Finding Vivian Maier – Doku-Trailer
Youtube Direktvivian, via tywkiwdbi
Toller Trailer zur kommenden Doku über Vivian Maier, die in den 50ern und 60ern bis in die 90er Jahre hunderttausende Fotografien auf den Straßen von New York anfertigte und die sie nie veröffentlichte. Zufällig stieß Historiker John Maloof auf die Negative und entdeckte damit nichts weniger als einen Schatz. Die ganze Story steht hier, Snip von der Website zum Film:
Taking snapshots into the late 1990′s, Maier would leave behind a body of work comprising over 100,000 negatives. Additionally Vivian’s passion for documenting extended to a series of homemade documentary films and audio recordings. Interesting bits of Americana, the demolition of historic landmarks for new development, the unseen lives of ethnics and the destitute, as well as some of Chicago’s most cherished sites were all meticulously catalogued by Vivian Maier.
A free spirit but also a proud soul, Vivian became poor and was ultimately saved by three of the children she had nannied earlier in her life. Fondly remembering Maier as a second mother, they pooled together to pay for an apartment and took the best of care for her. Unbeknownst to them, one of Vivian’s storage lockers was auctioned off due to delinquent payments. In those storage lockers lay the massive hoard of negatives Maier secretly stashed throughout her lifetime.
Letters from Aleppo: Ausstellung in Berlin, Interview mit Just

Eine Woche vor Weihnachten fuhr mein Buddy Just nach Syrien, fotografierte dort im Bürgerkrieg und schickte mir Reiseberichte per Mail, die ich hier auf Nerdcore unredigiert veröffentlichte (1, 2, 3, 4). Seit dem ist eine Menge passiert: Just hat eine Reihe von Interviews gegeben, ein Bericht erschien online in der Zeit (hier die Galerie dazu), die Story wird in der nächsten Ausgabe des renomierten schweizer Magazins Reportagen veröffentlicht, er ist Ende Februar vom Ausschuss für Menschenrechte und humanitaere Hilfe des Bundestags eingeladen, nachdem der Vorsitzende die Postings gelesen hatte und er organisiert grade eine Hilfsaktion für die Psychiatrie, die er dort besucht und fotografiert hatte.
Am 15. Februar eröffnet zu all dem die Ausstellung „Letters from Aleppo“ im Berliner Stattbad (FB-Event), dort werden sowohl Streetart-Bilder als auch Fotos aus Syrien zu sehen sein, während der Ausstellung läuft eine Klanginstallation von Thomas Rassloff, der das ständige Hintergrundrauschen aus Panzerschüssen und Gewehrsalven aufgenommen hat. Just hat auf seiner Website eine Slideshow online gestellt, inklusive Sounds. In der Ausstellung wird es auch ein Poster-Magazin zu kaufen geben (hier kann man das Teil online bestellen), die Erlöse fließen in die anlaufende Hilfsaktion.
Und mich freut das alles sehr, insgesamt ist aus dieser praktisch improvisierten Aktion ein wirklich rundes Paket geworden, wir haben da mit zwei Leuten und ein paar Beziehungen Journalismus gemacht, es kommt Kunst dabei raus und nicht zuletzt wurde mit der Sache auch ein bisschen Geld verdient, das noch dazu einem guten Zweck zufließt, der obendrauf eine persönliche Note hat. Und wir sind noch nicht fertig, wir haben noch was vor.
Nach dem Klick weitere Infos zur Ausstellung und ein Interview mit Just von yours truly: Gib mir den Rest, Baby…
War Photographer-Actionfigures

Ebay-Seller Orgar-2009 verkauft Actionfiguren von Kriegsfotografen, den oben gibt’s leider nicht mehr, dafür aber den T47-BX 1/6 Toymaster – War Journalist 2.0. Ich frag’ mich jetzt grade, wie eine Blogger-Actionfigur aussehen würde. So ein bisschen wie Arthur Dent in Bademantel und mit Handtuch vielleicht, dazu ein Laptop. Oder so ähnlich.
The Wolf Man

Der Atlantic hat ‘ne tolle Bilderstrecke mit neuen Fotos von Lisi Niesner von Wolfsforscher Werner Freund und seinen Wolfspark. Ich bin ja seit Jahren so’n bisschen Fan von dem Mann und bilde mir manchmal ein, auch so unter Wölfen leben zu können (bin seit schon immer mit Hunden großgeworden). Die Bilder überzeugen mich nicht vom Gegenteil.
Wolfspark Werner Freund is a wolf sanctuary spread over 25 acres in western Germany. It is home to 29 wolves — six distinct packs hailing from Europe, Siberia, Canada, the Arctic, and Mongolia. Researcher Werner Freund, 79, a former German paratrooper, established the sanctuary in 1972 and has raised more than 70 animals there over the last 40 years. He acquired the wolves as cubs from zoos or animal parks and has reared them mostly by hand. Werner has also taken to living closely with his wolves, behaving as an alpha male to earn their acceptance and respect. Reuters photographer Lisi Niesner recently spent some time with Freund and his wolves, capturing the interactions between these old friends.
World Memory Championships-Photography

David Vintiner hat die 2012er Gehirnakrobatikweltmeisterschaften fotografiert, Snip von Wired:
But at the World Memory Championships, the brute force power of the brain to store data is all that matters. This year the champion, Johannes Mallow of Germany, memorized a number with 2,245 digits in an hour and a number with 500 digits in five minutes (a new world record).
And those are just some of the feats he achieved. Along with some 75 other participants from two-dozen countries, Mallow was tasked with eight other memory exercises including: the hour cards category where competitors have 60 minutes to memorize as many full decks of cards as they can (Mallow memorized 1144 cards), the words category where participants have 15 minutes to memorize as many random words as possible (Simon Reinhard won that with 269 words), and the binary challenge where participants have 30 minutes to memorize a sequence of binary digits (Mallow strung together 3954 digits).
Dogwool

Erwan Fichou hat eine Fotoserie über Leute am Start, die Woll-Klamotten aus dem Haar ihrer Hunde anhaben. People are strange.
It takes about seven years to gather enough dog hair for a sweater. First of all, you can’t just pull the fur out out! That’s inhumane, plus it’s cheating. You just have to brush your dog regularly and save what comes off. Then you mail your precious collection of Rover fur to Doumé and she will return it to you in a 50-gram ball of dog wool.
WOOL OF THE DOG (via Swen)
Awesome Shot of New York

Ich liebe diesen Panorama-Shot von New Yorks Central Park, der die Stadt wie einen Chip auf dem Supercomputer namens Erde aus Douglas Adams Hitchhiker aussehen lässt, oder als Megastadt in Sim City. Das Bild von Sergey Semonov hat grade zurecht den ersten Preis in Epsons Pano-Awards abgeräumt, hier gibt’s das Teil in einer interaktiven Version und hier in 3000px-HighRes.
Day view of Manhattan, New York, USA • 360° Aerial Panorama (via The Verge)
We Never Look Up: Photography of the Mobile-People

We Never Look up, ein Tumblr voller Leute, die in ihre Handys starren: „The world has gone mobile. We live in an information society and are connected to information anywhere we go, and whatever we do, 24/7. And that has changed how we as people behave. We never look up anymore.“ (via DeJoost)
Vorher auf Nerdcore:
Fotos von Menschen mit Gadgets und Screens
People who play
Gamer beim Gamen gefilmt
Fotoband: Deichkind – Eine Prise Mythos
Vor ein paar Wochen erschien im Gestalten-Verlag ein Bildband von Fotograf Nikolaus Brande, der Deichkind seit 5 Jahren begleitet. Ich und deutscher Hip Hop sind ein noch spezielleres Thema, als ich und Hip Hop. Aber Deichkind mag ich sehr, zumindest seit ihrem Stilbruch Mitte der 00ers und nicht zuletzt deshalb, weil man mit dieser Band einen wirklich schicken Fotoband auf die Reihe kriegt, der dann auch ein bisschen durchgeknallter ist, als herkömmliche Konzert-Fotografie.
“Impulsive Menschen kennen keine Grenzen.” So ungefähr lautet das Motto einer Band, die es schafft sich ständig und maßlos neu zu definieren. Der beim Gestalten Verlag erschienene Bildband Deichkind: Eine Prise Mythos des Fotografen Nikolaus Brade dokumentiert den Werdegang eines der momentan spannendsten und erfolgreichsten Live-Acts Deutschlands. Die Mitglieder präsentieren sich schleierhaft, theatralisch und verkleidet und tragen als feste Einheit das Performance-Phänomen Deichkind durch die ausverkauften Konzerthallen des Landes. Gestalten.tv sprach mit den kontrolliert durchgeknallten Deichkindern über Selbstinszenierung, Anonymität, Größenwahn und Abnehmen. Die limitierte, handsignierte Sonderausgabe des Buchs ist demnächst erhältlich.
Hier der Pressetext zum Buch:
„Deine Eltern sind auf einem Tennisturnier. Du machst eine Party, wie nett von Dir.“ So beginnt Deichkinds Partykracher „Remmidemmi (Yippie Yippie Yeah)“. Wer das Buch Deichkind: Eine Prise Mythos sieht, der ahnt, wie eine Deichkind-Party so verläuft.
Deichkind sind ein Gesamtkunstwerk. Die deutsche Band kultiviert eine eigenwillige Mischung aus Hip-Hop und Electroclash, aus hedonistischer Energie und sarkastischer Provokation. Ihre Konzerte und Kostüme sind legendäre akustische und visuelle Spektakel. Dada trifft auf Baumarkt, und Kraftwerk trifft auf Dead Kennedys. Da bleibt kein Auge trocken.
Der Fotograf Nikolaus Brade hat die Band in den vergangenen fünf Jahren auf Tourneen und im Studio begleitet. Er wurde Teil des Deichkind-Wanderzirkus, fotografierte vor und hinter der Bühne, erlebte Höhen und Tiefen des Banddaseins hautnah mit. Dabei entstand statt der geplanten, klassisch-objektiven Reportage eine anarchische Bildcollage, eine Art Kopfkino für alle, die schon mal auf einem Konzert der Band waren.
Amazon-Partnerlink: Deichkind: Eine Prise Mythos
Middleclass-Photography thru Photos of Display Houses


Tolles Fotoprojekt namens Suburbia Gone Wild (Website läuft bei mir nicht im Chrome/Mac, allerdings im Firefox) von Martin Adolfsson, der seit ein paar Jahren die Mittelklasse ehemaliger Entwicklungsländer dokumentiert – indem er die Musterhäuser in den Vorstädten fotografiert. Fertighäuser als Metapher auf die Mittelklasse ist nun nicht neu – siehe als prominentes Beispiel „American Beauty“ – zeigt hier aber auch sehr schön, wie unglaublich austauschbar, glatt und leer diese manufaktierte Mittelklasse zumindest äußerlich ist.
Within the past two decades we’ve seen a huge shift in the balance of economic power. Countries that didn’t have a middle class 20 years ago have seen a rapid transformation from an agricultural economy to an industrial-based economy, so much so that a sizable percentage of the population now belongs to the middle class. How does that affect the social groups who have been able to benefit the most from the economic boom? How does that influence one’s identity when the change is so rapid?
Schönes Ding, sucht sich grade Finanzierung für einen Bildband auf Kickstarter:
For the past six years I’ve been photographing model homes built for the newly minted upper middle class in emerging economies around the world. The model home works as a 1:1 scale “no assembly required” model for the potential home buyer that is fully decorated up to and including family photos of John Kerry. The project has been described as a combination of positively amusing and awkwardly eerie, a document of a telegenic standardization that increasingly reflects the constructed world of The Truman Show.
I’ve used model homes as a vehicle to describe the economic and cultural homogenization that is now occurring in many developing countries. The work includes every continent (except Australia) and more specifically the suburbs of Bangkok, Shanghai, Bangalore, Cairo, Moscow, Johannesburg, São Paulo and Mexico City.
Suburbia Gone Wild (via AnimalNY)
Fat & Furious Burgers with Pineapple, Marijuana and Vampire-Teeth

Quentin & Thomas von Fat & Furious Burgers (Facebook) haben eigentlich ein Designbüro in Frankreich, braten aber jede Woche Burger in ihrer Agenturküche. Und die machen sie mal mit Marijuana, mal mit Wasabi, dann gibt’s vergoldete Burger oder welche mit Vampirzähnen. Mittlerweile arbeiten sie mit einem Restaurant zusammen und morgen soll’s nochmal ‘nen Special Weihnachtsburger geben. Ich bin gespannt.
Ich hab’ den Jungs ein paar wenige Fragen zu ihren Wahnsinnsburgern gestellt, hier das Mini-Interview und jede Menge Bilder nach dem Klick.
Hi Guys, you make some pretty awesome Hamburgers there. I can spot some Photoshopping though, but not everywhere… How much on these pics is real? Are you really making Pineapple-Burgers?
SPOTTED! Shit. ha. Well our burgers are all real (even the pinapple one!). But we often need to make really look better… We do cook our burgers in our small kitchen and most of the time shoot them in a neutral background so we can upload any background images we want.Did the Marijuana-Burger contain any Gras? (No worries, I blogged about Marijuana-Cuisine in the past ;)
Of course, we melted our beef with weed.Which restaurant are you working with?
We are currently working with Blend for a special End of the Word meal: The End Burger to eat before the impact!
Pinhole CCTV-Papercraft-Cam

Matt Nicholson hat ein Template zum Basteln einer Überwachungs-Lochkamera aus Papier online gestellt, gibt’s für 2 Pfund in seinem Shop: „In tweleve simple stages, you can turn this five page template into a functioning pinhole CCTV camera. This pinhole camera accepts photographic paper and produces 2″x2.5″ prints.“
The Pinhole CCTV Camera Template, ein paar Bilder davon gibt’s in Matts Flickrstream.
Taking snapshots into the late 1990′s, Maier would leave behind a body of work comprising over 100,000 negatives. Additionally Vivian’s passion for documenting extended to a series of homemade documentary films and audio recordings. Interesting bits of Americana, the demolition of historic landmarks for new development, the unseen lives of ethnics and the destitute, as well as some of Chicago’s most cherished sites were all meticulously catalogued by Vivian Maier.



“Impulsive Menschen kennen keine Grenzen.” So ungefähr lautet das Motto einer Band, die es schafft sich ständig und maßlos neu zu definieren. Der beim Gestalten Verlag erschienene Bildband Deichkind: Eine Prise Mythos des Fotografen Nikolaus Brade dokumentiert den Werdegang eines der momentan spannendsten und erfolgreichsten Live-Acts Deutschlands. Die Mitglieder präsentieren sich schleierhaft, theatralisch und verkleidet und tragen als feste Einheit das Performance-Phänomen Deichkind durch die ausverkauften Konzerthallen des Landes. Gestalten.tv sprach mit den kontrolliert durchgeknallten Deichkindern über Selbstinszenierung, Anonymität, Größenwahn und Abnehmen. Die limitierte, handsignierte Sonderausgabe des Buchs ist demnächst erhältlich.
„Deine Eltern sind auf einem Tennisturnier. Du machst eine Party, wie nett von Dir.“ So beginnt Deichkinds Partykracher „Remmidemmi (Yippie Yippie Yeah)“. Wer das Buch Deichkind: Eine Prise Mythos sieht, der ahnt, wie eine Deichkind-Party so verläuft.

