Original Prototypes

Schöne Story über die Original-Prototypen von ikonographischen Gadgets auf Wired, die ich auf der Reise nach Los Angeles im Flieger in der Print-Ausgabe vom September gelesen habe, aus irgendeinem Grund muss ich immer totes Holz kaufen, wenn ich irgendwo hinfahre oder -fliege. Ist so ein Reflex.
Das da oben ist die erste Super Soaker, die Wasserpistole, die damals das Ende aller anderen Wasserpistolen war. Ich hatte auch eine, so ziemlich sofort, als die bei uns rauskam.
Lonnie Johnson was trying to build a better refrigerator, based on a low-cost heat pump that circulated water instead of Freon. But when one of his custom-machined brass nozzles blasted a stream of water across his bathroom, Johnson—by day an engineer at NASA’s Jet Propulsion Laboratory—realized he had the makings of something way more fun. A shotgun-style air pump and a series of check valves allowed for sniperlike range and accuracy with little exertion. Selling the idea to toy companies, though, was more of an effort. After seven years of frustration, Johnson scrapped his difficult-to-manufacture Plexiglas “pressure containment vessel” for an empty 2-liter soda bottle. It wasn’t slick, but it was easy to make. In 1990, the toy maker Larami brought the Power Drencher to store shelves; it sold roughly 2 million of them in the first year alone. Rebranded as the Super Soaker, the line has raked in sales of more than $200 million to date.
Original Models: A Look at Iconic Tech Prototypes (via Make)
Modern Tech Alt/1977: We are not Time Travelers

Alex Varaneses neue Illuserie „Alt/1977: We are not Time Travelers“ war am Wochenende zurecht im kompletten Internet zu sehen: Moderne Technologien in remixtem Retro-Industrial Design mit entsprechenden Plakaten.

What would you do if you could travel back in time? Assassinate Marilyn Monroe? Go on a date with Hitler? Obviously. But here’s what I’d do after that: grab all the modern technology I could find, take it to the late 70′s, superficially redesign it all to blend in, start a consumer electronics company to unleash it upon the world, then sit back as I rake in billions, trillions, or even millions of dollars.
I’ve explored that idea in this series by re-imagining four common products from 2010 as if they were designed in 1977: an mp3 player, a laptop, a mobile phone and a handheld video game system.
Intendix Brain-Computer-Interface

Intendix ist, soweit ich weiß, das erste kommerzielle Brain-Computer-Interface – ich habe jedenfalls, abgesehen von Spielereien, wie den Mindflex- und diesen Jedi-Force-Dingern, Brain-Interfaces nur als Prototypen oder im experimentellen Stadium gesehen. Und das hier kommt mit programmierbaren Aktionen, Brainhack next. Im Video auf Designboom sieht man das Mind-Typing; das Tippen von Wörtern erscheint mir aber noch zu umständlich, da bin ich mit den Fingern schneller, aber dennoch, think about it…
Man tippt grade irgendwas und die Playlist spuckt grade einen Track aus, der jetzt nicht so der Brüller ist und man denkt so „Och, weiste, könnte man skippen“ und das Ding skippt! Ob ich dafür so ne Kappe tragen würde, weiß ich nicht… aber holychickenbrainfuckinterfacebatman!
the austrian company g.tec guger technologies is preparing to launch the first brain-computer interface intendix. the system utilizes a electrical cap worn on the user’s head to capture brainwaves. these brainwaves are then transferred to a computer and used to interact with a software program. the project was been in the works for a number of years and will soon be offered to average consumers.
the software is adaptable and open allowing users to program their own ideas uses the system. the science behind intendix uses visually evoked EEG potentials to detect options on the screen. the user thinks of these triggers and an action is executed accordingly. forget the potential of voice activated computing, now all you have to do is think it. the system is already being used for writing and playing advanced video games.
Apple Tablet Liveblogging

Ich bin ja kein Techblogger (zum Glück), aber ich bin Apple Fanboy. Und deshalb verfolge ich natürlich grade die Keynote von Steve Jobs, die in rund einer Viertelstunde losgeht. Dazu lese ich das Liveblogging auf Ars Technica und Boing Boing und habe nebenher noch Justin.tvs Videolivestream offen.
Ich update das hier dann, wenn Jobs die Weltrevolution verkündet hat.
Gib mir den Rest, Baby…
Oh, mein heiliger Laptop!
Die Kirche muss ja echt verzweifelt sein: „A vicar has launched a bizarre bid to attract city workers to his church — by offering to bless their mobile phones and laptops.“ G-sus.
Fotos von durch die Wand geschmissenen Gadgets


Sehr schöne Fotoserie des Amusement-Mags, die auch schon sexy Pixel-Mädchen und die fiktiven Real Life-Retrogame-Fabriken hatten. Könnte zwar etwas ergiebiger sein, aber man nimmt, was man kriegt.
Overheating (via Waxy)
Vorher auf Nerdcore:
Jean-Yves Lemoignes Real Life Pixelfotos
Fotos aus fiktiven Real Life-Retrogame-Fabriken
MP3-Player mit Augenbedienung
(Youtube Direktaugen, via Gizmodo)
Mit welchem Gadget macht man sich in der U-Bahn so richtig zum Deppen? Genau: Einem MP3-Player, den man mit den Augen kontrolliert. Inklusive Shuffle-Mode, wenn am Fenster diese Blondine vorbeiläuft. Eigentlich unfassbar, dass eine Firma tatsächlich so ‘nen Blödsinn entwickelt und das dann auch noch ernst meint.
Wired über Tokyos Nerd-Mekka

Wired hat ein schönes Special über Akihabara, dem Elektronik-Viertel in Tokyo.
Akihabara, Tokyo’s historic electronics district, has morphed into a geek paradise filled with videogames, pop-culture collectibles and other nerd attractions.
Originally home to a vast array of stores selling consumer goods, Akihabara is now the center of otaku culture. While some outlets still offer great deals on home appliances, the area brims with games, anime, toys and “maid cafes,” where girls in cosplay outfits serve tea to tired shoppers.
Nokia N97

Nokia hat mir das neues Handy N97 zugeschickt, das ich jetzt eine Weile getestet habe und zum Glück kann ich sagen: Nachdem ich nach dem Auspacken erstmal eine Weile auf dieses hässliche Stück Plastik geschaut habe und nicht fassen konnte (und kann), wie man den Produktdesignern diese Vollkatastrophe hat durchgehen lassen können (ehrlich: Silberkante? Eine Silberecke, die wie billigstes Plastik aussieht? C’mon!), kann ich mittlerweile sagen: Das Ding ist besser, als es aussieht.

Das N97 ist auf Echtzeit-Web ausgelegt, RSS-Reader und Facebook-App sind von Haus an Bord, über den OVI-Store lässt sich das Teil bequem erweitern, E-Mail war in praktisch 2 Sekunden eingerichtet. Die technische Ausstattund ist mit 5 Megapixelkamera inklusive Videofunktionalität (in 16:9 VGA-Auflösung), dem obligatorischen Touchscreen mit einer Auflösung von 640 x 360 Pixel, 32 GB internem Speicher (per microSD erweiterbar), UKW-Radio, GPS-Navigation, WLAN, UMTS und der ausklappbaren QWERTZ-Tastatur mehr als anständig. Extra betonen sollte man den bei Vollbetrieb trotzdem mindestens einen ganzen Tag haltenden Akku, bei Normalbetrieb durchaus zwei. Da kann sich das iPhone durchaus mal was abschauen. Technisch lässt das N97 also praktisch keine Wünsche offen.
Alleine das Betriebssystem Symbian S60 5th Edition erfordert vom iPhone verwöhnten User eine ziemliche Umstellung, ums mal diplomatisch zu formulieren. Das hakt an so ziemlich allen Stellen, Darstellungsfehler allerorten und wer mal mit dem iPhone durch seine Tweets gescrollt hat, der dürfte angesichts der hakeligen Scrollfähigkeit des N97 schon manchmal verzweifeln. Auch unschön: Die Tastensperre funktioniert nur ziemlich unzuverlässig, mal werden die Tasten entsperrt, und prompt geht die Hintergrundbeleuchtung wieder aus und man muss den Vorgang ein paar mal Wiederholen. Ärgerlich.
Insgesamt bleibt ein Smartphone mit allem erdenklichen Schnickschnack, den man sich nur wünschen kann, das äußerst hässlich aussieht und sich leider nur hakelig bedienen lässt. Aber wenn man sich erstmal an Symbian und die fehlende Sexyness des iPhones gewöhnt hat, ist das N97 mehr als brauchbar.
Ein russischer Insektobot in 3D
Iunewind beschreibt sich auf seinem Portfolio so:
“I livening in city Samara, this is in Russia. No, I not have any “matreshka” and I see live bear only in zoo :). And I not drink vodka each day:)”.
Außerdem entschuldigt er sich für sein schlechtes Englisch. Wenn er weiter so schicke CGI-Insektobots raushaut, geht daß schon in Ordnung, finde ich.
(via)
** Stephan P. Richter, der hauptberuflich als Kommunikationsdesigner versucht, seine nebenberuflichen Spleens wie Comics, Musik und Filme zu finanzieren, bloggte bis vor kurzem noch erfolgreich auf plockhead.com. Zu seinen weiteren Interessen zählen Kaffee, Robotik, Actionfiguren und Bartwuchs – über die hier getwittert wird.
Echte Wolverine-Krallen!
(Youtube Direktwolvie, via Cyn-C)
Mieses Posing, super Hintergrund-Musik: Da hat doch jemand tatsächlich die Krallen von Wolverine nachgebastelt und zerlegt damit (immerhin) einen Pappkarton… Aber ehrlich gesagt: die Teile sehen kreuzgefährlich aus und ich will mir gar nicht vorstellen, was passiert, wenn die Dinger in einem ungünstigen Moment losgehen – aber: WENN Wolverine im echten Leben: dann so.
PS: Damit kommt der NIE durch den TÜV, das steht mal fest.
** Stephan P. Richter, der hauptberuflich als Kommunikationsdesigner versucht, seine nebenberuflichen Spleens wie Comics, Musik und Filme zu finanzieren, bloggte bis vor kurzem noch erfolgreich auf plockhead.com. Zu seinen weiteren Interessen zählen Kaffee, Robotik, Actionfiguren und Bartwuchs – über die hier getwittert wird.
Sony Releases New Stupid Piece Of Shit That Doesn’t Fucking Work
(Onion Direktshit, via Macelodeon, 223)
Der Onion mal wieder, wunderbar, fucking piece of shit!
C Lab QuantumGravity Watch

Ich habe keinen blassen Schimmer, wie diese Uhr funktionieren soll (dabei habe ich eben erst ein Video bei Delicious reingepackt, in dem genau das erklärt wird). Ich habe auch keinerlei Ahnung, was die Leute von C Labs in ihrem Text geschrieben haben, der mit der Uhr kommt: „With an aerial bi-axial Tourbillon mechanism, a structure that makes emptiness its core material, a 3D dial, functional elements fitted to the side of the case and an industrial and minimalist spirit, the C1 QuantumGravity timepiece defies all laws, including that of watchmaking logic and most of all, of gravity.“ Hä?
Ich weiß aber zwei Dinge: Diese Uhr sieht wahnsinnig gut aus, ist wahrscheinlich schweineteuer aber dennoch völlig fantastisch, ich meine: Alleine der Name schon! QuantumGravity! Wie gut ist das denn bitte? Hier der restliche Text, der passend zur Uhr Halluzinationen verursachen kann, ich versteh kein Wort, bin aber völlig begeistert.
The Tourbillon carriage, which is fitted outside the movement and case where it is suspended, literally, rotates in a multi-dimensional manner on two axes, the main one being vertical. The design of this disconcerting time device borrows its rigid and light structure from renowned cable-stayed bridges; an extended arm of cables fastened to the plate holds the cage in a vertical position, thus highlighting the sensation of autonomy.
Beneath the impressive sapphire crystal lies a panorama at its most extensive, giving shape to time, which becomes almost immaterial. While the dial strives to display the passing of time, it above all highlights empty space. The depth of its field of vision is dizzying and the feeling of levitation exhilarating. The officer-style hinged back excels in revealing the geometric circuit of the right-angled skeletonized bridges in a gigantic case measuring 47.5 mm in diameter and over 22 mm in depth. Its infinite precision holds many more temporal surprises…
The C1 QuantumGravity timepiece, designed by the “C Lab Series” team in conjunction with BNB Concept, takes watchmaking experimentation even further. It follows the impulse of a brand that defends its conviction of time inevitably linked to space. In this parallel and unconventional world, infatuation with non-conformity underscores Concord’s creative spirit. C1 QuantumGravity is the latest living proof.
Der goldene iPod-Mixer in einem Tape

Ein Mixer für iPods. In gold! In Form einer Kassette! The Mixer to end all Mixers.
The Mix Tape Portable DJ Mixer is a super compact mixing device that looks exactly like a cassette tape. Featuring a smooth cross-fader, with dual 3.5mm stereo inputs, for use with iPods, iPhones, music-enabled cell phones, mp3 players or just about anything audio device. Also includes a headphone monitor jack, perfect for cueing up your next track without missing a beat.
Budweiser USB-Bier

Na endlich, darauf hat die Welt gewartet: ein USB-Stick zum ausdrinken. Ich weiß zwar nicht so recht, ob ein Bier aus einem USB-Stick nach der Reise des Plastik-Fantastik-Dings aus China in your favourite Lidl noch besonders genießbar ist, aber hey: ein USB-Stick mit Bier! Das reicht mir erstmal, um fiese Promo-Firmen zu verlinken.



