szmtag

Interview with GeoHot

Der New Yorker hat einen sehr, sehr langen und tollen Artikel inklusive Interview mit George “Geohot” Hotz, dem Hacker des ersten gejailbreakten iPhones und der ersten gehackten PS3. Der Text erzählt erstmal die Story des iPhones und schließlich die Story des neuen Volkssports “Sony hacken”, nachdem die den Teenager verklagt hatten. Zwei Zitate, die ich mir in Gold an die Wand malen werde: Steve Wozniaks “I think that misbehavior is very strongly correlated with and responsible for creative thought” und GeoHots “Laws are something made by assholes.”

In the summer of 2007, Apple released the iPhone, in an exclusive partnership with A.T. & T. George Hotz, a seventeen-year-old from Glen Rock, New Jersey, was a T-Mobile subscriber. He wanted an iPhone, but he also wanted to make calls using his existing network, so he decided to hack the phone. [...]

He used a Phillips-head eyeglass screwdriver to undo the two screws in the back of the phone. Then he slid a guitar pick around the tiny groove, and twisted free the shell with a snap. Eventually, he found his target: a square sliver of black plastic called a baseband processor, the chip that limited the carriers with which it could work. To get the baseband to listen to him, he had to override the commands it was getting from another part of the phone. He soldered a wire to the chip, held some voltage on it, and scrambled its code. The iPhone was now at his command. On his PC, he wrote a program that enabled the iPhone to work on any wireless carrier.

The next morning, Hotz stood in his parents’ kitchen and hit “Record” on a video camera set up to face him. He had unruly curls and wispy chin stubble, and spoke with a Jersey accent. “Hi, everyone, I’m geohot,” he said, referring to his online handle, then whisked an iPhone from his pocket. “This is the world’s first unlocked iPhone.”

Machine Politics – The man who started the hacker wars

hassonybeenhackedthisweek.com:

Has Sony been hacked this week dot com (via Fefe)

Hierarchical Structures of Anonymous and the Sony Hack

Zwei „Veterans“ von Anonymous haben bestätigt, dass der Hack von Sonys Playstation Network sehr wahrscheinlich von Mitglieder von Anon durchgeführt wurde, obwohl die Gruppe das bislang bestreitet („Let’s be clear, we are legion, but it wasn’t us. You are incompetent Sony“).

Der Hack selbst interessiert mich nicht weiter, ich bin selbst kein Online-Zocker und nutze die PS3 vor allem als Medienserver, außerdem ist dieser Hack nur (wenn auch ein ziemlich großer) ein weiterer Fettnapf, in den Sony sehenden Auges reingelatscht ist, aber die latschen ja in alles rein, was auch nur annähernd in Reichweite rumsteht, Sony könnte sich auch in „Murphys Law“ umbenennen. Was mich viel eher interessiert, wie sich der Hack – und die Schilderung der „Veterans“ hören sich für mich sehr plausibel an („he saw technical details of a vulnerability in Sony’s network that enabled the break-in discussed on an Anonymous chat room, shortly before the intrusion“) – auf Anonymous’ innere Strukturen auswirken könnte. Denn hier haben wir zum ersten mal den Fall (soweit ich weiß), dass sich Anonymous selbst widerspricht.


(Youtube Direktanon)

Ich habe auf der Republica kurz mit Gabriella Coleman (prev) gesprochen, kurz nach ihrem Vortrag über Anonymous (Video oben) und wir redeten unter anderem darüber, wie die neuen Ziele der Gruppe (Iran, Ägypten, Wikileaks, Bank of America), ihr relativ neues Engagement in Politik und ihr offensichtliches „Erwachsenwerden“ dazu führen könnte, dass sie ihre erklärte völlige Abwesenheit von Hierarchien (abgesehen von einem guten Dutzen „Masterminds“) ablegen muss, um eben diese Ziele zumindest ansatzweise zu erreichen.

“If you say you are Anonymous, and do something as Anonymous, then Anonymous did it,” said the hacker, who uses the online nickname Kayla. “Just because the rest of Anonymous might not agree with it, doesn’t mean Anonymous didn’t do it.”

Die Frage ist nun, wie Anon auf diese Meldung reagiert, wenn überhaupt. Distanziert sie sich von den betroffenen Mitgliedern, verletzen sie damit eins ihrer Grundprinzipien: Anonymous zieht sich auf den Standpunkt zurück, die IRC-Channels seien offen für Jedermann und so hätte sich jeder die Infos abgreifen können, die zum Sony Hack führten. Das wiederum würde Anonymous zu einem geschlossenen Benutzer-Kreis machen, der eben nur noch scheinbar offen für Jedermann wäre, hinsichtlich der AnonOps. Bekennen sie sich andererseits zum Hack, verletzen sie ein anderes „Grundprinzip“: We don’t steal. Ich bin sehr gespannt, wohin sich diese Story nun entwickeln wird.

Geofucking will eat itself: Youtube sperrt Sony-Commercial im offiziellen Sony-Channel

Solche Geschichten sind nicht neu, bislang traf es aber immer die Videos von Künstlern, die dann auch in den offiziellen Youtube-Channels der Labels hierzulande gesperrt waren. Das hier ist aber der erste mir bekannte Fall, in dem das Geofucking durch die GEMA/Youtube das Commercial eines Konzerns trifft und da muss ich dann doch nochmal schmunzeln, immerhin gibt’s hier keine Verlierer außer ein paar Exceltabellenschubsern und Künstler kommen nicht wirklich zu Schaden.

Mit anderen Worten:


(Youtube Direkthaha, via KFMW)

Sony verkauft DRM-freie Song offline. Oder so.

Sony hat ja noch nie die idealen digitalen Musikvertriebswege beschritten, elegant formuliert. Anders gesagt: sie sind in jeden Kackhaufen getreten, der irgendwo auf dem Weg lag. Erst der Rohrkreppierer Sony Connect, dieser Download-Shop mit dem proprietären DRM-Krüppelformat Atrac3, dann der Rootkit-Skandal, in dem sich Sony erdreistete, Spyware auf den Rechnern der zahlenden Kundschaft zu installieren. Soweit, so gut, man könnte eigentlich meinen, Sony habe mittlerweile etwas dazugelernt.
Gib mir den Rest, Baby…

Sony und der Kopierschutz

sonycopy.jpg

Die Jungs von Netzpolitik haben auf der Popcom ein wenig den Sony Stand aufgemischt:

Auf der Popkomm haben wir heute mit unserem grossen “Kopierschutz entmündigt“-Banner eine kleine Aktion auf dem SonyBMG-Stand gemacht. SonyBMG kooperiert bisher nicht mit Anbietern, die ihren Kunden Musik-Downloads ohne Restriktionen und Kopierschutz anbieten wollen. Hierfür würde sich das MP3-Format anbieten. Wir raten daher zu einem Boykott von SonyBMG-Musik, die mit Kopierschutz ausgeliefert wird. Die Firma Sony war verantwortlich für das Rootkit-Desaster, wo Millionen CDs mit Schadsoftware ausgeliefert wurden. Gleichzeitig ist Sony einer der grössten Hersteller von Hardware mit eingebauten Kopierschutzsystemen.

Nice one!

Can I play with Madness?

hd.jpg

Ich überlege grade, ob ich diesen Spot für Sony HD besser finde, als den Bravia-Spot.

(via)

Eins muss noch…


einsmussnoch.jpg

Was von Tagen übrigblieb: ich hab endlich Filmfreund Nilz getroffen, den MC wiedergesehen, die Silka umarmt, jede Menge andere Blogger kennengelernt, wir haben getanzt und gesoffen und alleine das ist, was zählt. Der Rest ist nur Bullshit über Geld. Schwamm drüber. Weitermachen.

(Danke an Flyer2000 für das Bild)

PS3 – So isse…

Gelernt: Ich werde nicht seekrank. Zur Sache.

Wir haben hier “Entwicklerversionen” sowohl von Spielen als auch Geräten, vielleicht auch deshalb ist gestern ein Spiel nicht gelaufen (so ein Formel1-Dings). Die Grafik ist ansprechend, aber man muss einfach konstatieren, dass der Umstieg von PS1 auf die 2 sehr viel beeindruckender war, als der Umstieg auf diese Konsolen-Generation. Vor allem das angespielte Gran Turrismo Demo war, nun, eher gewöhnlich. Aber ich stehe sowieso nicht auf Rennsimulationen, und der vorhandene Shooter, ein Klopp-Spiel und ein Fun-Racer machen durchaus Spaß und sehen ordentlich aus.

Wir haben ein paar PS2-Spiele hier und wollten antesten, ob die laufen, aber man kommt ja zu nix. Da Sony bekanntlich neuerdings eine Software-Lösung für die PS2-Emulation zwecks Kostensenkung verwendet, funktionieren weniger als die Hälfte aller in Europa erschienenen PS2-Spiele. Circa 1000 von 2451. Keine gute Bilanz. Mehr Infos zur Kompatibilität stehen wohl ab 23. März (Verkaufsstart) hier.

Das spannendste Feature der PS3 erscheint mir immer noch das anstehende PS3 Home, von dem der Chef der Spieleentwicklung bei Sony, Phil Harrison, sagt:

Wir alle besuchen typische Web-2.0-Sites. Und wir wollten diesen Trend nach PlayStation-Art aufgreifen und ihn in 3D umsetzen, und zwar einfach zu benutzen, mit hochauflösender Grafik, einem intuitiven Interface.

Eingangs liest sich dieser Artikel bei Golem wie die Vorstellung eines weiteren Secondlife-Dingsbums, das die Welt nicht braucht. Dann allerdings wird es interessant:

In der Lobby des Kinos von Home lassen sich Trailer anschauen, aber wohl in Zukunft auch User-generierte Videos. Im eigentlichen, begehbaren Kinosaal laufen dann die Trailer auf einer Großleinwand — wer ganz nahe heranzoomt, vergißt, dass er sich gerade nicht ein Vollbild-Video ansieht, sondern den Inhalt einer virtuellen Leinwand in einem MMO.

Wenn Sony jetzt noch andere Studios an Board holt könnte das dann wirklich etwas werden, mit dem Home-Cinema.

Die PS3 rippt Audio-CDs und DVDs und legt sie auf der 60-Gigabyte-Platte ab, das Audioformat kann man zwischen MP3, AAC, WMA und dem sonyeigenen ATRAC, eine Formatauswahl für die DVD-Rips habe ich nicht gefunden, sollte aber auswählbar sein. Mit einer PSP kann man über WLAN die auf der PS3 gespeicherten Filme und Mucke streamen, sprich: ich kann im Büro meine digitale Filmsammlung auf der PSP anschauen. Sehr nettes Feature, dessen rechtliche Kopierschutzproblematik ich gar nicht abschätzen kann, die mir aber auch mehr als egal ist.

Insgesamt bleibt ein okayes bis gutes Bild einer natürlich technisch noch lange nicht ausgereizten Konsole, die übrigens im Betrieb so gut wie nicht hörbar bleibt. Reife Leistung. Für die Hack-Freaks gibt es das Blog PS3-Hacks oder das noch ganz frische Forum PS3-Hack.de, eine gute Ausgangsbasis, wenn man auf Hardwareschrauberei steht. Ich bin gespannt, was von der okayen Grafik auf meinem nicht HD-Fernseher zuhause übrig bleibt, insgesamt wurde der Eindruck durch die abstürzenden Spiele natürlich getrübt.

Na gut, aber das Bier hat natürlich alles wett gemacht.

Werbefernsehn


(Youtube Direktletsbuyit)

Der Einzug

Das Video zum Einzug in Hausboot, mit einiger Verspätung, aber was will man machen. Das ganze Bier muss ja auch irgendwann getrunken werden, wa?


(Sevenload Direkteinzug)

Shooter

Die PS3 im Wohnzimmer läuft wieder, Nilzenburger sei Dank, und darin: der erste Shooter auf der PS3. Resistance – Fall of Men. Anständig. Das Gameplay wie bei allen Shootern sehr affig, genau das richtige für mich also. Die Grafik ist sehr nett, mit guter Weitsicht, sehr detailierten Texturen und sehbar hoher Polygonanzahl. Na also, geht doch.

Warum mich die sichtbar höhere Polygonanzahl trotzdem nicht vom Sockel haut, dazu später mehr.

Sony Bluescreening

Einmal mit Gepäck durch einen kompletten ICE gelatscht, und wieder die Hälfte zurück. Die PS3 ist einmal abgestürzt. Nachdem man die Programme auf der Sony HD-Glotze verstellte, bekommen wir die PS3 nicht mehr auf dem Schirm, ein Formel1-Spiel lädt sich tot, die Spielauswahl ist etwas mager, der erste Eindruck der Grafikleistung ist durchwachsen, Potenzial ist aber erkennbar (wäre auch schlimm, wenn wenigstens das nicht so wäre). Dafür bietet PS3 Home einige Aussichten auf ein echt schickes Sims-SecondLife-Dings. Und Sony fährt anderen Bloggern dafür an die Karre, wenn sie über diese Gerüchtekiste berichten (und entschuldigt sich hernach dafür). Deshalb jetzt also wohl der schleunigst zum PR-Gau hinterhergeschobene Trailer.


(Youtube Direkthome)

Was man Sony tatsächlich vorwerfen muss, ist das Produktdesign. Das Teil hat zwei Einschalter (wie sagt man eigentlich dazu? An-Aus-Knopf? Anschalter? Einschalter?), das reicht schon. Ansonsten sieht es eben nach Plastik aus. Aber Konsolen sind ja sowieso nie schick. Bis auf die Wii. Aber die läßt sich scheiße spielen, finde ich. Aber wir sollten zumindest versuchen, das Teil wieder zum laufen zu bringen.
Zur Entschulding könnte ich sagen, dass es Entwickler-Maschinen sind, die hier rumstehen. Mach ich aber nicht.

Ansonsten machen vor allem Spaß: Koks, Nutten und Schampus en masse. Und die mit Bier vollgepackten Kühlschränke und Nilz, MC, David und Daniel. Menschen die rocken, wenn es die Maschinen nicht tun. Und das Hausboot fällt so langsam auch auseinander (eine eingedrückte Zwischenwand, eine abgelöste Bildschirmfassung und ein Dings, das abfiel, als sich David und Daniel hinter nem Vorhang vor der Kamera versteckten).

Es läuft also alles nach Plan, könnte man sagen.

Sony

Wiki

Rene und die Playstation 3

Jetzt ist es passiert. Das hier ist Werbung. Beziehungsweise: es ist die Ankündigung von Werbung, von bezahlten Blogartikeln. Ich hab mich verkauft für etwas, über das ich irgendwann sowieso geschrieben hätte. Die Playstation 3 nämlich. Es wird das erste mal sein, dass ich mit Nerdcore eine PR-Aktion mitmache, für gutes Geld, eine PS3, eine PSP und Softwarepakete für beides. Gutes Geld heißt in diesem Fall: ein Monatsgehalt (netto). Die Artikel werden sämtlich mehrfach als Werbung ausgezeichnet, einmal über der Headline und einmal mit einem Button im Text rechts oben, für den Feed, der die Headergrafik nicht mitnimmt. Nur um alle Größenordnungen von vornherein klarzumachen.

PS3 Blogging

brandspace1.jpg

Der unvergleichliche MC Winkel, der galaktische Nilzenburger und Euer Chef und Meister (Icke natürlich! Wer hat was anderes gedacht?) ziehen für vier Tage vom 8. bis 11. März in das „Brandspace“ nach Hamburg – einem Designerhausboot im City Sporthafen gegenüber der Kehrwiederspitze -, filmen uns beim rumhampeln und zocken, machen Party ohne Ende, hauen Filme und Artikel raus und machen auch ansonsten ausschließlich Blödsinn.

Das beste dabei: Ihr könnt dabei sein. Mitzocken. Und abräumen: der Gewinner unseres Zockwettbewerbs wird nicht nur der King of Zock, sondern auch stolzer Besitzer einer Playstation 3. Die einzige Teilnahmebedingung: ein Foto von Euch in möglichst absonderlichen Spielsituationen. Und zwar mit Schnurrbart. Ob der gephotoshopt ist oder nicht, geht uns meilenweit am Arsch vorbei. Hauptsache, er ist schön haarig.

ps3ich.jpg

Bewerbungen könnt Ihr einfach per Mail schicken: entweder an mich unter rene.walter at gmail dot com, an MC Winkel unter mcwinkel at gmail dot com dot de oder den Nilzenburger unter nilzenburger at gmail dot com. Und wenn Ihr Schnurrimäßig durchgeht, kommt Ihr an einem der vier Tage ins Brandspace und zockt mit uns um die Wette. Wenn Ihr also an einem der Tage Zeit habt und nach Hamburg kommen könnt, fände ich es super, Euch an der Playstation 3 in Grund und Boden zu zocken.

Wir werden natürlich abends schön abfeiern, dazu folgen noch weitere Infos, wer was und wann wo in Hamburg mit uns abgeht. Eins nach dem anderen. Dafür aber schon ein wichtiger Punkt vorneweg: das werden zwar bezahlte Blogeinträge sein, die kritisierten Punkte zur PS3 werden aber nicht unangesprochen bleiben, auch wenn ich mich da wirklich erstmal schlau machen muss.

So siehts aus. Und jetzt: Steinigt sie ihn!