Horror Pulp Covers

Der unfassbare Flickr-Stream von Mickey The Pixel hat ein Set voll mit über 2700 Covern deutscher Pulp-Hefte, alle in High-Res. Ich hab’ da mal die schönsten Horror-Cover rausgesucht, hier die Flickr-Tags dazu: Geister-Krimi, Tony Ballard, Professor Zamorra, Geister-Killer, Gespenster-Krimi, John Sinclair, Macabros, Silber Gruselkrimi, Larry Brent.
Ich hatte ja vor einer Weile mal damit begonnen, ein paar der Sachen so sporadisch wieder zu lesen, vor allem Gespenster Krimis und John Sinclair. Ich konnte mich ja daran erinnern, dass der Kram doch eher ziemlich schlecht war, so insgesamt, aber es hat mich dann doch überrascht, wie schlecht das Zeug tatsächlich ist. Heisst ja nicht umsonst Pulp. Aber die Cover waren immer super, nach dem Klick eine kleine Auswahl daraus: Gib mir den Rest, Baby…
Vintage Pulp-Cover in Super High-Res

Ich hab’ neulich in der Bucht eine Sammlung mit 100 Pulpmag-Covern gefunden, allesamt HighRes und für diese alten Hefte von beeindruckender Qualität. Die Motive gibt’s alle in 3600 x 4800 Pixeln, taugen mit Abstrichen auch für Offset-Prints in DinA1 (bei 150dpi, Drucker meckern bei solchen Auflösungen, aber das geht grade noch so) und bei Digital Prints kann man damit wahrscheinlich sogar A0-Prints rausholen, ich hab’s selbst allerdings noch nicht angetestet.
Wie auch immer: Ich hab’ die Sammlung in der Bucht gefunden und komplett bei Flickr hochgeladen, nach dem Klick ein paar meiner Favorites: Gib mir den Rest, Baby…
Pulp-Storys for real Spies
Spannende Story in der NYTimes über einen Pulp-Autor, desses Spionage-Thriller tatsächlich von Geheimdiensten gelesen werden, weil sie Details enthalten, die nicht in der herkömmlichen Presse zu lesen sind und oft zukünftige Entwicklungen vorhersehen. So ein bisschen wie in Man in Black.
The books are strange hybrids: top-selling pulp-fiction vehicles that also serve as intelligence drop boxes for spy agencies around the world. De Villiers has spent most of his life cultivating spies and diplomats, who seem to enjoy seeing themselves and their secrets transfigured into pop fiction (with their own names carefully disguised), and his books regularly contain information about terror plots, espionage and wars that has never appeared elsewhere. Other pop novelists, like John le Carré and Tom Clancy, may flavor their work with a few real-world scenarios and some spy lingo, but de Villiers’s books are ahead of the news and sometimes even ahead of events themselves.
Nearly a year ago he published a novel about the threat of Islamist groups in post-revolutionary Libya that focused on jihadis in Benghazi and on the role of the C.I.A. in fighting them. The novel, “Les Fous de Benghazi,” came out six months before the death of the American ambassador, J. Christopher Stevens, and included descriptions of the C.I.A. command center in Benghazi (a closely held secret at that time), which was to become central in the controversy over Stevens’s death. Other de Villiers books have included even more striking auguries. In 1980, he wrote a novel in which militant Islamists murder the Egyptian president, Anwar Sadat, a year before the actual assassination took place.
Gérard de Villiers, the Spy Novelist Who Knows Too Much (via Fefe)
Perry Rhodan-Illustrator Johnny Bruck

Ich bin ja selber nie so wirklich im Perry Rhodan-Universum angekommen, aber ich hab’ immer ein Herz für Pulp-Illustrationen. Jetzt ist wohl die erste umfassende Werkschau zu Perry Rhodan-Illustrator Johnny Bruck erschienen und auch wenn mich der Infotext da ein bisschen schmunzeln lässt: Legende! Fotorealismus! Künstler der Superlative! – Pulp Illus leben und funktionieren in 99% aller Fälle über ihre offene Krudheit und die überzeichnete Exploitation, die mit dem Inhalt ganz oft nicht so richtig korrespondiert, und es ist jetzt nicht so, als ob die Rhodan-Titel nicht ganz oft merkwürdige Proportionen zeigen… jedenfalls… wo war ich? Ah, ja: Auch wenn mich der Infotext schmunzeln lässt: 320 Seiten voll mit über 1200 SciFi-Pulp-Illus, kann man machen.
Der große Erfolg der Perry Rhodan-Serie ist auch sein Verdienst: Johnny Brucks Zeichnungen waren oft der erste Kontakt des Lesers zu Perry Rhodan. Sein Gesamtwerk wird auf mehr als fünftausend farbige Arbeiten geschätzt, hinzu kommen noch unzählige Strichzeichnungen als Illustration der Romane. Sein Hauptwerk aber ist die wöchentliche Perry Rhodan-Romanserie, die er 35 Jahre lang illustrierte. Johnny Bruck, bürgerlich Johannes Herbert Bruck, starb am 6. Oktober 1995 an den Folgen eines schweren Verkehrsunfalls. Er war schon zu Lebzeiten eine Legende und seine zeitgeistgeprägte retrofuturistischen Darstellungen haben heute Kultstatus. Bruck veränderte kontinuierlich seinen Stil bis hin zum Fotorealismus. Seine Darstellungen wirken immer lebendig, wie eine realistische Momentaufnahme. Selbst die Gesichter von Außerirdischen sehen glaubhaft und echt aus, oft tragen sie auch menschliche Züge. Johnny Bruck war ein Künstler der Superlative, denn er gilt als der am meisten publizierte SF-/Fantasy-Künstler der Welt.
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Doku: Perry Rhodan – Unser Mann im All
Youtube Direktperry, via Polka Robot
Jemand hat die 2011er Doku zum 50sten Geburtstags von Perry Rhodan bei YT hochgeladen:
Was früher der Wilde Westen war, ist heute der Weltraum. In seine unendlichen Weiten werden Traumbilder projiziert, die keinen rechten Platz mehr haben auf der rundum entdeckten Erde. Die deutsche Science Fiction hat ihren eigenen Botschafter im All: Perry Rhodan, den Titelhelden der legendären Heftromanserie, die im September 2011 ein halbes Jahrhundert alt wird. PERRY RHODAN — UNSER MANN IM ALL portraitiert die Macher, die Leser und das faszinierende Drumherum der erfolgreichsten Science-Fiction Serie der Welt und zeichnet an außergewöhnlichen Drehorten die Verbindungen des Fantastischen mit dem Realen nach.
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Marvel Comics as Pulp Novels

Schöne Mashups aus Marvel-Helden und den Covern alter Pulp Romane von John Morris (via Superpunch). Die Wespe fand ich dann auch noch sehr passend, wo sie grade endlich Edgar Wrights Hank Pym-Film angekündigt haben.
I assigned each character to a dream team pulp writer whom I thought matched the essence of the character. Donald Hamilton was best-known for his Matt Helm series of spy novels, which I thought made him an appealing choice for the Natasha Romanova “series”. Leslie Charteris was, of course, creator of the suave and witty Saint series of novels, so I gave him rein over the socialite adventurer Janet van Dyne and her scientist husband (Also, I thought Dashiell Hammett would have been a little on-the-nose), and Hoke Moseley creator Charles Willeford is assigned to craft the seedy, unsentimental world of Luke Cage, Hero for Hire.
Doc Savages Brotherhood of Bronze

Großartiges Artwork aus einem Posting auf Golden Age Comicbook Stories über Fanclub-Mags zu The Shadow und Doc Savage. Die Risszeichnung von Savages Super Machine Pistol ist der Knaller!

The Wicked Flea

Es gibt tatsächlich eine Story namens „The Wicked Flea“ von John Ulrich Giesy. Hätte ich gerne mal gelesen, glaube ich. Das Cover kommt von Pulpcovers.com, wo man circa fünfhunderttausend – naja, eben: – Pulp-Cover findet, meistens halbwegs HighRes, stellenweise mit Original-Zeichnung. Kiss your workday goodbye. (via Criminal Wisdom)
Vintage Exploitation Movie-Posters

Golden Age Comicbook-Stories hat wieder mal eine grandiose Serie mit HighRes-Scans alter Filmposter: Exploitation Movie Posters 1928 ~ 1968, Exploitation Movie Posters ~ Pt 2 1939 ~ 1960. Außerdem noch drei Postings mit Covern alter Pulp Bücher hier und da und dort. Ich liebe dieses Blog!
The Rat in the Skull

Schöne Sammlung von HighRes-Scans der Cover vom if-SciFi-Mag auf Golden Age Comicbook Storys. Ich liebe die Ratte im Kopf und “The Pipe Dream” nach dem Klick.
Tentacle Pulp

Tolle Serie vom Pulp-Blog Zontar of Venus: Octopus Imagery #5, Octopus Imagery #4 (Mens Magazines), Octopus Imagery #3 (Comics 2), Octopus Imagery #2 (Comics #1), Octopus Imagery #1 (Pulp Magazines). Ich weiß nich, wie oft ich das wiederholen muss, aber… I love this shit!
Vintage Pulp Adventures in retro Home Mags

Nadine Boughtons Collagen-Serie “True Adventures in Better Homes” masht Motive aus den Covern der alten 50s-Pulp-Serie Mens Adventure und Einrichtungs-Magazinen aus den 70ern. Gefällt mir außerordentlich gut, aber mit alten Pulp-Covern kriegt man mich immer. Hier ein paar meiner Favs und ein Snip:
Men’s adventure magazines of the 1950’s and early 1960’s are shocking, funny, ambiguously rich artifacts of popular culture. Seeing them as narratives from the collective psyche, in this portfolio I consider how they would speak in an environment of orderly homes with sunny patios depicted in women’s magazines of the same era.
Here is a collision of two worlds: men’s adventure magazines or “sweats” meets Better Homes and Gardens. These photocollages are set against the backdrop of the McCarthy era, advertising, sexual repression, WWII and the Korean War. The cool, insular world of mid-century modern living glossed over all danger and darkness, which the heroic male fought off in every corner.
Vintage Flash Gordon-Bookcover

Golden Age Comicbook Stories hat grade wieder einen guten Run mit Scans alter SciFi-Cover und -Illus, unter anderem ein Posting mit uralten Flash Gordon- und Buck Rogers-Büchern, frühe Illustrationen von Wally Wood für das Pulp-Mag Galaxy, Gray Morrows Illus für Worlds of Tomorrow und ein paar Illus von Roy G. Krenkel. Wie immer alles in Superhighrez.
Italian Pulp-Art from the 70s

Schöne Sammlung oller Pulp-Cover-Artworks von Alessandro Biffignandi, aus irgendeinem Grund dachte jemand, es wäre ne Gute Idee, den Kram auf Facebook zu sammeln. Ich bin jetzt aber zu faul, die Bilder einzeln runterzuladen und bei Flickr zu uppen. Ein paar meiner Favorites nach dem Klick. (via Juxtapoz)
The Reprisalizer – Fake 70s Hardboiled-Crime Pulp-Series

Ich hab’ keine wirkliche Ahnung, was auf The Reprisalizer vor sich geht, ich weiß nur, dass er eine Fake-Pulp-Serie von einem englischen Comedy-Dings ist und super aussieht.
Von DJ Food:
Garth Marenghi (of Dark Place fame) has a new site up for a series of fictitious pulp detective novels called ‘The Reprisalizer’ in ‘the violent paperback worlds of Terry Finch‘. The Reprisalizer, aka Bob Shuter, is a throwback to the 70′s in the same way as Life On Mars was, think The Sweeney crossed with The Equalizer, set in Kent. There’s also a gunslinger character called Draw too – ‘one man whirlwind of the west’.
The site is beautifully realised with excerpts from old novels on yellowing pages, reverse covers, a biog of Finch with ‘praise for the author’ and even vintage fanzines from the 80′s supposedly commemorating the books. Apparently the recent ‘A Gun For George’ film is also tied into this but I’ve not seen it yet and there are ebooks and podcasts promised as ‘coming soon’ too.
The books are strange hybrids: top-selling pulp-fiction vehicles that also serve as intelligence drop boxes for spy agencies around the world. De Villiers has spent most of his life cultivating spies and diplomats, who seem to enjoy seeing themselves and their secrets transfigured into pop fiction (with their own names carefully disguised), and his books regularly contain information about terror plots, espionage and wars that has never appeared elsewhere. Other pop novelists, like John le Carré and Tom Clancy, may flavor their work with a few real-world scenarios and some spy lingo, but de Villiers’s books are ahead of the news and sometimes even ahead of events themselves.
Der große Erfolg der Perry Rhodan-Serie ist auch sein Verdienst: Johnny Brucks Zeichnungen waren oft der erste Kontakt des Lesers zu Perry Rhodan. Sein Gesamtwerk wird auf mehr als fünftausend farbige Arbeiten geschätzt, hinzu kommen noch unzählige Strichzeichnungen als Illustration der Romane. Sein Hauptwerk aber ist die wöchentliche Perry Rhodan-Romanserie, die er 35 Jahre lang illustrierte. Johnny Bruck, bürgerlich Johannes Herbert Bruck, starb am 6. Oktober 1995 an den Folgen eines schweren Verkehrsunfalls. Er war schon zu Lebzeiten eine Legende und seine zeitgeistgeprägte retrofuturistischen Darstellungen haben heute Kultstatus. Bruck veränderte kontinuierlich seinen Stil bis hin zum Fotorealismus. Seine Darstellungen wirken immer lebendig, wie eine realistische Momentaufnahme. Selbst die Gesichter von Außerirdischen sehen glaubhaft und echt aus, oft tragen sie auch menschliche Züge. Johnny Bruck war ein Künstler der Superlative, denn er gilt als der am meisten publizierte SF-/Fantasy-Künstler der Welt.














