Awareness-Poster

James Jean (vorher auf Nerdcore) hat mit seiner Plakatserie für eine AIDS-Awareness-Kampagne den bronzenen Löwen in Cannes gewonnen. Die Illustrationen sind (wie gewohnt von ihm) absolut fantastisch und das hier ist noch das Safeforworkste.

Link (via, NSFW sort of)