Exit Festival 2011 DJ Sets
Willy von Dressed Like Machines hat diesen schönen Link entdeckt wo Du diverse DJ- und Live-Sets vom Exit 2011 downloaden kannst. Nice!
Mit dabei: Magnetic Man, Steve Aoki, Josh Wink u.a.
Vorher bei Nerdcore:
M.I.A. und Editors live @ Exit Festival, Serbia
Arcade Fire and Pulp live @ Exit Festival, Serbia
Daniel war auf dem Splash Festival am Wochenende und ist der Meinung, dass 1011011110 binär für Hurensohn sei. Scheiß Battlerap eben. m(
M.I.A. und Editors live @ Exit Festival, Serbia

Gestern die Editors und M.I.A. gesehen. Erstaunlich, wie Festival-kompatibel die Editors mittlerweile sind, ich erinnere mich an ihren Auftritt auf dem Hurricane 2007, wo sie schon okay waren, aber noch lange nicht so professionell, wobei Tom Smith (Vocals) schon damals auf der Bühne herumtorkelte. Mittlerweile sind seine Anfälle allerdings besser einstudiert und sie sind nach wie vor einen Hauch zu pathetisch. Editors eben.

Danach M.I.A., die gleich zu Beginn erstmal für Tumulte bei den Fotografen sorgte, indem sie die auf die Bühne lies, sich danach in den Fotograben und ins Publikum stürzte und sich dabei (tatsächlich) fast auf mein Gesicht setzte. Die Aufnahmen von M.I.A. sind allesamt verwackelt bis unbrauchbar, die Sequenz mit ihr im Fotograben allerdings ist visuell superinteressant, die Doppelbelichtungen kamen genau so aus der Kamera, oben nur einer der Shots als Teaser. (Ich finde ohnehin, dass verwackelte Konzertfotos eine ganz eigene Ästhetik haben, zu Jarvis Cocker/Pulp habe ich auch ne ganze Serie von Fotos, auf denen er wie ein Geist aus Protoplasma aussieht, diese Fotos kommen alle noch.)
Die Dance-Arena, in der danach Underworld und Carl Craig spielten, war mir viel zu voll (und viel zu voller Douchebags), weshalb ich darauf dankend verzichtet habe. Nachher sehe ich Santigold, Jamiroquai (naja, ich weiß, aber dann kann ich den endlich mal abhaken), Hadouken und, vorausgesetzt die Dance Arena ist diesmal nicht ganz so voll, Groove Armada und DJ Sneak, den ollen Relief-Helden.
Und jetzt: Sonne, Eis, Mädchen, Donau und Nichtstun.
My Mutant Monster-Wasp from Serbia

Kaum im Taxi von Belgrad nach Novi Sad, das ich mir mit drei unbetrunkenen Iren geteilt habe, werde ich von der heimischen Mutanten-Wespe from Outer Space begrüßt, die sich beim Boxenstop an der Tanke in den alten Mercedes mit Delle und Sprung in der Scheibe geschlichen hat. Wer mich kennt, weiß, dass ich bei solchen Viechern wild rumfuchtelnd herumrennen muss, weil ich als Kind mal von so ‘nem Vieh ins Ohr gestochen wurde. Wenn ich bei der Entdeckung des Viechs nun allerdings bereits angeschnallt im fahrenden Taxi sitze, dann ist das durchaus ein Problem.
Weshalb ich die ganze Fahrt mit bohrendem Blick das Monster in der Ecke der Windschutzscheibe beobachtete und keinen Blick für die Landschaft voller Autoschrott, Käffern im Aufbau, abbruchreifen Häusern, einem verweisten Jet und einer ausgeschlachteten Autowaschanlage aufbringen konnte. So ein blutrünstiges, gigantisches Vieh muss ja überwacht werden, es könnte sich schließlich bewegen!
Im Hotel der drei unbetrunkenen Iren angekommen, organisierte mir zugleich die zauberhafte Rezeptionistin ein Hotelzimmer (ja, ich fahre auf das Exit Festival, wo ich ab morgen Blödsinn und Fotos und so’n Kram machen werde, und nehme mir dazu ein Hotel. Gotta Problem with that?) und sie sah dabei aus, wie Mila Kunis, ungelogen. Jetzt hole ich mir meinen Pressefuzzikrempel ab und lege mich mit meinem Kindle in die Donau. Yay!
Ich poste übrigens auch vom Festival immer wieder live Updates auf Google+, hier der Link zu meinem Profil.


