szmtag

Fake-iPods von Abmahn-Freunden für den Bundestag

Ein paar Abmahn-Tollfinder haben dem kompletten Bundestag einen Fake-iPod geschickt, offenbar aus Protest gegen das abgenickte (und zahnlose) Anti-Abmahngesetz. Im Brief erklären sie wohl, dass die Bundesregierung hiermit „Diebstahl von Musik“ legalisiert hätte. Auch hübsch: Für rigideres Urheberrecht protestieren – mit Fake-iPods aus China. Wer die Ironie findet, darf sie behalten.

Ich finde zu „Don’t fuck with Music“ leider keine weiteren Infos, die Facebook-Seite (www.facebook.com/dontfuckwithmusic) existiert nicht und von dem Brief gibt’s leider nur dieses eine Bild, den hätte ich für mein eigenes Amusemang gerne mal gelesen. Unter der Adresse finde ich einen Plattenladen und ein Label, dürfte irgendwo aus dem Umfeld kommen.

Unter dem Motto “Don’t fuck with music” hat eine “Initiative zum Schutz der Musik” mit dem Absender einer “Community Promotion&Publishing e.K.” anscheinend alle Bundestagsabgeordnete mit einem iPod-Nachbau und einem Brandbrief beschenkt. Die Initiatoren sind offensichtlich auf die Kommunikationsstrategie der Regierungskoalition reingefallen, dass mit dem letzte Woche in erster Lesung beschlossenen Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken die Abmahnindustrie erfolgreich eingedämmt wird.

Bizarres Astroturfing: Abmahn-Freunde beschenken Bundestagsabgeordnete mit iPod-Nachbau

[update] Von Dontfuckwithmusic.de:

Unsere Existenz als freischaffende Musikerinnen und Musiker hängt von einem starken Urheberrecht und seiner verlässlichen Durchsetzbarkeit ab. Nur so können wir auch in Zukunft für die Musik und von der Musik leben.

Filesharing und die illegale Verbreitung von Musik schadet der Musik und uns – egal, ob sie von Verbrauchern oder von professionellen Diensten erfolgen. Musik braucht Schutz!

Unterdessen haben wir die Dontfuckwithmusic-Adresse auf Facebook gehijackt, leider mag FB das Fuck im Namen nicht, weshalb die Original-URL auf den Briefen nicht machbar ist. Mal sehen, was daraus wird…

Piracy-Billboard on Times Square

Nette Aktion der Band Ghost Beach aus Brooklyn. Irgendeine Mode-Butze hatte einen Song der Band lizensiert und ihnen Werbefläche auf einem Billboard am Times Square angeboten und die haben sie dazu genutzt, eine Diskussion um P2P und Copyright anzuzetteln, in die sie selber wertneutral rein gingen und Botschaften wie „Piracy is progress, Piracy is freedom, Piracy is harmless, Piracy is inevitable, Piracy is robbery, Piracy is evil, Piracy is selfish“ einblendeten, auf der Website dazu kann man sich pro oder contra Piracy aussprechen und das Album der Band runterladen – und ggf. dafür bezahlen. Nette Aktion, zieht wahrscheinlich vor allem als Werbung für die Band selbst und ihr neues Album.

The band’s manager, Will Suter, has a background in advertising, and approached some agencies. “I said, ‘Our budget is zero, but we have this wonderful canvas,’ ” he recalled. TBWA\Chiat\Day New York, one of the world’s leading advertising agencies, took the account as a pro bono project and devised a stark, text-heavy design in black, red and white.

So far the #artistsforpiracy hashtag has been used far more than #artistsagainstpiracy: 2,802 versus 93 on Tuesday afternoon. But comments by artists (and others) show it is not so easy for them simply to pick a team. One blog writer, identified as a guitar student in Milwaukee, struggled with the idea and concluded, “So, if anyone wants to support me as a musician, come to my shows, listen to what I have to say, or let me crash on your couch.”

NYTimes: Debate Over Music Piracy Writ Large, on Billboard
Torrentfreak: “Piracy Is Progress” Billboard on Times Square Divides Artists

Amanda Palmer @TED2013: The Art of Asking

 Youtube Direktafp

Da warte ich schon die ganze Zeit drauf: Amanda Palmers Talk auf der TED-Konferenz vor ein paar Tagen, in dem sie ihre Kickstarter-Story und die Geschichte mit dem Shitstorm, den sie ausgelöst hatte, erzählt, grade online gegangen.

Don’t make people pay for music, says Amanda Palmer. Let them. In a passionate talk that begins in her days as a street performer (drop a dollar in the hat for the Eight-Foot Bride!), she examines the new relationship between artist and fan.

Ihren Vortrag hatte AFP vorher auf Zweimeterfuffzich mit Edding (Sharpies sind sowas wie Eddings, oder?) aufgemalt: „i drew my #TED2013 talk out in sharpie. it is about eight feet long. i am taking this as a good omen.“

Harlem Shake #1

Kurzer Nachtrag zum Harlem Shake: Nachdem die Billboard-Charts YT-Streams in ihren Algorithmus aufgenommen haben, ist Baauers Vorlage zur Meme von 0 auf 1 gestürmt. Ohne Copyright, ein reines Internetphänomen. Andy Baio analysiert das ganze und schreibt auf, was das mit Crowdfunding und Independent Artists zu tun hat:

Baauer’s “Harlem Shake” is the first song from a largely unknown artist to debut at #1 on the Billboard Hot 100.

Since 1958, only 21 songs have ever debuted at #1. Of those 21 songs, only four were from artists appearing on the Hot 100 for the first time — three American Idol winners (Clay Aiken, Fantasia Barrino and Carrie Underwood) and a popular artist going solo (Lauryn Hill). Source: Billboard.

I’d wager this is another first: “Harlem Shake” is the only song to ever debut at #1 on the Hot 100 without significant radio or TV airplay. This is solely an Internet phenomenon, gone deeply mainstream. This is in no small part because of major changes incorporating YouTube views into the Billboard Hot 100 formula, introduced this week in response to the viral success of “Gangnam Style.”

Indiepocalypse: Harlem Shake Edition

Piratebay-Proxies and the Black Hat Labels

Die Musikindustrie arbeitet derzeit wieder mit Hochdruck an ihrem Image. Die englische Piratenpartei hatte, nachdem dort Piratebay zensiert wurde, einen Proxy für die Bucht eingerichtet. Fand der britische Verband der Musikindustrie BPI nicht so super und verklagte sechs Mitglieder der Partei persönlich.

Nun haben sie den Proxy abgeschaltet, aber es passiert natürlich, was passieren muss: Gleich zwei Piratenparteien (Argentinien und Luxembourg) hosten nun als Statement Proxies: Pirate Bay Censorship Backfires as New Proxies Bloom.

“Due to pressure from lobbyists, politicians all over Europe are incited to expand the censorship infrastructure to prevent freedom of expression, the right to information and the free exchange of culture. With our proxy, we help to circumvent the Internet censorship of European countries,” Luxembourg Pirate Party President Sven Clement says.

Und als wäre das nicht schon schlimm genug, lassen sich die Labels heute auch noch von Youtube beim Bescheißen erwischen, offensichtlich haben Sony und vor allem Universal ihre YT-Views mit Bots hochgejazzt und Likes gekauft und solcherlei Black Hat-Scheiß:

Google slashed the cumulative view counts on YouTube channels belonging to Universal Music Group, Sony/BMG, and RCA Records by more than 2 billion views Tuesday, a drastic winter cleanup that may be aimed at shutting down black hat view count-building techniques employed by a community of rogue view count manipulators on the video-sharing site.

Universal’s channel is the one that took the biggest hit. According to figures compiled by the YouTube statistics analysts at SocialBlade, the record company’s YouTube channel lost more than 1 billion views from its preexisting tally of 7 billion views Tuesday.

YouTube strips Universal and Sony of 2 billion fake views

[update] Die Story mit den angeblichen Fake-Views stellt sich laut Billboard ein wenig anders dar:

In a strategic move, Universal, Sony and EMI in 2009 jointly put their music videos in the VEVO basket with the belief that by aggregating the videos, they could command better advertising rates as well as grow viewership.

That meant high-profile videos that once lived separately on the Universal and Sony YouTube channels have been relocated to Vevo. As a result, the views that those videos received during their time on the dedicated label channels were taken away in YouTube’s latest “clean up” effort.

What Really Happened to Sony and Universal’s 2 Billion Missing YouTube Views (Danke Willtrop!)

Music-Industry likes Spanking

Der Bundesgerichtshof hat gestern Klagen der Musik-Industrie gegen Eltern zurückgewiesen, deren Kids ein paar Lieder runtergeladen hatten, es gibt also doch Vernunft an deutschen Gerichten. Die Musikindustrie ist nun natürlich angepisst und offenbart, dass sie auf Gewalt gegen Kinder steht und empfiehlt Ohrfeigen: „Während früher „auch mal eine Ohrfeige nicht geschadet“ habe, würden Kinder heute an freier Leine laufen gelassen.“

Die Zielgenauigkeit und Effektivität, mit der sich Rechteverwerter und ihre Artgenossen immer und immer wieder in den größten und stinkendsten aller Scheißhaufen setzen, ist wirklich beeindruckend. Auch ‘ne Leistung.

Petition zur Aufhebung der GEMA-Vermutung:

Ich hab schon vor ein paar Tagen diese Petition zur Aufhebung der GEMA-Vermutung mitgezeichnet, da fehlen insgesamt noch 1200 Mitzeichner, das sollte doch wohl zu knacken sein: „Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die sogenannte GEMA-Vermutung (§13c UrhWahrnG) aufzuheben und somit die Umkehr der Beweislast als unzulässig zu erklären.“

30 Jahre CD

Heute vor dreißig Jahren wurde in Japan die erste Compact Disc verkauft, zusammen mit Sonys CDP-101 CD-Player veröffentlichte man damals Billy Joels „52nd Street“. Die CD markierte den Beginn der Digitalisierung von Musik und welches Fass man damit aufgemacht hat, wissen wir ja alle. Immerhin hat die Musikindustrie mindestens ein Jahrzehnt ziemlich gut davon gelebt, uns tausend Alben ein zweites mal zu verkaufen, während die CD heute zu den aussterbenden Medien gehört und Vinyl bei Liebhabern wieder auf den Plattentellern rotiert. Ich kann mich übrigens beim besten Willen nicht an meine erste CD erinnern. Wie auch immer: Happy Compactdiscing!

Von Wikipedia:

The first test CD was pressed in Langenhagen near Hannover, Germany, by the Polydor Pressing Operations plant. The disc contained a recording of Richard Strauss’s Eine Alpensinfonie (in English, An Alpine Symphony), played by the Berlin Philharmonic and conducted by Herbert von Karajan. The first public demonstration was on the BBC television program Tomorrow’s World when The Bee Gees’ album Living Eyes (1981) was played. In August 1982 the real pressing was ready to begin in the new factory, not far from the place where Emile Berliner had produced his first gramophone record 93 years earlier. By now, Deutsche Grammophon, Berliner’s company and the publisher of the Strauss recording, had become a part of PolyGram. The first CD to be manufactured at the new factory was The Visitors (1981) by ABBA. The first album to be released on CD was Billy Joel’s 52nd Street, that reached the market alongside Sony’s CD player CDP-101 on October 1, 1982 in Japan.

(via Gizmodo)

GEMA will erneut Geld für CC-Musik

Die Musikpiraten haben erneut Ärger mit der GEMA, die erneut Lizenzgebühren für CC-Musik verlangt. Ich bin gespannt, ob und wann der Politik aufgeht, dass der Verein in dieser Form nicht weiter tragbar ist und den Stecker zieht.

Der […] vermutlich bekanntesten »Problemfall« ist der Berliner Rapper Tapete, der erst vor wenigen Wochen in der taz ausführlich erklärte, warum er kein GEMA-Mitglied ist. Tapete ließ seinen Künstlernamen vor mehreren Jahren amtlich in seinem Personalausweis eintragen und benutzt ihn seitdem überall – von der Bahncard bis hin zur EC-Karte, auf jedem Dokument ist nur noch »Tapete« zu finden. Dennoch kein Grund für die GEMA, nicht pauschal Geld für den Song »Von Freiheit nicht genug« zu verlangen.

Tapete ist davon natürlich wenig begeistert. Ausgerechnet der GEMA soll er seinen bürgerlichen Namen verraten? Er stellt sich quer: »Die GEMA wird meine Adresse und meinen bürgerlichen Namen nur mit klassischer Detektivarbeit herausfinden können. Ich bin kein Mitglied und profitiere nicht von den vielfach beschworenen Vorteilen dieses Vereins, und trotzdem soll ich immer wieder meine kostbare Zeit dafür aufwenden, dies zu beweisen?«

Mit der GEMA will Tapete nichts zu tun haben. Aus diesem Grund ist er schließlich dort nicht Mitglied geworden. Er möchte nicht ständig Rechenschaft für sein künstlerisches Handeln ablegen müssen. Seine Forderung ist, dass die GEMA sich vor allen GEMA-freien Musikschaffenden rechtfertigt, die ständig irgendwelche GEMA-Listen ausfüllen müssen, damit Veranstalter oder Samplerproduzenten keinen »auf den Deckel bekommen«.

GEMA beansprucht erneut Lizenzgebühren für Creative-Commons-Musik (via Ronny)

Vorher auf Nerdcore:
GEMA verklagt Musikpiraten wegen CC-lizensierter CD
Musikpiraten unterliegen der GEMA wegen CC-Klage

Making Of Napster: Interview mit Shawn Fanning

BBCs Geschichts-Podcast Witness hat ein kurzes, aber schönes Interview mit Shawn Fanning, dem Gründer von Napster und Erfinder von P2P:

Rob Walker speaks to Shawn Fanning, the founder of Napster, the file sharing website that enabled music lovers to download songs from other people’s computers. Its success was meteoric but shortlived.

Founding Napster (MP3)

(Disclaimer: Ich hab vor einer ganzen Weile drei Jahre als Webdesigner und Art-Director für Napster gearbeitet.)

Raving after GEMA

Der aktuelle Bringmann & Kopetzki, wahrscheinlich aus der aktuellen Groove. (via Ronny)

[update] Jens schreibt mir: “Hab mich gerade gefreut, dass es unser GEMA-Cartoon auf Nerdcore geschafft hat. Leider nur in der ollen abgescannten Version. Wenn Du magst, könntest Du den noch gegen diese schickere Version austauschen. Und wenn du unsere schlechtverdienenden, fame-hungrigen Cartoonisten-Herzen glücklich machen wolltest, könntest Du drunter auf unser Fansammelbecken statt auf unsere Firmenhomepage verlinken: www.facebook.com/bringmann.kopetzki. Und um noch mit völlig nebensächlichen Details zu nerven – der Cartoon ist aus dem FAZE Magazin und nicht aus Groove. ;)” Danke Jens!

GEMAs Beitrag zur Club-Kultur, dissected

Ronny: “Der Dehoga Bundesverband hat mal einige ganz konkrete Beispielrechnungen zusammengetragen (pdf), die Veranstalter und Klubs ab 2013 zu zahlen haben, wenn es nach dem Willen der GEMA geht.” I say: Kultur-Terroristen.

Amanda Fucking Palmers kickstarted Album

Amanda Fucking Palmer finanziert ihr neues Album (und ein Kunstbuch und ne Tour) selbstverständlich über Kickstarter, seit sie vor vier Jahren ihrem Plattenlabel den Stinkefinger zeigte (hier ihr Song “Please Drop Me”, das ihrem Ex-Label gewidmet ist). Die Kickstarter-Seite ging heute morgen online und ist zu diesem Zeitpunkt zu 169% finanziert, innerhalb von sechs Stunden. Das hier ist die (oder besser: eine) Zukunft des Music-Biz, denn wenn man die Platte per Crowdfunding quasi vorverkauft, kann mir die Piratenbucht am Arsch vorbeigehen und ich kann sie nach Finanzierung und Produktion immer noch traditionell verkaufen, hab’ dann aber bereits meinen Profit abgeschöpft. Snip von Techdirt:

The details of what she’s offering are, as you might expect, quite interesting as well. All too often, it feels like people seem to think that all you have to do is “put it on Kickstarter.” And, sometimes that can work, but it helps to have cool options. Amanda’s offering has a lot of cool goodies and opportunities (including live events) for backers, allowing them to self-select in to how they’d like to support her. A lot of the offering is vinyl focused, which isn’t that surprising, given the renewed popularity of vinyl these days, but also the ability to do more artistic work in combination with a vinyl release. Of course, not everyone has a record player… but they’ve got that covered. At some of the higher level packages, they’ll include a USB-enabled Crosley turntable which they’ll custom-paint for you, making it awesome.

No Record Label, But Amanda Palmer Raises Over $100k In Just Six Hours On Kickstarter

Piracy? What Piracy? Study shows booming Entertainment-Market

Mike Masnick von Techdirt hat auf der Midem Konferenz in Cannes eine Studie zur Entwicklung des Entertainment-Markts in den letzten Jahren unter dem Einfluss des Internets veröffentlicht. Diese Zahlen sollte man jedem inkompetenten Politiker-Fatzke ins Gesicht schmieren, der für ACTA oder SOPA argumentiert:

* According to MPAA, box office revenues grew 25 percent from 2006 to 2010 from $25.5 billion to $31.8 billion.
* Data from PricewaterhouseCoopers and iDATE show that from 1998-2010 the value of the worldwide entertainment industry grew from $449 billion to $745 billion.
* From 1999 to 2009 music concert sales in the US tripled from $1.5 billion to $4.6 billion
* Consumers’ choices growing as more movies are produced jumping from 5,635 films produced globally in 2005 to 7,193 in 2009.
* BLS data also show entertainment sector employment also grew 20 percent during that last decade and 43 percent for those identified as independent artists.

The Sky Is Rising: The Entertainment Industry Is Large & Growing… Not Shrinking, Torrentfreak: What Piracy? The Entertainment Industry is BOOMING!

Grooveshark jumps the GEMA in Germany

Gestern hat der Musikstreamingdienst Grooveshark in Deutschland dichtgemacht. Laut eigener Aussage wegen „unverhältnismäßig hoher Betriebskosten“ aufgrund Forderungen der GEMA. Laut der GEMA wiederum „weigert sich Grooveshark grundsätzlich, den von ihm betriebenen Dienst überhaupt in irgendeiner Form zu vergüten“. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen und sie interessiert mich nicht so richtig, das ist nur ein weiterer Beweiss dafür, dass P2P und Filesharing nach mehr als 10 Jahren immer noch das beste Produkt zur Distribution von Musik und Filmen online darstellt.

Grooveshark users in Germany officially became former users of the service today after the US-based music streaming site stopped offering its service there. Grooveshark has in excess of 30 million users, less than 10% of which are located in Germany.

Rather than being presented with the usual page from where almost any music in the world can be found, local users were instead greeted with the following message:

Due to unreasonably high operating costs, the notice reads, Grooveshark is now inaccessible from Germany. “We will miss you! You can write to us. We hope to come back one day,” it continues. “If you want to reduce the operating costs for both providers and Grooveshark, you can send a polite message to GEMA.”

Grooveshark Blocks German Users Over Licensing Costs, GEMA Statement zur Schließung von Grooveshark