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Chute Libre SciFi-Covers

John Coulthart hat eine schöne Sammlung alter SciFi-Cover aus dem französischen Verlag Champ Libre, die zwischen 1974 und 78 veröffentlicht wurden, inklusive ein paar seltene Arbeiten von Moebius. Teilweise NSFW.

Chute libre means “free fall” in French, and here refers to an imprint of French publisher Champ Libre that from 1974 to 1978 reprinted a series of science fiction titles under that name. The imprint is notable for a number of reasons, not least the striking covers which impress with their uniform design and bold imagery. The combination of black cover with vivid artwork is very similar to the covers Penguin were producing for their SF titles a few years earlier but since there’s little written anywhere about the French books I can’t say whether this was an influence or merely coincidence. I’ve not been able to find a complete list of all the illustrators either. At least two of the covers are the work of Moebius, rare examples of him being commissioned outside the comics medium.

Chute Libre science fiction

Moebius/MCA-Tribute Mural

DJ Food hat ein drei Wände eines Hauses bedeckendes Mural in London fotografiert, das vor allem Moebius, aber auch Adam Yauch Tribut zollt: „An amazing, but very hard to photograph, mural dedicated to Moebius that wraps round three sides of a building in Shoreditch, London. Featuring many scenes and images he created in his lifetime and also a little MCA dedication too.“

Moebius R.I.P.

Das ist nicht die Nachricht, die ich gerne lesen wollte, nachdem ich ein paar Tage (mal wieder) kein Netz hatte: Jean Giraud aka Gir aka Moebius ist am Samstag im Alter von 73 Jahren nach langer Krebskrankheit verstorben. Moebius hat das legendäre Comic Anthologie-Magazin Métal Hurlant (Heavy Metal) mitbegründet und an Tron und Alien mitgearbeitet. Sein Einfluss auf Kunst und Comics kann gar nicht überschätzt werden und mit ihm stirbt einer der letzten großen Zeichner aus dem Golden Age of Comics. Erst Ralph McQuarrie, jetzt Moebius. 2012 sucks big time.

“My drawings are not about dreams during sleep over which no one has any control,” the artist told ARTINFO France at the time. “They are lucid dreams in which everything can appear: childhood memories, fleeting moods, anger, laziness. It’s very hard to identify exactly what is at work in these dreamworlds. While science fiction is based on prediction, I have progressively abandoned this notion to create hybrid drawings in the borderland of dreams.”

French Comic Book Legend Moebius, Creator of Western and Fantasy Icons, Is Dead at Age 73

Links:
Neil Gaiman: Remembering Moebius
Hier ein extrem spannendes Interview mit ihm im Comics Journal von 1984, leider nur als Scans.
Das Moebius-Tumblelog Quenched Consciousness postet grade eine detailierte Timeline mit Scans.
Nachruf beim Comics Reporter, Linksammlung beim Comics Reporter
Jede Menge Moebius-Illus auf But Does It Float

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Videos:
Hier die Doku „Moebius Redux“ von der BBC in drei Teilen, die ich vor einer Weile als DVD verlost hatte:

Teil 1
 Youtube Direktgir

Teil 2
 Dailymotion Direktmoebius

Teil 3
 Youtube Direktmetal

Wer ist Jean Giraud?
Der vielleicht einflussreichste Comiczeichner und -autor aller Zeiten ist vor allem unter seinen Pseudonymen „Gir“ und „Moebius“ bekannt. Als solche erfand er u.a. den „Leutnant Blueberry“, gab die revolutionäre Zeitschrift „Métal Hurlant“ („Schwermetall“) heraus, arbeitete an Alejandro Jodorowskys geplanter „Dune“-Verfilmung und an Ridley Scotts „Alien“ mit, entwickelte in den USA den „Silver Surfer“ weiter und entwarf das Design für Luc Bessons Space-Oper „Das fünfte Element“.Doch wer ist dieser Mensch, der all diese fremdartigen, phantastischen Welten und Geschichten erfand, mit einigen der ungewöhnlichsten Künstler zusammenarbeite, Fans und Nachfolger in der ganzen Welt hat, von dem aber nur wenige Dinge weiß – abgesehen davon, dass er sich Mitte der 1980er Jahre auf einer Südseeinsel auf die Abholung durch Außerirdische vorbereitete?

Hasko Baumann hat Jean Giraud und viele seiner berühmten Wegbegleiter getroffen und sich mit der Kamera in die Welten von Gir und Moebius entführen lassen – zu den Sounds der Kraftwerk- und Electric-Legende Karl Bartos. Entstanden ist ein vielschichtiges, aber keineswegs einheitliches Porträt einer (oder dreier?) Legenden.

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Arte: Abschied von Moebius – Zeichner Jean Giraud in Paris verstorben

 Youtube Direktblueberry

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Podcast: “Zeichnungen, die vibrieren” – Zum Tod des Comic-Visionärs Jean Giraud alias Moebius (Von Hartwig Tegeler)

Jean Giraud war einer der einflussreichsten Comic-Künstler unserer Zeit. Seine fantastischen Zeichnungen und Geschichten inspirierten Generationen von Comic-Lesern und -Zeichnern. Am Wochenende ist Giraud im Alter von 74 Jahren in Paris gestorben.

The Incal – Trailer for unreleased Moebius Animationfilm

(Youtube Direktincal, via Daniel)

Alejandro Jodorowsky arbeitete 1981 mit Moebius an einer Verfilmung seiner Incal-Comicreihe, aus dem Ergebnis dieser Arbeit schnitt der kanadische Regisseur Pascal Blais Mitte der 80er Jahre zusammen mit den Animatoren von „Heavy Metal“ einen Trailer, wirklich umgesetzt wurde das Projekt allerdings nie. Jetzt hat Blais den Trailer restauriert. Awesome!

A while ago, I reunited a bunch of the artists from the original “Heavy Metal” movie to produce a trailer based upon this great work. Then I got busy building my company and it sat on shelf until a few months back, when I decided to revamp it with today’s digital punch.

Two sequences from the original “Heavy Metal” movie were borrowed from Moebius’s work; “The Long Tomorrow” story and “Arzach”. Given that till this day, Moebius and Jodorowsky are heralded as some of the world’s greatest Sci-Fi visionaries; it seems to me that a film, based on their work would be even more successful than one inspired by it.

Möbius Loop-Pasta

Möbius Loop-Nudeln von Steve Kass. Best Food-Idea, ever! Hier noch ein Bild der Pasta beim Trocknen. (via Neatorama)

Moebius-Ausstellung in Paris

Designboom hat ein paar tolle Bilder einer Moebius Ausstellung in Paris („fondation cartier, paris, france, on now until 13 march, 2011“), die Website zur Ausstellung ist so super, dass man sich mehr mit Flashgeklicke als mit Moebius Artworks beschäftigt, aber die sind da irgendwo versteckt. Glaube ich.

the fondation cartier pour l’art contemporain presents an exhibition devoted to the work of french comics artist jean giraud, more commonly known by his pseudonyms moebius and gir. ‘moebius-transe-forme’ is the first major show in paris dedicated to giraud’s contribution to the graphic medium, chronicling his earlier work to his more progressive delineation that often goes beyond the traditional boundaries of the discipline. presented in an impressive collection of original notebook sketches, comic book panels, paintings, unpublished drawings as well as an animated film, the exhibition explores the theme of metamorphosis, an overriding motif present in the artist’s body of work.

moebius-transe-forme at the fondation cartier, paris (via Laughing Squid)

Win Win Win: Moebius Redux

Zusammen mit Delicatessen.org verlost Nerdcore drei DVDs der grade erschienenen Dokumentation „Moebius Redux – Ein Leben in Bildern“ mit unter anderem Jean Giraud, Stan Lee und H. R. Giger.

Wer ist Jean Giraud?
Der vielleicht einflussreichste Comiczeichner und -autor aller Zeiten ist vor allem unter seinen Pseudonymen „Gir“ und „Moebius“ bekannt. Als solche erfand er u.a. den „Leutnant Blueberry“, gab die revolutionäre Zeitschrift „Métal Hurlant“ („Schwermetall“) heraus, arbeitete an Alejandro Jodorowskys geplanter „Dune“-Verfilmung und an Ridley Scotts „Alien“ mit, entwickelte in den USA den „Silver Surfer“ weiter und entwarf das Design für Luc Bessons Space-Oper „Das fünfte Element“.Doch wer ist dieser Mensch, der all diese fremdartigen, phantastischen Welten und Geschichten erfand, mit einigen der ungewöhnlichsten Künstler zusammenarbeite, Fans und Nachfolger in der ganzen Welt hat, von dem aber nur wenige Dinge weiß – abgesehen davon, dass er sich Mitte der 1980er Jahre auf einer Südseeinsel auf die Abholung durch Außerirdische vorbereitete?

Hasko Baumann hat Jean Giraud und viele seiner berühmten Wegbegleiter getroffen und sich mit der Kamera in die Welten von Gir und Moebius entführen lassen – zu den Sounds der Kraftwerk- und Electric-Legende Karl Bartos. Entstanden ist ein vielschichtiges, aber keineswegs einheitliches Porträt einer (oder dreier?) Legenden.

Die Bonus-DVD von MOEBIUS REDUX enthält 125 Minuten Extramaterial aus Animationen, Zeichen-Entwürfen, weiteren Interviews und nicht verwendeten Szenen. Ein Muss für jeden Comic-Fan!

Um zu gewinnen will ich Eure Lieblingscomics in den Kommentaren haben, Webcomics gehen auch, kein Muss aber toll wären natürlich Links zu Artworks. Die Kommentare hier schließe ich am Sonntag irgendwann und lose die Gewinner wie immer in einem supergeheimen Verfahren aus. Rechtsdings ist fucking ausgeschlossen, haut rein!

Moebius Tumblelog

Wenn man online nach Artworks von Moebius sucht, findet man nicht allzuviel. Das Tumblelog Quenched Consciousness will das ändern und bietet jede Menge Moebius-Artworks ohne Context: „A blog exploring the work of Jean Giraud, aka Gir, aka Moebius. Basically, there doesn’t seem to be many places online that give a comprehensive collection of his work. So here is one.“ (via Lines and Colors)

Vorher auf Nerdcore: Moebius Videoportrait

Moebius Videoportrait


(Youtube Direktmoebius, via Unfug)

Schönes Portrait des besten europäischen Comic-Zeichners: Moebius über die Wüste in Mexiko, Schamanen und Magic Mushrooms. Lief am Wochenende auf Arte.

„(…) Die Wüste zwischen Monterrey und Mexiko ist überwältigend: riesengroß, flach, mit Kakteen bis zum Horizont (damals jedenfalls, heute steht dort vielleicht genveränderter Mais). Vielleicht habe ich mir aber selbst eingeredet, meine Faszination für die Wüste stamme von dort.“ Moebius

Als Moebius einige Jahre später nach Mexiko zurückkehrte, entdeckte er dank einer indianischen Hexe, die ihn mit halluzinogenen Pilzen vertraut machte, die Schamanenkultur.

„Das war sechs Stunden lang Horror, am Ende sagte ich: ‚Ich will nach Hause!’ Es war scheußlich und spannend zugleich, denn ich wurde in eine Art Achterbahn der Gefühle geworfen. Und später bediente ich mich dieser Erfahrung oft, um die Möglichkeit, das Wahrnehmungs- und Weltsystem zu wechseln, zu thematisieren.“ Moebius
Aus dieser Erfahrung bewahrte er den Sinn fürs Loslassen und entwickelte einen Zeichenstil, der Raum für Unvorhergesehenes und Zufälliges lässt.

„Ich wollte den Zufall provozieren, indem ich in fahrenden Autos zu zeichnen versuchte, weil man da stark durchgeschüttelt wird und den Strich nur schwer kontrollieren kann. Um dem Determinismus zu entgehen, begann ich auch, auf Blättern, im Dunkeln, mit geschlossenen Augen, unter einem Handtuch oder einer Decke zu zeichnen.“ Moebius