Happy 25th, Coldcuts Solid Steel!

Coldcuts Solid Steel-Radioshow feiert 2013 ihr 25jähriges Jubiläum und für die erste Show haben sie ganz frühe Shows aus den Pirate-Radio-Tagen zusammengeschnitten. Ein paar mehr Infos gibt’s bei DJ Food, beide Teile mit Oldschool-Overload inklusive Tracklists nach dem Klick.
Piratebay-Proxies and the Black Hat Labels
Die Musikindustrie arbeitet derzeit wieder mit Hochdruck an ihrem Image. Die englische Piratenpartei hatte, nachdem dort Piratebay zensiert wurde, einen Proxy für die Bucht eingerichtet. Fand der britische Verband der Musikindustrie BPI nicht so super und verklagte sechs Mitglieder der Partei persönlich.
Nun haben sie den Proxy abgeschaltet, aber es passiert natürlich, was passieren muss: Gleich zwei Piratenparteien (Argentinien und Luxembourg) hosten nun als Statement Proxies: Pirate Bay Censorship Backfires as New Proxies Bloom.
“Due to pressure from lobbyists, politicians all over Europe are incited to expand the censorship infrastructure to prevent freedom of expression, the right to information and the free exchange of culture. With our proxy, we help to circumvent the Internet censorship of European countries,” Luxembourg Pirate Party President Sven Clement says.
Und als wäre das nicht schon schlimm genug, lassen sich die Labels heute auch noch von Youtube beim Bescheißen erwischen, offensichtlich haben Sony und vor allem Universal ihre YT-Views mit Bots hochgejazzt und Likes gekauft und solcherlei Black Hat-Scheiß:
Google slashed the cumulative view counts on YouTube channels belonging to Universal Music Group, Sony/BMG, and RCA Records by more than 2 billion views Tuesday, a drastic winter cleanup that may be aimed at shutting down black hat view count-building techniques employed by a community of rogue view count manipulators on the video-sharing site.
Universal’s channel is the one that took the biggest hit. According to figures compiled by the YouTube statistics analysts at SocialBlade, the record company’s YouTube channel lost more than 1 billion views from its preexisting tally of 7 billion views Tuesday.
YouTube strips Universal and Sony of 2 billion fake views
[update] Die Story mit den angeblichen Fake-Views stellt sich laut Billboard ein wenig anders dar:
In a strategic move, Universal, Sony and EMI in 2009 jointly put their music videos in the VEVO basket with the belief that by aggregating the videos, they could command better advertising rates as well as grow viewership.
That meant high-profile videos that once lived separately on the Universal and Sony YouTube channels have been relocated to Vevo. As a result, the views that those videos received during their time on the dedicated label channels were taken away in YouTube’s latest “clean up” effort.
What Really Happened to Sony and Universal’s 2 Billion Missing YouTube Views (Danke Willtrop!)
Skinvertising for the Pirate Party

Torben von den Piraten Niedersachsen versteigert ein „Sponsored Tattoo“ auf Ebay um seinen Kollegen für die Landtagswahl am 20.1.2013 in Niedersachsen und ihrer Kampagne Ideenkopierer – die ich von der Idee her prima fand, aber in der Ausführung dann… naja – finanziell unter die Arme zu greifen.
Ich halte Skinvertising ja generell für eine eher doofe Idee, die zwar zunächst lustig ist für alle Beteiligten, aber in spätestens vier Wochen Frust für den Tättowierten führt und hätte ich mal eben 3000 Euro hier rumliegen, würde ich das Tattoo ersteigern und ein Einhorn auf die Schulter malen lassen, oder Lemmy, oder halt Grumpy Cat oder was weiß ich. Vielleicht ist der Gewinner der Auktion ja tatsächlich so cool, und macht irgendwas schönes damit und knallt da eben nicht ein Aldi-Logo drauf, oder sowas. Gönnen würde ich’s Torben. Viel Glück! (Die Idee hatte Torben übrigens tatsächlich nach meinem Posting über Skinvertising vor ein paar Wochen. Nerdcore, Verderber der Jugend, hell yeah!)
Um die Unabhängigkeit der [Piratenpartei] zu wahren und nicht allein von der medialen Berichterstattung in der Öffentlichkeit repräsentiert zu werden, brauchen wir finanzielle Unterstützung, da die Partei bisher nicht bereit ist von Großspendern oder Konzernen Geld anzunehmen. Deswegen bin ich als Privatperson bereit ein Stück von mir als Kandidat auf Platz 6 der Landesliste einmalig an den meistbietenden Interessenten zu versteigern. Dies mache ich ausdrücklich als Privatperson und ohne vorherige Absprache mit dem Landesverband.
Ich habe mir bereits gestern den Schriftzug: “Wir danken unserem Sponsor:” in einem Halbkreis auf mein linkes Schulterblatt tätowieren lassen (siehe Foto). Dieser hat ein ungefähres Längenmaß von 15cm. Darunter ist ihnen gestattet, eine Fläche von 10x10cm frei zu gestalten.
Piratenpartei reformiert das Urheberrecht… ein bisschen
Die Piratenpartei hat heute ihren Reform-Entwurf für ein neues Urheberrecht vorgelegt. Den Entwurf können sie von mir aus behalten.
Die Piraten fordern in diesem Papier jede Menge Überarbeitungen des bestehenden Urheberrechts, die über Kosmetik nicht wirklich hinausgehen. Zum Beispiel eine Anhebung der Schöpfungshöhe (Zitat: „Werke im Sinne dieses Gesetzes sind nur persönliche geistige Schöpfungen, die das Durchschnittsschaffen überragen“) oder auch eine entfallende „Vergütungspflicht […] für […] Schulveranstaltungen und Veranstaltungen von Kindertagesbetreuungseinrichtungen“, ein Thema, das letztes Jahr ein relativ heisses Eisen im Netz war. Ein Nebenschauplatz bleibt das allerdings dennoch. Steilvorlagen wie etwa die „unwesentliche Bearbeitung eines Werkes“ bleiben ungenutzt, hier hätte man mit den Wörtchen zwei Absätzen zu „Remix“ und „Mashup“ auf zwei Absätzen ein Statement setzen können. Aber Nö. Statt das Gesetz einfach unter ganz neuen Vorzeichen neu zu schreiben, so wie es nötig ist, und mit klaren Formulierungen zu Remixen, Mashups und einer überfälligen Fair Use-Regelung aufzustellen, streicht man hier ein Wort und da ‘nen Satz und stellt hier mal was zur Diskussion. Entwurf, ja. Viel eher ein Gesetzes-Scribble. Am treffendsten wahrscheinlich: Unausgegorener Reform-Entwurf ohne Eier.
Ich weiß ja, dass die Piraten nicht die Partei sein möchte, „die das Urheberrecht abschaffen will“. Sprüche von Herrn Christopher Lauer sprechen da auch eine ziemlich eindeutige Sprache: „Seiten wie Pirate Bay, Megaupload und Kino.to wird es auch mit der Piratenpartei nicht geben.“ Allein: Wie das mit der vorangestellten „Entkriminalisierung von Peer to Peer Tauschbörsen“ zusammengehen soll, weiß ich nicht. Gemessen also an dieser etwas wirren 21st-Century-Urheberrechtskompetenz und der wahrscheinlich bewussten Leugnung der Geschichte der Piratenpartei ist dieser Wischiwaschi-Entwurf nun auch nicht weiter verwunderlich. Schade, dass man sich da die Butter von… allen anderen vom Brot nehmen lässt, ausgerechnet bei einem der Kernthemen der Partei. Die Piraten – jedenfalls die Piraten aus Deutschland! – verspielen sich da grade jede Menge grundsätzlicher Sympathien, zumindest bei mir.
Gesetzentwurf zum Copyright – Piraten legen Reförmchen vor
[update] Daniel Schwerd (Mitglied des Landtages) meint auf Twitter: „Du beziehst Dich auf eine Fraktionsinitative aus Berlin. Was “die Piratenpartei” (TM) macht, könnte ich Dir sagen. Den aktuellen Antragsstand kannst Du im LQFB sehen. Wird in Dortmund vorgelegt. Kann Dir Links senden. Hier deutlich mehr Infos zum Diskussionsstand UrhG der Piraten: http://netnrd.de/1yy7. Es gibt ja schon einen Parteitagsbeschluss, der stellt akt. Stand dar. http://netnrd.de/1yy8.“
No Safe Harbor: The Pirate Party Book
Die amerikanische Piratenpartei hat ein Buch unter CC-Lizenz zu ihren politischen Positionen herausgegeben, die Essays darin kommen unter anderem von Rick Falkvinge (Gründer der schwedischen Piratenpartei), Cory Doctorow und Lawrence Lessig, Illus stammen von Nina Paley.
No Safe Harbor, released January 24th 2012, is a collection of political essays, texts, and discussions that help explain and educate about Pirate Party positions. While some have been published before, many others are original to the book. Contributors range from first-time writers being published for the first time, leading academics, to Pirate Party officials, and even international organizations like the United Nations. Adding color to the book are cartoons by artist and free culture activist Nina Paley, creator of the animated film Sita Sings the Blues.
Topics covered include notes on the 4th Amendment, the history of copyright, biopatents, and corporate personhood. The book is released under a Creative Commons license (CC-BY-NC-SA) and sharing of it is strongly encouraged. To further that, the book is available in a number of DRM-free formats, free of charge. In addition a paperback edition can be purchased through Amazon.com for $9.99
No Safe Harbor, hier das Torrent (via /.)
Doku: Piraten in der Politik – 100 Tage einer Aufsteigerpartei
Nette Doku der ARD: „Die Piraten: jung, netzaffin, transparent, unangepasst? Eine Protestpartei oder doch nur Auffangbecken für heimatlose Liberale? Der Film begleitet vier Abgeordnete während ihrer ersten 100 Tagen im Berliner Parlament.“
Von Null auf 15 – Fünfzehn Abgeordnete der Piratenpartei wurden am 18. September 2011 ins Berliner Abgeordnetenhaus gewählt. Ein Erfolg, der seit den Grünen keiner anderen Partei-Neugründung in Deutschland mehr gelungen ist. Innerhalb weniger Wochen liegen sie in den Umfragen bundesweit zwischen acht und zehn Prozent. Nicola Graef und Torsten Mandalka begleiten vier Abgeordnete während ihrer ersten 100 Tagen im Berliner Parlament: Andreas Baum, den Fraktionsvorsitzenden und besonnenen Vermittler zwischen den parteiinternen Strömungen; Susanne Graf, die einzige Frau und die mit 19 Jahren jüngste Abgeordnete; Christopher Lauer, enfant terrible und “Medien-Rampensau”; Schließlich: Martin Delius, der redegewandte parlamentarische Geschäftsführer der Piratenfraktion in Berlin.
Piraten in der Politik – 100 Tage einer Aufsteigerpartei (via Netzpolitik)
Piratenpartei zu bundespolitischen Vorstellungen und Zielen
(Youtube Direktpirates, via Spreeblick)
Marina Weisband (politische Geschäftsführerin), Sebastian Nerz (Bundesvorsitzender) und Andreas Baum (Fraktionsvorsitzender) von der Piratenpartei in einer Pressekonferenz über bundespolitische Double Rainbows in the sky. Das holpert und wackelt noch ein bisschen, aber es ist gut und ich weiß, warum ich die Piraten gewählt habe. Das wird.
Why she’s a pirate.
Ein guter, fast großartiger Text von Julia Schramm von den Piraten in der FAZ. Ich stimme ihr nicht in allem zu, aber das ist auch nicht wichtig. Read this, pls.
Bereits in jungen Jahren fühlte ich eine unbestimmbare Abneigung gegen den synthetischen Konsens der westlichen Welt. Ich wollte rebellieren, anders sein und die großen Kämpfe der Vergangenheit führen, in denen Rudi Dutschke mit einer Zwanzig-Menschen-Demonstration die Republik in ihren Grundfesten zu erschüttern schien. Da ich bereits früh Texte im Netz las, aggregierte ich einen stabilen, überzeugten „Bauchkommunismus“, der vom Willen zur Gerechtigkeit geprägt war und vom Vertrauen, dass Menschen Gutes tun, wenn sie Gutes erleben. Da ich ungefähr genauso viel über Marx wusste wie ein durchschnittlicher Christ über die Bibel, kann man meinen Glauben an den Kommunismus getrost als Ersatzreligion bezeichnen. Bitter war die Erkenntnis, dass es Gut und Böse nicht gibt, ja, dass Wahrheit eine Konstruktion meines Geistes ist. Doch wenn es Gut und Böse nicht gibt, bleibt nur die Freiheit.
Mit dem 11. September als Wendepunkt der freiheitlichen Gesellschaften des Westens, als Wendepunkt auch meines Lebens, verpflichtete ich mich der offenen Gesellschaft. Mehr noch, ich entschied mich gegen den Hedonismus und begann, mich für die Belange dieser Welt zu interessieren. Und blickte mich um. Auch in der Parteienlandschaft.
Eine Politikwissenschaftlerin erzählt – Wie ich Piratin wurde (via Joe)
NMA animates the Pirate-Party in Berlin
(Youtube Direktpirates, via Netzpolitik)
Die News-Animatoren NMA aus Taiwan bebildern den Einzug der Piraten ins Berliner Abgeordnetenhaus.
Pirate Party Leitartikel-Bingo

Großartig!
Before each meeting or conference call, visit Leitartikel- Bingo and print one copy of this game card for each player, refreshing the page before each print, or have the players print their own bingo cards. These instructions will not be printed. You can also select card only and multiple card versions of this page when playing on line, or with a PDA.
Check off each block when you hear these words during the meeting or conference call. When you get five blocks horizontally, vertically, or diagonally, stand up and shout Bingo!
Pirates enter Berlin

Yessss. „Ihr werdet euch noch wünschen wir wären Politikverdrossen.“ (Max)
Links:
Berlin.de: Hochrechnungen und vorläufiges Ergebnis nach Regionen
Tagesspiegel: Piratenpartei – Von der Avantgarde zum Mainstream
Tagesschau: SPD vorn, Piraten im Parlament, FDP am Boden
spOn: SPD kann in Berlin weiterregieren – Piraten im Parlament
SZ: Wowereit tanzt – FDP am Boden – Piraten baff
Piraten-Partei im Berliner Abgeordnetenhaus – Durchbruch für die digitalen Wutbürger
TAZ: PIRATENPARTEI IN BERLIN – Abgeordnetenhaus gekapert
Heise.de: Piraten entern das Berliner Abgeordnetenhaus
Telepolis: Hochrechnungen sehen Piratenpartei mit fast allen Kandidaten im Abgeordnetenhaus
Und: Morgen ist tatsächlich Talk-like-a-Pirate-Day. Echt jetz’.
(Bild: N. C. Wyeth, Treasure Island by Robert Louis Stevenson published by Charles Scribner’s Sons ~ 1911)
Anonymous über #Servergate
Der Twitteraccount @Anonymous_Support hat vor ein paar Minuten diesen Link zu einer offiziellen Stellungname von Anonymous bezüglich #Servergate getwittert. Derweil will sich die Piratenpartei gegen das Vorgehen der Polizei wehren, mehr dazu bei Netzpolitik.
Wertes Volk,
bezugnehmend auf die polizeilichen Restriktionen gegen die Server der Piratenpartei am Freitag, den 20. Mai 2011, kurz vor der Bürgerschaftswahl in Bremen sieht sich Anonymous zu einer Stellungnahme gezwungen.
Unter dem Vorwand, dass sich in den Pads, die sich auf dem System befinden, Informationen über einen geplanten Angriff auf den französischen Atomkonzern EDF befänden, wurde dieses abgeschaltet und zur Durchsuchung beschlagnahmt. Damit wurde der Partei zeitgleich eines ihrer wichtigsten Kommunikationswerkzeuge genommen.
Dieser Vorfall wurde unter dem Namen Servergate bekannt und verbreitete sich rasant als schockierende Nachricht. Anonymous sieht darin eine Verletzung der Demokratie und Meinungsfreiheit.Wie über Twitter mitgeteilt wurde, hat auch die spanische Piratenpartei Pads zur Organisation der Proteste in Spanien verwendet. Durch Servergate wurden auch diese Pads vom Netz genommen und haben die Proteste somit behindert. Auch Operationen unsererseits, wie zB OperationIran wurden dadurch beeinträchtig, welche sich bemüht gegen die Unterdrückung des Regimes im Iran anzugehen und die Menschen dort zu unterstützen.
SpiegelOnline berichtete am 20.Mai, dass eine Gruppe von Anonymous gezielt ein Atomkraftwerk angreifen wollte und die Polizei die Server abschalten musste, um diesen Terroranschlag zu verhindern. Welt und TAZ folgten mit ähnlichen Artikeln.
Wir verachten diese gezielte Verbreitung von Desinformation zutiefst, jedoch ist es nicht unser Ziel die Pressefreiheit einzuschränken, vielmehr möchten wir Kritikern genauere Antworten liefern.
Anonymous hat am 18. April im Rahmen von OperationGreenrights lediglich die Webpräsenz von EDF mit einer Distributed-Denial-of-Service Attacke angegriffen, dabei ist es unmöglich die Kontrolle über ein Atomkraftwerk zu übernehmen oder ihm einen Schaden jeglicher Art zuzufügen. Ferner widerspricht es dem gesunden Menschenverstand, anzunehmen, dass die hochkritische Infrastruktur mit einer direkten Verbindung zum Internet betrieben wird.Cyberaktivisten des Widerstandskollektives Anonymous haben als Antwort darauf die Webpräsenzen der Polizei und des BKA angegriffen. Dadurch wurde jedoch keinesfalls die Verfolgung von Straftätern beeinträchtigt, dies war nie die Absicht. Aufgrund der Härte im Umgang mit der Piratenpartei wurden diese Behörden schnell zum Ziel von losen Strömungen innerhalb von Anonymous. Es existieren noch keine kollektive Operationen.
Fassen wir zusammen: Die deutsche Polizei hat wegen einer vergangenen Protestaktion gegen die Website eines Engergiekonzerns, eine demokratische Partei kurz vor den Wahlen lahmgelegt, die demokratische Bewegung der Bürger in Spanien behindert und Anonymous-Operationen gegen Regime im mittleren Osten gestört. Alles in Allem war #Servergate somit ein sehr undemokratischer Tag in der Geschichte unserer Freunde und Helfer.
Wir hoffen nicht auf weitere Aktionen, wie diese, reagieren zu müssen.
We are Anonymous.
We are Legion.
We do not forgive.
We do not forget.
Expect us !
Anonymous hacks german Police?
Aus den Updates zu #Servergate von Netzpolitik: „16:22 Uhr: Die Webseiten der deutschen Polizei www.polizei.de und www.bka.de sind nicht mehr erreichbar. Möglicherweise werden sie von Anonymous-Aktivisten lahmgelegt, deren Planungen im Piratenpad Gerüchten zufolge die heutige Beschlagnahme zu Folge hatten.“ WE’RE IN UR SERVERZ HACKING FOR LULZ!
[update] Von heute.de: Staatsanwaltschaft schaltet Piraten-Server ab
weiteren Details nennen will, kursiert bei Twitter die Info, dass es den Ermittlern um das sogenannte Piratenpad geht. Das ist eine Software der Piraten, die jeder frei im Netz nutzen kann. Mit wenigen Klicks lässt sich dort ein Dokument anlegen, das sich von allen Internetnutzern bearbeiten lässt. Die Piraten nutzen das, um gemeinsame Arbeitsgruppen online durchzuführen oder an Pressemitteilungen zu feilen.
Jetzt haben unbekannte Netzaktivisten im Pad offenbar strafrechtlich relevante Inhalte gespeichert, an denen die Franzosen sehr interessiert sind. “Die Vermutung besteht, dass die Gruppe “Anonymous” dahinter steckt, sagt der designierte Piratensprecher Christopher Lang. “Sie haben offenbar unser Pad benutzt, um Informationen untereinander auszutauschen.”
Dazu dieser Tweet von @Fasel: „#anons haben das PiratenPad genutzt um DDOS gegen franz. Energieunternehmen zu koordinieren (lt #piratenradio) #piraten #servergate“
Police takes down german Pirate Partys’ Servers

Die Polizei hat heute morgen auf ein Amtshilfegesuch der französischen Kollegen den Piraten die Server abgedreht. Laut Staatsanwaltschaft Darmstadt wird nicht gegen die Partei selbst ermittelt.
Von den Piraten: „Nach polizeilicher Anordnung wurde heute um ca. 9.15 Uhr die gesamte IT- Infrastruktur der Piratenpartei abgeschaltet. Gründe und weitere Information leigen derzeit noch nicht vor. Sobald wir nähere Informationen haben, werden wir diese hier veröffentlichen. Betroffen sind nicht nur die Webseiten und das Wiki, sondern offenbar auch Kommunikationsinfrastrukturen wie Mailinglisten-, Mail- und Jabber-Server.“
Von Futurezone: Polizei dreht Piratenpartei-Server ab: „In Deutschland sind seit Freitag morgen alle Server der Piratenpartei offline. Websites, Wiki und Mailinglisten-Server in Deutschland sind betroffen.“
Nach neuesten Informationen wurde der Piratenpartei ein Dokument betreffend Bundestrojaner und dem Abhören von Skype-Telefongesprächen zugespielt und veröffentlicht, das offensichtlich zu einem Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses und dieser Hausdurchsuchung bei der PiratenIT geführt hat. “Ein derart unsensibles Vorgehen der Polizei bekräftigt die Forderung der Piratenpartei nach einem besseren Schutz für Whistleblower”, heißt es im Piratepad. Weitere Informationen sollen folgen.
Netzpolitik: Piratenpartei-Server “auf polizeiliche Anweisung” offline (Bild via @Chrisgrabinski)
Pirate Partys Torrents from Space
Wird garantiert genauso nix werden, wie der Plan von Pirate Bay, Sealand (WP) zu kaufen, aber ich liebe die Idee: Die Piraten wollen eine P2P-Seite starten, die auf einem Satelliten-Server läuft. Torrents from space, I break together.
The idea is to get away from current ‘restricted’ hosting facilities where the law of the land applies. Initially, a balloon was opted for as the ideal vessel, but others quickly suggested that an actual satellite would be a more durable solution. To fund the project, crowd-sourcing platforms like Kickstarter were mentioned.
Um die Unabhängigkeit der [Piratenpartei] zu wahren und nicht allein von der medialen Berichterstattung in der Öffentlichkeit repräsentiert zu werden, brauchen wir finanzielle Unterstützung, da die Partei bisher nicht bereit ist von Großspendern oder Konzernen Geld anzunehmen. Deswegen bin ich als Privatperson bereit ein Stück von mir als Kandidat auf Platz 6 der Landesliste einmalig an den meistbietenden Interessenten zu versteigern. Dies mache ich ausdrücklich als Privatperson und ohne vorherige Absprache mit dem Landesverband.
Wertes Volk,

