The shared Experience of Absurdity: Improv Everywhere @ TED
Charlie Todd hat auf der TEDxBloomington einen netten, kurzen Vortrag über Improv Everywhere gehalten. Für NC-Leser ist das alles sicher nichts neues (obwohl: das allererste Video vom No Pants Subway-Day hatte ich noch nicht gesehen), aber trotzdem tell Todd… äh… toll, TED! Und eigentlich wollte ich erst „Todd @ TED“ als Headline hinschreiben, das war mir dann aber doch zu albern.
Charlie Todd causes bizarre, hilarious, and unexpected public scenes: Seventy synchronized dancers in storefront windows, “ghostbusters” running through the New York Public Library, and the annual no-pants subway ride. At TEDxBloomington he shows how his group, Improv Everywhere, uses these scenes to bring people together.
The shared experience of absurdity: Charlie Todd on TED.com
Und wo wir grade bei TED sind: Hier noch ein nettes Commercial für die Konferenz in Amsterdam mit Gehirn-Ballerinas.
Improv Everywheres Say Something Nice-Megaphone
Tolle neue Aktion von Improv Everywhere: „For our latest mission we constructed a custom wooden lectern with a megaphone holster and an attached sign that read, ‘Say Something Nice.’ The lectern was placed in public spaces around New York and then left alone. We wanted to see what would happen if New Yorkers were given the opportunity to amplify their voices to ‘say something nice.’“
Viel mehr Infos und Bilder bei Improv Everywhere: Say Something Nice.
No Pants Subway Ride 2011 in Hamburg
(Youtube Direktpants, via Improv Everywhere)
Auch 2011 werden in der U-Bahn wieder die Hosen runtergelassen. Für Deutschland gibt’s bislang eine Aktion in Hamburg, in der Schweiz gibt’s angeblich Pants-Action in Zürich, der Link zum Facebook-Event funktioniert aber nicht. Die komplette Liste aller teilnehmenden Städte gibt’s hier.
The No Pants Subway Ride Hamburg 2011
Wann: Sonntag, 09. Januar 2011, 15:30 Uhr
Wo: Hamburg City
Start: Sternschanze (U3) – Zwischenstopp St. Pauli – Endpunkt RathausDETAILS
Treffpunkt: S-Bahn Sternschanze Platz gegenüber des Eingangs Schanzenstraße
Mitzubringen: Behältnis zum Verstauen der Hose (z.B. Tasche, Rucksack, Aktenkoffer etc.) & eine gültige Fahrkarte (natürlich). Ansonsten ganz normale Kleidung der Witterung angepasst tragen, also Winterjacke, Mütze, Schal, Handschuhe usw. usw.
Star Wars Subway Car: Outtakes
(Youtube Direktsubway, via Urban Prankster)
Nettes Video mit Outtakes von ImprovEverywheres Star Wars Subway Car. Die Szene, in der Darth Vader seinen Helm am Türrahmen stößt, wird noch witziger, wenn man weiß, dass es genau so eine Szene tatsächlich in Star Wars gibt, nur mit ‘nem Stormtrooper.
Improv Everywheres Star Wars Subway Car

(Youtube Direkt, via Rebelart)
Improv Everywhere haben die Eingangsszene aus „Star Wars: A New Hope“ nachgespielt… in einer U-Bahn. Das Galactic Rebellion for Dummies-Buch mag ich an der Aktion ja am liebsten.
The mission started when Leia entered her train. She had two full stops by herself before the other actors entered.
I created a book for Leia to read using a template I found online. I printed out the fake cover and attached it to one of my favorite prank books, which just so happened to be the right size and color.
Agent Lindquist got a few funny looks from the passengers around her. She was unmistakably Princess Leia with her hair buns and white robe. Yet seeing one person in a costume on the subway isn’t all that strange. Maybe she’s going to a party? Unless you took the time to notice the book she was reading, you might not think too much of it.
The Stormtroopers got a nice reaction when they entered. The car wasn’t very crowded the first time we did it, but those who were there were laughing, particularly when the Stormtroopers grabbed Leia.
At the next stop, Vader’s entrance got a great reaction. Agent Scordelis entered the car with force and authority, but unfortunately didn’t account for the height of his helmet. He knocked his head on the door when he entered! It was hysterical, and we should have video of it in an upcoming “outtakes” video.
Improv Everywheres Ghostbusters-Prank in der New York Public Library
Improv Everywhere jagen Geister in der New York Public Library.
When brainstorming ideas for the mission, I immediately thought of Ghostbusters. The NYPL is heavily featured in the beginning of the movie, opening with a crane shot of the lion statue outside and cutting to the reading room. The thought of bringing the Ghostbusters back to the library 25 years later cracked me up.
Agent Rodgers was the first ghost to enter. He grabbed a book off of a shelf on the way in and started heading for a seat. He was quickly stopped by a security guard, who had no idea what was going on.
Guard: Sir, what are you doing?
Rodgers: Um… haunting the library.
Who You Gonna Call? (via /Film)
No Pants! Subway Ride: Berlin (UPDATE)

[update] Da die Blöd-Zeitung von dem Vorhaben Wind bekam und sich an die Aktion anhängt, obwohl die, ihre Leser und ihre „Journalisten“ völlig unerwünscht sind, wird es Änderungen geben. Dazu bitte bei der Facebook-Gruppe anmelden und dort nachschauen.
Ich weiß nicht, ob ich mich am Sonntag wirklich bei -3°C ohne Hosen in die Berliner U-Bahn setze, aber ich denke ernsthaft darüber nach und falls Ihr am Sonntag in Berlin seid, eine exhibitionistische Ader habt und euch gerne über Leute lustig macht, die dämlich aus der Wäsche schauen, then this is for you. Jedenfalls hat mir die gute Anne grade ein Update zur Aktion via Facebook geschickt und das gebe ich einfach mal weiter.
Liebe Mitstreiter!
Wie versprochen gibt es nun die harten Fakten zum “No Pants Subway Ride Berlin 2010″, schließlich ist es am Sonntag schon soweit, dass wir kollektiv die Hosen ablegen wollen. Lest folgende Punkte bitte genau durch:
TEILNAHMEBEDINGUNGEN:
1.) Die Bereitschaft, ohne Hosen oder andere Beinkleider in der U-Bahn zu fahren.
2.) Die Fähigkeit dies ernsthaft und als völlig normal an die unbeteiligten Mitfahrer zu vermitteln.
3.) Der Besitz eines Semestertickets, einer Monats- oder einer anderen gültigen BVG-Fahrkarte.ACHTUNG: Kommt nur vorbei, wenn ihr eure Hosen runterlassen wollt! Diese Aktion lebt schließlich vom Mitmachen! Bitte gebt bei Facebook endgültig an, ob ihr dabei seid oder nicht!
WANN: Sonntag, 10. Januar 2010; Beginn 15 Uhr – bitte seid pünktlich und kommt gerne auch etwas früher; Ende ca. 17.30 Uhr
WO: rechts neben Konnopke’s Imbiß – das ist direkt am U-Bahnhof Eberswalder Straße und damit nicht zu verfehlen – Link: http://www.konnopke-imbiss.de/lka.htm
MITZUBRINGEN: eine gültige Fahrkarte für die BVG (beachtet bitte, dass Einzelfahrausweise nur in eine Richtung gültig sind) und ein Rucksack
ANZUZIEHEN: Schal, Mantel, Mütze, Handschuhe – normale Wintersachen, die ihr halt auch sonst tragen würdet
DER PLAN: Durch die Facebook-Anmeldungen rechnen wir momentan mit 100 Leuten, die tatsächlich auch die Hosen fallen lassen. Die momentanen Temperaturen werden sicherlich Einige von euch zweifeln lassen, aber bitte bedenkt, dass sämtliches An- und Ausziehen immer in der U-Bahn oder in unterirdischen U-Bahnhöfen stattfindet. Die aktuelle Vorhersage ist -3°C. (Und nein, die Aktion im Sommer durchzuführen wäre nicht einmal halb so lustig!)
Sobald ihr alle um 15 Uhr am Treffpunkt seid, werdet ihr in 4 halbwegs gleich große Gruppen (A, B, C und D) aufgeteilt, also ca. 25 Leute pro Gruppe. Falls es insgesamt doch mehr Teilnehmer werden, gerät eben die Gruppe D etwas größer.
Vom U-Bahnhof Eberswalder Straße aus geht es dann los: Gruppe A, B und C steigen alle in dieselbe U-Bahn. Gruppe A fährt damit bis zum Potsdamer Platz, Gruppe B bis Spittelmarkt und Gruppe C bis zum Alex. Bevor ihr die euch zugewiesene Haltestelle erreicht habt und aussteigen müsst, zieht ihr eure Hosen aus und verstaut sie im mitgebrachten Rucksack (Aktentaschen, Einkaufstüten oder dergleichen gehen natürlich auch). Falls euch jemand darauf anspricht, sagt ihr einfach, dass euch warm geworden wäre, die Hose kratzt oder etwas in der Art. Sobald ihr ausgestiegen seid, wartet ihr am Bahnsteig einfach auf die nächste Bahn.
In dieser folgt dann Gruppe D, die sich bereits kurz nach dem Losfahren ihrer Hosen wie schon beschrieben entledigt hat. An den genannten Posten (Alex – Spittelmarkt – Potsdamer Platz) steigen die anderen Gruppen wieder dazu. In dieser Konstellation fahren wir dann alle bis Wittenbergplatz und von hier aus geht es wieder zurück zur Eberswalder Straße.
Ab jetzt ist es euch überlassen, ob ihr die Rückfahrt auch ohne Hosen machen möchtet. Falls ja, gilt dieselbe Gruppenaufteilung wie auf der Hinfahrt und Gruppe A fährt diesmal zum Alex, Gruppe B wieder zum Spittelmarkt und Gruppe C zum Potsdamer Platz. Gruppe D folgt wieder eine Bahn später. Bevor diese Bahn dann schließlich mit allen Teilnehmern an der Eberswalder Straße ankommt, zieht ihr in der U-Bahn eure Hosen wieder an. Am besten im Falle von Fragen auch wieder mit Begründungen wie “mir ist gerade eingefallen, dass ich die ja doch dabei hatte”, “mir wurde etwas frisch” etc. Alle, die es bis zur Eberswalder Straße “geschafft” haben, können sich dann ja noch ein warmes Plätzchen suchen, um gemeinsam etwas trinken zu gehen.
WICHTIG: Während der gesamten Aktion müsst ihr stets so tun, als würdet ihr keinen der anderen Teilnehmer kennen und euren Zustand als völlig normal behandeln. Besonders falls ihr von Außenstehenden gefragt werdet. Bleibt immer nett und cool (sorry, das Wortspiel musste sein), lasst euch nichts anmerken. Der “No Pants Subway Ride” wird selbstverständlich auch während der ganzen Zeit nicht erwähnt.
Achtet bitte immer darauf, dass ihr euch über den gesamten Bahnsteig und damit die komplette U-Bahn verteilt! Dabei werden natürlich immer noch mehrere von euch in einem Waggon landen, aber dann ist wiederum euer Schauspieltalent gefragt – ihr habt die Hosen heute morgen einfach vergessen! Überhaupt empfiehlt es sich, eine Beschäftigungsmöglichkeit mitzunehmen. Ein Buch, der iPod, Kreuzworträtsel – hier dürft ihr euch etwas aussuchen, das alles umso “normaler” erscheinen lässt.
Falls ihr noch Freunde mitbringen wollt, versichert euch bitte, dass auch sie all diese Instruktionen gelesen haben.
DOKUMENTATION: Es haben sich mittlerweile ein paar Leute gemeldet, die Fotos oder auch Videos machen möchten. Das ist natürlich toll, aber bitte achtet unbedingt darauf, dass ihr es versteckt macht! Eine Kamera mit Riesenobjektiv ist z.B. zu auffällig und würde die Aktion auffliegen lassen. Ansonsten möchte ich alle anderen Teilnehmer bitten, während der Aktion keine Fotos o.ä. zu machen, um den Effekt nach Außen zu wahren. Vorher und nachher dürft ihr euch austoben – ansonsten werden aber unsere Doku-Leute genug Material zusammentragen, das selbstverständlich auch für alle auf der Facebook-Seite verlinkt wird.
!!! Jeder, der dabei sein und Fotos/Videos machen möchte, meldet sich bitte noch einmal bei mir, da ich einen genauen Überblick brauche, wie viele ihre überhaupt seid und ob ihr definitiv mitmacht !!!
Alle Teilnehmerstädte des “Global No Pants Subway Ride” findet ihr hier: http://improveverywhere.com/2010/01/04/global-no-pants-subway-ride-2010/
Für die Twitterer unter euch: die Tags sind #nopants oder @improvevery, dann lassen sich dort die weltweiten Aktionen besser verfolgen.
ZUM SCHLUSS: bleibt nur zu sagen, trainiert euer Immunsystem bis Sonntag noch ein bisschen, zieht euch warme Unterhosen an, vielleicht sogar zwei Paar, lasst die Tangas und Strumpfhosen Zuhause und bringt Spaß mit. Dann wird der 1. “No Pants Subway Ride” in Berlin dank euch ein großer Spaß werden! :)
Prankster-Buch: Causing a Scene, Extraordinary Pranks in Ordinary Places with Improv Everywhere
Die Pranks von Improv Everywhere gibt’s jetzt auch als Buch von Charlie Todd himself, die ersten paar Kapitel (u.a. mit dem gefaketen U2 Rooftop-Konzert) kann man auf der Verlags-Website lesen. Snip von Improv Everywhere:
Causing a Scene is the behind-the-scenes story of Improv Everywhere, with an in-depth look at some of our most successful pranks over the past eight years. It’s written by Improv Everywhere founder Charlie Todd and Improv Everywhere senior agent Alex Scordelis, and contains many awesome photos by Chad Nicholson.
Amazon-Partnerlink: Causing a Scene: Extraordinary Pranks in Ordinary Places with Improv Everywhere
Vorher auf Nerdcore:
2000 High Fives
Human Mirror
Der Flashmob an der grünen Ampel: Party like it’s 1999 Green!
Improv Everywhere: Kaufhaus-Musical
Improv Everywhere: Frozen Grand Central
2000 High Fives
(Youtube Direkt, via Laughing Squid)
Der neueste Streich von ImprovEverywhere: Ein Herr hat sich an einer Rolltreppe 2000 High Fives abgeholt. High Fives nehme ich gerne in den Comments entgegen, glaube aber nicht, dass das 2000 werden.
Human Mirror

For Improv Everywhere’s latest mission, they filled a subway car with identical twins, creating a human mirror.
Der Flashmob an der grünen Ampel: Party like it’s 1999 Green!
Gestern überlegte ich noch, ob ich über das neue Blog Urban Prankster von Improv Everywhere-Erfinder Charlie Todd schreiben sollte… jetzt hat sich das erledigt, denn gleich heute haben sie dort dieses fantastische Video gepostet, in dem ein Flashmob an einer Ampel einen Silvester-Countdown runterzählt und die grüne Ampel abfeiert, als gäb’s kein Morgen. Fan-tas-tisch!
In Santa Monica there are many crosswalks that have countdown clocks signifying how long you have until you can’t cross the intersection anymore. We gathered a group of 50 agents and counted down a number of those clocks – very loudly. At the end of each countdown we went nuts – hugging, hi-fiving, cheering, screaming, using our noisemakers, toasting with our fake champagne, etc. Just like on New Year’s Eve. It was amazing! We did this at about seven intersections along the Santa Monica Promenade and then dispersed.
Das hat was von Karneval: verordnete gute Laune, nur in tausendmal cooler. Hab’ ich’s schon gesagt? Fan-tas-tisches Video und ich schau’s grade zum fünften mal mit Gänsehaut und einem irren Lächeln im Gesicht. Hach…
Ja, ich weiß. Die feiern Grün! Die spinnen ja.
Improv Everywhere: Kaufhaus-Musical

Ich hab’s ja nicht so mit Musicals. Also eigentlich hab ich’s so gar nicht mit Musicals, überhaupt nicht. Wirklich nicht. Hier mach’ ich aber gern mal ne Ausnahme, weil Improv Everywhere – das waren die mit der gefrorenen Grand Central Station – einfach mal in so einem Kaufhausdingens (in Amerika nennt sich das Mall, bei uns Kaufhausdingens, das Wort Galeria boykotiere ich aus irgendwelchen Gründen) anfangen, was von Servietten zu singen. Ganz großes Kino nach dem Klick.
Gib mir den Rest, Baby…


The mission started when Leia entered her train. She had two full stops by herself before the other actors entered.

